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Austritt Radioaktiven Wassers in Penly: AKW-Betreiber meldet Ende der Störung

AFPFeueralarm, Leck im Kühlsystem, automatische Abschaltung: Greenpeace stuft die Störung im französischen Kernkraftwerk Penly als bedrohlich ein und fordert Aufklärung. Der Betreiber gibt Entwarnung, der Austritt radioaktiven Wassers sei gestoppt, "Auswirkungen auf die Umwelt" gebe es nicht.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...826179,00.html
  1. #70

    Wo ...

    Zitat von lafrench Beitrag anzeigen
    FALSCHER VERGLEICH:
    Hiroshima: da war die Radioaktivität oben in der Luft zur sehr sehr kurzen Zeit der Explosion - schlecht vergleichbar mit einer am Boden(!) stattfindenden Kontaminierung bei einem Unfall in Kernkraftwerk(!).

    Übrigens überlebte damals kein Anwesender in Hiroshima die Bombe.
    Und eine ganze Generation die nachkam, wurde zwangssterilisiert (!)
    Heute leben dort dennoch immernoch kranke Babys.
    Schauen Sie einfach mal bei Wiki, "wie das so mal" GENAU war..
    Wo haben Sie das her?
    1. Es gibt den sogenannten Fallout. In der Hinsicht wäre ein Bombe fast vergleichbar mit einem Reaktorunfall.
    2. Opfer und deren Überlebenschancen bzw. -zeiten hängen vom Abstand ab.
    3. Mit der Behauptung über Zwangssterilisiationen sind Sie der/die Erste. Ich habe noch nie so etwas gehört oder gelesen. Hätte es das gegeben, so wäre es garantiert in die Öffentlichkeit gedrungen.
    4. Der Satz "Heute leben dort dennoch immernoch kranke Babys." ist auch nicht gerade sachlich.

    Man sollte sachlich bleiben. Das ist auch im Interesse von Opfern. Mit Übertreíbungen erreicht man nichts. Übrigens wurde bereits 1949 mit dem Wiederaufbau von Hiroshima und Nagasaki begonnen. Wahrscheinlich hat man damals das Gelände auch nicht gereinigt. Beim Bikini Atoll hatn man weitaus länger gewartet und die Erde auch sorgfältiger dekontaminiert.
  2. #71

    Nur Kernkraft hat den Makel

    Zitat von zamm Beitrag anzeigen
    Solches Geschreibsel taucht immer in irgendwelcher Form auf. Allerdings:
    1) Der Konzern haftet selbst für Schaden, unabhängig von Schuld oder Unschuld, d.h. schon mehrere Milliarden (siehe Link).

    2) Darauf kommen 2.5 Milliarden von den anderen Betreiber (siehe Link). Die Ausnahme wegen "außergewöhnlichen Naturkatastrophen" gälte nur ...

    3) Schade, dass Staudämme ebenso wenig versichert werden:...
    .
    Alles ist versicherbar außer AKWs.
    "Brücken, Tunnel, Flughäfen, Seehäfen, Wasserkraftwerke, Staudämme und Bergwerke. ... eine Haftpflicht- und eine Montage-Betriebsunterbrechungsversicherung Kraftwerke, Produktionsanlagen, Wind- und Solarparks und Pipelines."
    zitiert aus
    Munich Re - Corporate Insurance Partner - Engineering
  3. #72

    Interessant

    Zitat von tylerdurdenvolland Beitrag anzeigen
    Nicht ich habe mit den nicht-überprüften Aussagen angefangen, ich habe darauf hingewiesen.
    Aber Aussagen die der eigenen Ideologie entsprechen, die sind selbstverstzändlich automatisch wahr, benötigen keinerlei Überprüfung, ist es das was sie ausdrücken wollen?
    Sie sind ja nicht mal gewillt sich um das Verständnis eines Beitrages zu bemühen. Auch ich gehöre keineswegs zu denen die AKWs befürworten, ich habe dies auch ganz unmissverständlich geschrieben. Aber man muss natürlich schon lesen und auch verstehen wollen: "Es ist genauso sinnvoll gegen AKWs zu sein, wie gegen Vúlkanausbrüche, beide existieren nämlich."

    Machen sie uns doch mal einen Vorschlag: Sie dürfen morgen alle AKWs tatsächlich abschalten, was hätten sie denn so geplant? Was würden sie denn mit dem Atom Müll machen? Einfach wie ein 8 jähriger dagegen zu sein reicht nun mal nicht.
    Das zweite das sie ignorieren ist die politische Realität. Und auch die habe ich ihnen schon wortwörtlich beschrieben. "Es wir in 20 Jahren mehr AKWs geben als heute."
    Es sind Menschen wie sie, die an Wahltagen brav an die Urnen pilgern und dafür sorgen, dass wir solche Regierungen haben! Nicht ich......
    Interessante Auffassung mit dem Atommüll.

    Zuerst werden KKWs gebaut, gegen den Willen der Kernkraftgegner, die u. a. damit argumentiert haben, dass es kein geeignetes Endlager für Atommüll gibt, und jetzt werfen Sie genau diesen KKW Gegnern vor, dass sie keine Lösung für die Enlagerung von Atommüll hätten.

    Kommt Ihnen das nicht etwas widersprüchlich vor?
    MFG
    jolip
  4. #73

    Ich hoffe, ...

    Zitat von tatsache2011 Beitrag anzeigen
    Alles ist versicherbar außer AKWs.
    ...
    Ich hoffe, dass Sie regelmäßig den Spiegel lesen. Da haben Sie wahrscheinlich übersehen, dass Offshore-Windkraftanlagen auch nicht versicherbar sind. Ich habe es bereits unter #68 geschrieben.
  5. #74

    eine Ergänzung

    Zitat von spiegelleser987 Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, dass Sie regelmäßig den Spiegel lesen. Da haben Sie wahrscheinlich übersehen, dass Offshore-Windkraftanlagen auch nicht versicherbar sind. Ich habe es bereits unter #68 geschrieben.
    Ich habe dazu noch als Ergänzung vom 22.3.2012:

    "Die WAB fordert daher, dass mögliche Schäden, die trotz technischer und organisatorischer Vorkehrungen nicht wirtschaftlich versicherbar sind, durch den Bund übernommen werden. "

    Netzausbau für Offshore-Windenergie: Bund soll für Risiken haften
  6. #75

    Nur Kernkraft hat den Makel

    Zitat von spiegelleser987 Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, dass Sie regelmäßig den Spiegel lesen. Da haben Sie wahrscheinlich übersehen, dass Offshore-Windkraftanlagen auch nicht versicherbar sind. Ich habe es bereits unter #68 geschrieben.
    Offshore-Windkraftanlagen sind versicherbar wie jede Technik außer Kernkraft.
    "Bis zu zehn Versicherer schließen sich daher für einen Windpark zusammen, um die Risiken zu streuen. In Deutschland gehen vor allem die Allianz, der HDI und Axa offshore."
    zitiert aus
    Versicherung von Offshore-Windparks: Riskant, aber einträglich « Grüne Geschäfte
  7. #76

    Vollkaskomentalität der Kernkraft

    Zitat von spiegelleser987 Beitrag anzeigen
    Ich habe dazu noch als Ergänzung vom 22.3.2012:

    "Die WAB fordert daher, dass mögliche Schäden, die trotz technischer und organisatorischer Vorkehrungen nicht wirtschaftlich versicherbar sind, durch den Bund übernommen werden. "

    Netzausbau für Offshore-Windenergie: Bund soll für Risiken haften
    Die Vollkaskomentalität der Atomwirtschaft möchten Konzerne auch auf die Windkraft übertragen.
  8. #77

    Doppelt falsch

    Zitat von makese Beitrag anzeigen
    Es wird in 20 Jahren mehr Atommeiler geben wie heute, allerdings werden weniger als heute davon am Netz sein. Die anderen werden als "Industrieruinen" noch Jahrzehnte die Gegend verschandeln und die Steuerzahler jedes Jahr Milliarden kosten (siehe Hanford/USA, Stillgelegt 1988, Ende der "Sanierung" geplant 2042, Kosten jedes Jahr über 2 Mrd US$ für die Steuerzahler)
    Erstens stimmt nicht, dass nur die Abgeschalteten mehr werden, aber bitte, wenn sie sich damit wohlerfühlen, dann wunsch-träumen sie halt weiter.
    Zweitens sollten sie vielleicht mal recherchieren ob denn Atommeiler, nur weil sie nicht am Netz sind, deshalb bereits ungefährlich sind.
  9. #78

    ...

    Zitat von jolip Beitrag anzeigen
    Interessante Auffassung mit dem Atommüll.

    Zuerst werden KKWs gebaut, gegen den Willen der Kernkraftgegner, die u. a. damit argumentiert haben, dass es kein geeignetes Endlager für Atommüll gibt, und jetzt werfen Sie genau diesen KKW Gegnern vor, dass sie keine Lösung für die Enlagerung von Atommüll hätten.

    Kommt Ihnen das nicht etwas widersprüchlich vor?
    MFG
    jolip
    Sie missverstehen da was.... Die Realität ist nur so, wie sie ist, die ist an an den von ihnen gefunden Widersprüchen nicht im Geringsten interessiert.

    Ich habe lediglich beschreiben wie es aussieht. Leute ihrer Ideologie ziehen daraus immer gleich den Schluss. Jemand der seine Argumentation nicht darauf beschränkt, dass "Gegen AKW = Gut" und "nicht gegen AKW= Böse" ist, der muss für AKWS sein. Ich habs doch geschrieben: "Gegen AKWs zu sein ist genauso intelligent wie gegen Vúlkanausbrüche zu sein." Dagegen zu sein hat keinerlei Folgen...
    Ich habe vor 40 Jahren zum ersten Mal gegen AKWs in Wackersdorf demonstriert, und glauben sie mir, das war damals heavy. Die Mehrheit der Deutschen hasste damals jeden Demonstranten und die Polizei setzte das in die Tat um.

    Ihr Problem, und das der AKW Gegner ist, dass sie sich einfach auf die "gute" Ideologie berufen und es damit bewednden lassen. Die Realität der Verflechtung von Energie Konzernen und Politik, die sie ja gerade in Japan ganz offen vorgeführt bekamen und immer noch bekommen, die ignorieren sie.
    Fangen sie und ihre Glaubensgenossen mal hiermit an:

    In einem Land, in dem Kohl, Schröder und Merkel zu Kanzler gewählt werden können, da haben sie gar nichts zu sagen.... Solange sie sich nicht um diese Grundtatsache kümmern und etwas daran ändern, solange sind sie nur nützliche Wahlkampfhelfer diverser Parteien, die alle ihr eigenes Süppchen kochen.








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