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Austausch-Log Südafrika: Neustart in der Heimat

Markus HintzeAlles beim Alten, alles neu: Austauschschüler Markus ist zurück aus Südafrika und sieht seine Stadt mit anderen Augen. In Berlin kann er sich wieder frei bewegen und erkennt: Eingesperrt sein kann auch zusammenschweißen.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/a...853913,00.html
  1. #1

    In welcher Gegend war er denn?

    Ich habe Verwandschaft in Südfafrika, die regelmäßig besucht wird und kenne Land und Leute daher recht gut. Das was hier beschrieben wird, ist absolute Panikmache. Ich möchte wirklich mal wissen, in welcher Gegend dieser Austauschschüler war. Man kann in Südafrika sehr wohl frei shoppen gehen und sich frei bewegen. Sicher gibt es keinen so gut ausgebauten Nahverkehr wie in Deutschland und man fährt halt manchmal auch mit dem Auto zum Klo, aber das wird in den USA genauso vorgelebt. Und ich behaupte sogar, dass es in Punkto Sicherheit ähnlich wie in den USA aussieht. Man sollte schon gewisse Gegenden meiden und nicht den dicken Max raushängen lassen. Wenn man einige Grundregeln beachtet, kann man sih genauso sicher wie in Deutschland bewegen. Wenn man sich natürlich ständig umschaue und
    verkrampft versucht, seine Wertsachen zu verstecken, kann es schon sein, dass man Übergriffe provoziert. Ich habe mich noch nie unsicher gefühlt und ich bewege micjh dort nicht nur in "weißen" Gegenden.
  2. #2

    15 Jahre Cape Town

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Alles beim Alten, alles neu: Austauschschüler Markus ist zurück aus Südafrika und sieht seine Stadt mit anderen Augen. In Berlin kann er sich wieder frei bewegen und erkennt: Eingesperrt sein kann auch zusammenschweißen.

    Schüleraustausch Südafrika: Zurück in Deutschland ist alles anders - SPIEGEL ONLINE
    Mich wundert auch, wo der wohl gelebt hat?
  3. #3

    Zitat von hupe Beitrag anzeigen
    Ich habe Verwandschaft in Südfafrika, die regelmäßig besucht wird und kenne Land und Leute daher recht gut. Das was hier beschrieben wird, ist absolute Panikmache. Ich möchte wirklich mal wissen, in welcher Gegend dieser Austauschschüler war. Man kann in Südafrika sehr wohl frei shoppen gehen und sich frei bewegen. Sicher gibt es keinen so gut ausgebauten Nahverkehr wie in Deutschland und man fährt halt manchmal auch mit dem Auto zum Klo, aber das wird in den USA genauso vorgelebt. Und ich behaupte sogar, dass es in Punkto Sicherheit ähnlich wie in den USA aussieht. Man sollte schon gewisse Gegenden meiden und nicht den dicken Max raushängen lassen. Wenn man einige Grundregeln beachtet, kann man sih genauso sicher wie in Deutschland bewegen. Wenn man sich natürlich ständig umschaue und
    verkrampft versucht, seine Wertsachen zu verstecken, kann es schon sein, dass man Übergriffe provoziert. Ich habe mich noch nie unsicher gefühlt und ich bewege micjh dort nicht nur in "weißen" Gegenden.
    Also in Pretoria ist es ganz so wie im Artikel beschrieben, ich habe dort einige Zeit gearbeitet und habe einiges mitbekommen. In anderen Gegenden ist das anders, wie im vom anderen User genannten Capetown oder allgemein in den drei Cape-Provinzen.
    Ihr Beispiel ist aber auch widersprüchlich: einerseits meinen Sie, man brauch keine Angst zu haben, sagen aber gleichzeitig, dass man durch das Erkennen geben, dass man nicht von dort kommt, "Übergriffe provoziert".
    Ich bin Abends nur im verschlossenen Auto durch die Gegend gefahren, und einige Verkehrsteilnehmer fahren Abends auch gern mal über rote Ampeln, wenn an der Kreuzung "komische Gestalten" standen.
    Und wenn Sie sagen, dass es in Punkto Sicherheit wie in den USA aussieht, ist das auch alles andere als ein Kompliment: nirgendwo sonst auf der Welt werden so viele Menschen erschossen(wenn man mal von Bürgerkriegsländern absieht).
  4. #4

    relativieren hilft nicht...

    bis ich in Durban überfallen wurde, am helligten Tag und in Begleitung, hatte ich mich auch sicher gefühlt - zu sicher, denn vor dem Überfall war ich bereits vier Wochen problemlos in SA unterwegs. Durch meine bisherigen drei Reisen nach Südafrika, zuletzt im Nov. 2011, habe ich Land und Menschen lieben gelernt. Dennoch will ich nicht behaupten, dass das Land genauso sicher ist wie z.B. Deutschland. Ganz im Gegenteil, an arbeitsfreien Tagen oder bei Dunkelheit durch die Innenstadt (egal in welcher südafr. Stadt) zu schlendern, kann ich wirklich niemandem empfehlen. Und auch nicht am Tag Seitenstraßen zur Abkürzung zu nutzen. Unbewachte Geldautomaten (ob Tag oder Nacht, ob außen oder innen liegend) sollte man besser auch nicht ansteuern. Ich habe mittlerweile einige Menschen kennen gelernt, die darin keine Verletzung von „Grundregeln“ gesehen hatten und in ihrem Heimatland dahingehend nie Probleme gehabt haben. Bei meinem letzten Aufenthalt musste ich miterleben, wie in Kapstadts Innenstadt ein Touristenpärchen von einer Gruppe Krimineller am Geldautomaten abgezockt wurde wobei alle Umherstehenden Angst hatten einzugreifen; es war Samstagvormittag und in direkter Nachbarschaft meines Hotels. Ich selber wurde nachdrücklich gewarnt mich einzumischen und bin dem Rat gefolgt. Die in der Nähe stehende Straßenwacht hatte ich über den Vorgang informiert, der Mann schritt aber auch nicht ein. Mit relativierenden Berichten und auch Heile-Welt-Filmen über Südafrika (z.B. Frau fährt alleine im offenen Cabrio nach Khayelitsha) habe ich daher mittlerweile so meine Probleme. Trotz meiner negativen Erfahrungen werde ich aber bestimmt wieder nach Südafrika reisen, denn es gibt auch dort viel mehr tolle Menschen als Bösewichte.
  5. #5

    jahrzehnte

    lebe ich in südafrika. vieles ist natürlich panikmache, vieles ist aber auch richtig. nicht jeder kann sich von inneren ängsten freimachen. ich lebe in pretoria und würde es nicht mit joburg tauschen. aber auch woanders geschehen verbrechen. es ist ein sehr grosses land. wen interessiert in hamburg, wenn in wien ein mord passiert. hier aber wäre es im eigenen land. daher, man muss die mass-stäbe nicht aus dem auge lassen.
  6. #6

    Selbstverteidigung

    Wenn man solche Berichte wie von susaz lies, kann und muss man jedem Besucher anraten für eine offensive Selbsterteidigung zu sorgen, was auch den prophylaktischen Einsatz von tödliche Gewalt einschliesst.

    Wenn man solche Fäll des Raubes und kein Einschreiten von Sicherheitskräften sieht, dann sollte es dem wehrhaften Bürger gestattet sein, strafrei mit allen möglichen Mitteln einzuschreiten.

    So etwas würde auch zu einer Abschreckung führen.
    Daneben ist es unversändlich wie sich Menschen wie solche Tiere aufführen können.








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