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Auszeichnung: Volkswagen ist innovationsstärkster Autohersteller

dapdVolkswagen ist von einem Forschungsinstitut als innovationsstärkster Autokonzern ausgezeichnet worden. Die Wolfsburger wurden zudem als Bester Hersteller "Konventionelle Antriebe" und Bester Hersteller "Fahrzeugkonzepte" geehrt. Auch auf Platz zwei und drei liegen Unternehmen aus Deutschland.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...832275,00.html
  1. #20

    Zitat von ewigmeckerer Beitrag anzeigen
    an meinem Toyota PRIUS (der zweite!) hatte ich bisher noch keinerlei Beanstandung und der Benzinverbrauch beträgt über die geamte Strecke (60 000) 4,8 l/%km.....aber wenn diese Experten VW als innovativer bezeichnen dann habe ich wohl einen grossen Fehler gemacht. Naja, vielleicht das nächste Mal.
    Der Prius ist zumindest für mich auch keine Innovation, weil er nur in seiner "ökologischen Nische" wirklich punkten kann. Ein 1.6er Common-Rail von VW kann unter allen Umständen mit der gleichen Menge Diesel bewegt werden.
  2. #21

    sehe

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Volkswagen ist von einem Forschungsinstitut als innovationsstärkster Autokonzern ausgezeichnet worden. Die Wolfsburger wurden zudem als Bester Hersteller "Konventionelle Antriebe" und Bester Hersteller "Fahrzeugkonzepte" geehrt. Auch auf Platz zwei und drei liegen Unternehmen aus Deutschland.

    Volkswagen ist innovationsstärkster Autohersteller - SPIEGEL ONLINE
    Sehe ich genau wie einige Vorposter - nämlich mir fehlt da das Verständnis. Welche großartigen Innovationen sollen das gewesen sein? Dreipunkt-Sicherheitsgurt? Nicht von VW, anderes auch nicht. Vielleicht die Entwicklung, dass man mit langweiligem Mainstream - Ironie - die Massen begeistert.
    Ich möchte nichts unterstellen, aber wie wurde die Studie finanziert?
  3. #22

    VW-Innovation: Mängelliste ab Werk

    Fragen sie mal ihren VW/Audi-Händler ob er die Mängelliste ab Werk bei Neuwagen kennt. Wenn nicht lügt er. Neuwagen kommen ab Werk sehr oft mit einer Mängelliste, die darf der Händler dann erst mal abarbeiten bevor er den Wagen auf den Kunden los lässt. Da sind dann nicht etwa Kratzer vom Transport drauf sondern nicht schliessende Türen, defekte Blinker, defekte Radios,... alles ab Werk.

    Innovation blabla alles Marketinggewäsch, dort ist VW/Audi die Nummer eins, pumpen auch extrem viel Geld in dem Bereich raus.
  4. #23

    Zitat von PublicTender Beitrag anzeigen
    Herrlich.
    Immer diese selbst ernannten Spezialisten.
    Ein Beispiel für eine VW Innovation?

    Bitte sehr: QMB
    Wer das nicht kennt. Keine Panik, Google hilft.
    Und diejenigen die meinen VW wäre nicht innovativ sollten mal das Entwicklungszentrum der Wolfsburger besuchen.
    O.K., dank Ihres Hinweises auf Google weiß ich nun, dass VW einen Qualitätsmanagementbeauftragten beschäftigt. Soll uns das nun beeindrucken?

    Im Übrigen behauptet hier niemand, dass VW nicht innovativ wäre (z.B. ist der TSI-Motor, die Kombination von Kompressor, Turbolader und Benzindirekteinspritzung, eine Innovation, (wenn er denn nicht kaputtgeht), die es nur bei VW gibt, ebenso wie der Pumpe-Düse-Diesel, der war zwar ein Irrweg, aber nun gut), sondern dass es keine Innovation ist, Technologie der Konkurrenz Jahre später nachzubauen und dafür einen Innovationspreis zu bekommen.

    Noch ein Wort zum MQB:

    Schon Ende der Neunziger Jahre konnte ich den Hype in der Presse nicht nachvollziehen, der sich um die Einführung der Plattformstrategie bei VW unter Piech abspielte, gab es das doch längst bei vielen anderen Autoherstellern, bei den US-Unternehmen z.B. schon in den 50iger Jahren.

    Ein weiteres Beispiel sind die Modelle Fiat Tipo / Alfa 146 / Lancia Delta, die auf einer gemeinsamen Plattform basieren und die ähnlich wie später die Modelle VW Golf IV / Audi A3 / Skoda Octavia / Seat Leon neben einheitlichen Antriebs- und Fahrwerkskomponenten auch einen identischen Radstand und dieselbe Spurweite haben.

    Um bei Fiat zu bleiben:

    Bei Fiat Punto und Lancia Y wurde nun weiterhin dieselbe Technik verbaut, so dass sie unter dem Blech zu 99,9% (wahrscheinlich sogar zu 100%, aber da möchte ich mich nicht festlegen) identisch sind, jedoch wurde beim Y der Radstand gekürzt und die Spurweite erhöht. Also genau das, was jetzt den MQB bei VW ausmacht, nämlich bei Verwendung der gleichen technischen Komponenten die Maße zu variieren. Und das war Mitte der Neunziger.

    Sicher ist es eine Leistung von VW, das nun konsequent durch alle Klassen durchzuziehen. Die größte Leistung ist vermutlich jedoch, das bei einem Bürokratenbetrieb wie VW durchzusetzen.
  5. #24

    Wollen Sie das Band anhalten?

    Zitat von hartholz365 Beitrag anzeigen
    Fragen sie mal ihren VW/Audi-Händler ob er die Mängelliste ab Werk bei Neuwagen kennt. Wenn nicht lügt er. Neuwagen kommen ab Werk sehr oft mit einer Mängelliste, die darf der Händler dann erst mal abarbeiten bevor er den Wagen auf den Kunden los lässt. Da sind dann nicht etwa Kratzer vom Transport drauf sondern nicht schliessende Türen, defekte Blinker, defekte Radios,... alles ab Werk.

    Innovation blabla alles Marketinggewäsch, dort ist VW/Audi die Nummer eins, pumpen auch extrem viel Geld in dem Bereich raus.
    Sind Sie irgendwie mit einer JIT/JIS Produktion vertraut. VW kommt hier langsam auf Augenhöhe mit Toyota. Da muss alles Takt in Takt laufen. Wenn statistisch alle 60k ein Ausstattungsdoppler vorkommt, kann man mal nicht beliebig ein "Teil" einfach so austauschen.
    Sie erfassen den Fehler und ordern es je nach Verfügbarkeit zu einem bestimmten Zeitpunkt und verbauort. Das an den Händler durchzureichen ist meist einfacher zu Steuern als das Fahrzeug bis zum eintreffen der spezifischen Teile auf Halde zu stellen.
  6. #25

    Zitat von Keyser Söze Beitrag anzeigen
    ...

    Bei Fiat Punto und Lancia Y wurde nun weiterhin dieselbe Technik verbaut, so dass sie unter dem Blech zu 99,9% (wahrscheinlich sogar zu 100%, aber da möchte ich mich nicht festlegen) identisch sind, jedoch wurde beim Y der Radstand gekürzt und die Spurweite erhöht. Also genau das, was jetzt den MQB bei VW ausmacht, nämlich bei Verwendung der gleichen technischen Komponenten die Maße zu variieren. Und das war Mitte der Neunziger.
    Vorneweg - bei Opel konnte man schon in den 60er-70er Jahren Komponenten wie Motoren über Modelreihen tauschen... alter raus, neuer rein. Anschrauben - losfahren!

    Zum MQB: Noch einer der es NICHT verstanden hat. Es geht nicht darum die gleichen Elemente in verschiedenen Modellen einzusetzen, sondern verschiedene Elemente in verschiedenen Modellen. Wobei eine n:m Beziehung entsteht und keine 1:n Beziehung.
    Sprich Motoren und Getriebe passen immer zueinander Dank identischer Abstände, Befestigungspunkte, Einbauwinkel etc.
    Damit werden praktisch alle Kombinationen möglich, auch wenn diese nicht zwingend sinnvoll sind.
  7. #26

    Innovationswahrnehmung

    Zum Thema Innovation sollten wir uns einfach auch bewusst sein, das wir vieles nicht als solche wahrnehmen. Vieles betrachten wir als selbverständlich machen uns gar keine Gedanken das, und wie es funktioniert. Auch das für eine Situation/Anforderung mehrere verschieden arbeitende Lösungen existieren, jede davon eine Innovation ist, und jede Verbesserung ebenso, wir sehen es nicht. Wir wissen es oft nicht.
    Eigentlich ist es nur traurig, wenn jemand Innovation an Ausstattung oder dem Verbrauch (eines 20 Jahre alten mit einem moderen Wagen) ausmacht. Nicht alles was Hinkt ist ein Vergleich!
  8. #27

    Seltsam...

    ...in der Auto-Bild von heute, Seite 17, ist VW auf Platz fünf (!) hinter BMW, Mercedes, Ford (!) und Toyota.
    Das klingt wesentlich plausibler. Hat jemand eine Erklärung parat?
  9. #28

    AutoBild

    Zitat von dannliesdochmalwas Beitrag anzeigen
    ...in der Auto-Bild von heute, Seite 17, ist VW auf Platz fünf (!) hinter BMW, Mercedes, Ford (!) und Toyota.
    Das klingt wesentlich plausibler. Hat jemand eine Erklärung parat?
    Genau das hatte ich mich auch gefragt, als ich das gelesen habe, zumal auch der in der AutoBild erwähnte Innovationspreis vom Institut des Stefan Bratzel ist.

    Folgender Artikel bringt Klarheit:

    VW und BMW innovativste Automobilhersteller 2012 | premiumpresse.de | Pressemitteilung

    Demnach wird (neben weiteren Kategorien) unterschieden zwischen dem innovationsstärksten Konzern und dem innovativsten Hersteller.

    Die Konzernwertung geht an VW, wie in diesem Artikel geschrieben, die Herstellerwertung an BMW (siehe AutoBild).

    Außerdem werden die Innovationen auch nach Nutzen für den Fahrer gewertet, demnach verdankt Ford seinen dritten Platz in der Herstellerwertung einigen wenigen, dafür umso nützlicheren Innovationen.

    Möchte noch anmerken, dass ich mich der Kritik der anderen Foristen anschließe. Zum Beispiel heißt es, dass VW seinen Spitzenplatz bei den konventionellen Antrieben u.a. der Einführung einer Start-Stopp-Automatik und der Zylinderabschaltung verdankt. Start-Stopp-Systeme gibt es schon seit Jahren bei BMW, die Zylinderabschaltung wurde von Mercedes vor zwanzig Jahren angeboten. Dass VW dies nun auch anbietet, ist zwar lobenswert, aber nicht preiswürdig.


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