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Auto-Subventionen: Obama legt sich mit China an

REUTERSDie USA wollen vor der WTO Beschwerde gegen Chinas Auto-Subventionen einlegen. Präsident Obama plant, das bei einem Wahlkampfauftritt offiziell zu verkünden. Er wehrt sich damit gegen Vorwürfe seines Rivalen Romney, der Volksrepublik gegenüber zu vorsichtig zu agieren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...856214,00.html
  1. #1

    Subventionen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die USA wollen vor der WTO Beschwerde gegen Chinas Auto-Subventionen einlegen. Präsident Obama plant, das bei einem Wahlkampfauftritt offiziell zu verkünden. Er wehrt sich damit gegen Vorwürfe seines Rivalen Romney, der Volksrepublik gegenüber zu vorsichtig zu agieren.

    Präsidentschaftswahl: Obama nimmt Chinas Auto-Subventionen ins Visier - SPIEGEL ONLINE
    Im Wahlkampf ist natürlich jede Forderung erlaubt. Aber was Subventionen anbetrifft, sollten die Amerikaner vorsichtig sein. GM und Chrysler hätte es doch gar nicht mehr gegeben, wenn nicht der US-Staat massiv mit Geld eingegriffen und sogar einen Auto-Zar benannt hätte. Jeder versucht seinen Bereich zu schützen! Ob das nun richtig oder falsch ist, will ich gar nicht beurteilen. Was chinesische Autos anbetrifft, so sollte man wissen, daß selbst Chinesen ausländische Fabrikate bevorzugen. Chinesen exportieren (noch) nicht nach Europa, weil hier die Qualitätsanforderungen zu hoch sind. wenn es die AMI's selbst mal mit guter Qualität zu niedrigen Preisen versuchen würden, dann wäre jedes Jammern überflüssig. Im übrigen ist der Außenwert des Dollars ja wohl nicht die große Hürde für die Amerikaner. Ich denke, die Chinesen sind einfach fleißiger als die UAW-geschützten US-Arbeiter und die chinesischen Manager einfach geschäftstüchtiger. Was helfen da Beschwerden bei der WTO? Die Argumente im Wahlkampf nehmen absurde Züge an!
  2. #2

    Nanu?

    Zitat von kenterziege Beitrag anzeigen
    Im Wahlkampf ist natürlich jede Forderung erlaubt. Aber was Subventionen anbetrifft, sollten die Amerikaner vorsichtig sein. GM und Chrysler hätte es doch gar nicht mehr gegeben, wenn nicht der US-Staat massiv mit Geld eingegriffen und sogar einen Auto-Zar benannt hätte. Jeder versucht seinen Bereich zu schützen! Ob das nun richtig oder falsch ist, will ich gar nicht beurteilen. Was chinesische......
    Den Unterschied zwischen Geschäftsfördernden Subventionen um Marktanteile zu gewinnen und Notkrediten um Firmen vor der Pleite und somit Arbeitsplätze zu retten, scheint dir ja nicht geläufig zu sein.

    Dann den chinesischen (Sklaven)Arbeiter als fleissiger und die Sklaventreiber als geschäftstüchtiger zu bezeichnen, ist dermassen zynisch, es ist geradezu widerwärtig.
  3. #3

    GM schon vergessen?!

    Lächerlich die US-Regierung unter Federführung von Obama hat GM vor knapp 3 Jahren mit 50 Mrd. Dollar gerettet sonst gäbe es dieses Unternehmen heute gar nicht mehr.

    Wie sah es da mit Wettbewerbsverzerrung aus?
    Die anderen Automobilhersteller wären bei dem Vakuum das GM allein auf dem US-Markt hinterlassen hätte sicher froh gewesen.
  4. #4

    indirekte Subventionen / Selbstversorgung

    Es gibt viele Arten der Subvention: direkte Zuschüsse, Zölle, Steuererleichterungen, verbilligte Energie/Rohstoffe, niedrige Löhne durch eine entsprechende Politik, usw. Es ist unmöglich, den genauen Anteil von Subventionen zu bestimmen oder gar zu beschränken, ohne das Selbstbestimmungsrecht der Länder zu verletzen. Außerdem: sollte die Welt sich nicht freuen, wenn sie von den Chinesen billig versorgt wird?

    Ein Staat muss das Recht haben, eine eigene Selbstversorgung aufzubauen und wenn nötig dazu Handelsbeschränkungen/Subventionen zu nutzen. (alles imho)
  5. #5

    Sklaventreiber

    Zitat von Stelzi Beitrag anzeigen
    Den Unterschied zwischen Geschäftsfördernden Subventionen um Marktanteile zu gewinnen und Notkrediten um Firmen vor der Pleite und somit Arbeitsplätze zu retten, scheint dir ja nicht geläufig zu sein.

    Dann den chinesischen (Sklaven)Arbeiter als fleissiger und die Sklaventreiber als geschäftstüchtiger zu bezeichnen, ist dermassen zynisch, es ist geradezu widerwärtig.
    Da Sie in Sozie-Manier sofort zum "Du" übergehst nur si viel: In der Anrede schreibt man auch "Dir" groß!
    Woher weißt Du denn, daß in Chinesischen Autofabriken Sklaven arbeiten und die Manager Sklavenantreiber sind? Hast Du das in der Zeitung gelesen oder selbst erlebt? Ich weiß aus eigener Anschauung, daß die chinesischen Arbeitsbedingungen in der durchaus relativ modernen Autoindustrie etwa den unseren aus den 70er Jahren entsprechen. Ich rede hier nicht vom Bergbau. Ich weiß weiterhin, daß China seit einiger Zeit eine fast atemberaubende Entwicklung zu verzeichen hat, die sich schon jetzt (auch demografisch bedingt) durch rapide Lohnsteigerungen und Fachkräfte-Mangel bemerkbar macht. Und ich weiß vor allem, daß in China niemand mehr hungert. Dies organisiert zu haben, ist nach >50 Mio. Hungertoten der Mao-Zeit ein nahezu einmaliger Fortschritt. Die Mädels kleiden sich modisch und haben den Mao-Einheits-Drillich vergessen. Wenn man (frau) von dem Land und von internationaler Automobilwirtschaft keine Ahnung hat, sollte man sein Unwissen nicht mit ungeprüften Phrasen zeigen - sondern einfach mal Fragen stellen! Und noch etwas: Reisen bildet mehr, als das Halbrichtige lesen!
  6. #6

    optional

    ach gottchen!
    klagen will er? wann beschliesst die freie welt endlich den handel mit diesen nationalfaschisten zu beenden? wandel durch handel hat so offensichtlich nicht funktioniert, dass es vielleicht an der zeit ist die spinner in ihrer maroden diktatur sich selbst zu überlassen. wäre doch echt spannend zu sehen wie schnell das riesenreich implodiert wenn die dollars nicht mehr fliessen!
    der westen hätte sich nie in eine solche abhängigkeit von diesen faschisten begeben dürfen, aber noch ist es nicht zu spät!








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