Im Wahlkampf ist natürlich jede Forderung erlaubt. Aber was Subventionen anbetrifft, sollten die Amerikaner vorsichtig sein. GM und Chrysler hätte es doch gar nicht mehr gegeben, wenn nicht der US-Staat massiv mit Geld eingegriffen und sogar einen Auto-Zar benannt hätte. Jeder versucht seinen Bereich zu schützen! Ob das nun richtig oder falsch ist, will ich gar nicht beurteilen. Was chinesische Autos anbetrifft, so sollte man wissen, daß selbst Chinesen ausländische Fabrikate bevorzugen. Chinesen exportieren (noch) nicht nach Europa, weil hier die Qualitätsanforderungen zu hoch sind. wenn es die AMI's selbst mal mit guter Qualität zu niedrigen Preisen versuchen würden, dann wäre jedes Jammern überflüssig. Im übrigen ist der Außenwert des Dollars ja wohl nicht die große Hürde für die Amerikaner. Ich denke, die Chinesen sind einfach fleißiger als die UAW-geschützten US-Arbeiter und die chinesischen Manager einfach geschäftstüchtiger. Was helfen da Beschwerden bei der WTO? Die Argumente im Wahlkampf nehmen absurde Züge an!

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