Zitat von
SBorst
Erst einmal finde ich es toll, wenn man sich mit 17 im Rahmen eines Austauschprogramms in die USA aufmacht. Ich kanne jedem hier versichern, dass das Jahr bestimmt nicht verloren ist, sondern ein "Investment" darstellt, das im Leben manche Rendite abwerfen duerfte: angefangen von den Kontakten, die man knuepft, ueber den Abbau von Vorurteilen bis hin zu den lebenspraktischen Kenntnissen (Sprache, Einkaufen asf).
Dass hier die ueblichen anti-amerikanischen US-Basher auftauchen, darf in einem SPIEGEL-Forum nicht verwundern. Ich kenne kaum eine auslaendische Publikation, in der ebenso massiv wie liebevoll anti-amerikanische Vorurteile kultiviert werden wie im SPIEGEL. Dass manches Redaktionsmitglied, welches sich lang und breit ueber Amerika auszulassen pflegt, offenbar noch nicht einmal richtig Englisch kann, wurde hier schon wiederholt festgestellt.
Dass hier das Niveau der Schulen betraechtlich differiert, wurde mehrmals zurecht festgestellt. Dies ist nicht nur an der Trennungslinie private vs. public festzumachen, auch unter den public schools gibt es erhebliche Unterschiede.
Insgesamt stimme ich denjenigen zu, die meinen, dass man hier schon die richtige Schule fuer seine Kinder finden kann, was aber mit einem erheblichen Rechercheaufwand und manchmal auch hinterher mit betraechtlicher Herumfahrerei verbunden ist.
Unterm Strich denke ich, dass die besten Schulen hier um einiges besser sind als die besten deutschen Schulen und umgekehrt die schlechtesten Schulen ein an deutschen Verhaeltnissen gemessen unterirdisches Niveau haben.
Tja, in Germany ist man eben verliebt in Mittelmass und Durchschnitt ... um mal wieder ein weiteres Klischee zu bedienen.