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Austauschschüler Max in Japan: Respekt! Sonst zieht der Sensei blank

Max LarsonSprechende Waschmaschinen und streunende Staubsauger machten Austauschschüler Max Larson anfangs das Leben in Japan schwer. Inzwischen läuft es rund. Seine größte Sorge: Mögen meine deutschen Freunde den Japaner in mir?

http://www.spiegel.de/schulspiegel/a...836083,00.html
  1. #1

    Diesr Artikel ist ein bischen sehr knapp...

    ... um nützlich zu sein. Es werden grade mal drei typische Japan-Klischees erwähnt (Höflichkeit, Disziplin, Haushaltstechnik), sonst nichts. Kein Wort zu den angeblich vorhanden Gemeinsamkeiten von Japanern und Deutschen, Umstellungsschwierigkeiten, besonders schönen Erlebnissen/Gepflogenheiten/Dingen, kein Hinweis darauf, ob sich so ein Austausch lohnt und welche persönlichen Eigenschaften und interessen eine Schülerin/Schüler mitbringen sollte, um bei so einem Austausch glücklich zu werden.
    Kurz, es bleibt unklar, warum dieser Artikel bei Spiegel Online veröffentlicht wird.
  2. #2

    David

    Kurz aber interessanter Artikel. Es koennte natuerlich mehr erwaehnt werden, aber wiviel kann man ueber so ein kompliziertes Erlebniss wie einen Austausch in einem fernen Land in einem Artikel schon arwaehnen.

    Ich war in auch Austauschschueler in Japan in 1999 und lebe jetzt permanent dort, aber arbeite immer noch daran mit den Kulturunterschieden zurecht zu kommen. Es ist schoen von einem Deutschen Austuaschschueler zu hoeren, denn Deutsche gibt es hier verglichen mit Englaendern, Amerikanern oder Franzosen ziemlich wenig.

    Respekt und lehre hoeflichkeiten... habe ich uebrigens hier in der Arbeit bis zum geht nicht mehr. Manchmal frage ich mich wie Japanische Firmen as lauter hoeflichkeit ueberhaupt irgendeine Entscheidung treffen koennen oder mit der Arbeit dann voran kommen ;o)
  3. #3

    War das alles!?

    Etwas sehr wenig Inhalt in diesem 'Artikel' zu einem doch eigentlich sehr interessanten Thema.
    Man sollte doch meinen, dass nach so langer Zeit bedeutend mehr Erfahrungen und Eindrücke zusammengekommen sind.
    Es scheint so, als würde das Niederschreiben derselben nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen des Autors gehören.
    Sehr schade.
  4. #4

    hmm...

    ...ich bin ja nur eine Volksschulabsolventin, Baujahr 1953, aber kann es sein, daß Sie während Ihres langen Japanaufenthalts so einiges verlernt haben?!? Oder ist es möglich, daß es bereits zu Ihrer Schulzeit an Disziplin gegenüber den Deutschlehrern mangelte?!?
    Hier bei uns mangelt es inzwischen extrem an Disziplin sowie Respekt und Achtung jedwedem gegenüber. Insofern sind die Japaner bezüglich ihrer Kultur ja wohl ganz offensichtlich zu beneiden! Sie haben jedenfalls noch eine eigene Kultur!
  5. #5

    hmmn...

    ...ich bin ja nur eine Volksschulabsolventin, Baujahr 1953, aber kann es sein, daß Sie während Ihres langen Japanaufenthalts so einiges verlernt haben?!? Oder ist es möglich, daß es bereits zu Ihrer Schulzeit an Disziplin gegenüber den Deutschlehrern mangelte?!?
    Hier bei uns mangelt es inzwischen extrem an Disziplin sowie Respekt und Achtung jedwedem gegenüber. Insofern sind die Japaner bezüglich ihrer Kultur ja wohl ganz offensichtlich zu beneiden! Sie haben jedenfalls noch eine eigene Kultur!
  6. #6

    ...

    Zitat von spon-facebook-222404607 Beitrag anzeigen
    ......
    Respekt und lehre hoeflichkeiten... habe ich uebrigens hier in der Arbeit bis zum geht nicht mehr. Manchmal frage ich mich wie Japanische Firmen as lauter hoeflichkeit ueberhaupt irgendeine Entscheidung treffen koennen oder mit der Arbeit dann voran kommen ;o)
    Wie die ökonomische Enwickling ja zeigt, kommen die ja auch nicht mehr voran...

    "Respekt und lehre hoeflichkeiten" (ich nehme mal an es soll "leere" heissen?) Haben gosse Vorteile, aber leider nur wenn man nicht gezwungen ist seinen Lebensunterhalt hier zu verdienen. Sie bringen nämlich ein recht stressfreies Leben mit sich.
    Ich kann mich noch gut erinnern, wie glücklich ich letztes Jahr war, als ich nach drei Monaten Germoney wieder von japanischer Freundlichkeit und Höflichkeit umgeben war, anstatt von Leuten die permanent darauf aus sind anderen zu erklären, wie sie gefälligst zu leben haben.
    Japans grosses Problem ist die Zukunft. Nicht nur die Überalterung. Der enorme Mangel an Kreativität in den grossen Konzernen, die früher mal weltweit wegweisend waren (Sony Walkman!).
    Das für Deutsche völlig unvorstellbare Ausmass der Korruption in Japan macht jede positive Entwicklung unmöglich und man ist den kommenden Entwicklungen widerstandslos ausgeliefert. Dazu die steten faschistischen Auswüchse, die Gouverneure, (den Ministerpräsidenten der Bundesländer entsprechend) Tokyos und jetzt auch Osakas zB....
    Das Erstarken Chinas, und der gefährliche Weg den Amerika dagegen einschlägt, mit dem völlig abhängigen Schosshündchen Japan im Gefolge.
    In Diskussionsforen für Ausländer kann man in vielen Threads Unterhaltungen verfolgen, wann und wohin man Japan verlassen wird.....
  7. #7

    Zitat von tylerdurdenvolland Beitrag anzeigen
    Japans grosses Problem ist die Zukunft. Nicht nur die Überalterung. Der enorme Mangel an Kreativität in den grossen Konzernen, die früher mal weltweit wegweisend waren (Sony Walkman!).
    Auch die Entwicklung bei Olympus ist dafür symptomatisch. Die waren vor im Fotobereich 30-40 Jahren sehr innovativ, und heute dümpelt der sog. "Imaging"- Bereich vor sich hin.
  8. #8

    Knapp verpasst...

    Leider finde ich diese Serie erst jetzt.
    Selbst lebe ich bereits seit vielen Jahren in Japan, gar nicht weit entfernt von unserem jungen Max. Man hätte sich ja mal treffen und austauschen können. Ich finde es immer interessant, wie "Frischlinge" Japan erfahren.
    Mir fehlt gänzlich die Erfahrung als Austauschschülter, da ich auf der anderen Seite stehe (Lehrerin), bin auch schon ein etwas älteres Baujahr.
    Bleibt noch anzumerken, dass man auch nach vielen Jahren Japan immer noch täglich neu entdeckt!
  9. #9

    ,,,,

    Zitat von bartholomew_simpson Beitrag anzeigen
    Auch die Entwicklung bei Olympus ist dafür symptomatisch. Die waren vor im Fotobereich 30-40 Jahren sehr innovativ, und heute dümpelt der sog. "Imaging"- Bereich vor sich hin.
    Wobei bei Olympus noch die in allen Bereichen vorherrschende Inkompetenz dazukommt, die es bei Sony (möglicherweise) nicht gibt.

    "Leider" hat man bei Olympus den Fehler gemacht einem ehrlichen Manager von "aussen", also nicht einem korrupten Aufsteiger aus dem System selber zum Boss zu machen und der packt nun aus.
    Die meisten Details wird man zwar der ausländichen Presse entnehmen müssen, aber viele Jpaner haben wegen Fukushima gelernt, was es mit der japanischen Presse auf sich hat und wissen, wenn sie wirklich Informationen über Japan suchen, dann müssen sie das im Ausland... was man in DE allerdings auch wieder nicht weiss ist, dass es kaum Japaner gibt die eine Fremdsprache wenigstens ansatzweise beherrschen...

    Leider sind es gerade solche wesentlichen Details die kurz-Besuchern niemals aufallen. Man braucht Jahre um durch das Dickicht von Heuchelei, Verlogenheit und Korruption ein weníg durchzublicken. Vorher reicht es nicht weiter als halt die üblichen Japan Klischees aus der eigenen deutschen Presse nachzuplappern. Denn wer Japan wirklich ein wenig besser kennt der weiss, dass deutsche, auch weltweite Medien im Grund immer einer vom anderen abscheiben. Keiner war je wirklich lange genug hier.

    Die löblichen Ausnahmen sind Gerd von Anhalt und Johanes Hano vom ZDF. Also, ganze zwei in GANZ Deutschland!








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