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Austausch-Log: Kanada geht nicht? Dann eben China

Ene, mene, China: Austauschschülerin Lea Kiehne, 15, wollte eigentlich nicht in die Volksrepublik und ist vor der Abreise sehr nervös. Was, wenn ich meine Koffer verliere? Werden den Gasteltern die Geschenke gefallen? Auch ihr Ziel macht ihr Sorgen: eine Millionenstadt, von der sie noch nie gehört hat.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/a...852929,00.html
  1. #1

    Offen und locker sein !

    Lea sollte auf alle Fälle gegrillte Heuschrecken und gedünsteten Hund probieren.

    Chinesische Hirne sind nicht anders als deutsche angelegt.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ene, mene, China: Austauschschülerin <i>Lea Kiehne</i>, 15, wollte eigentlich nicht in die Volksrepublik und ist vor der Abreise sehr nervös. Was, wenn ich meine Koffer verliere? Werden den Gasteltern die Geschenke gefallen? Auch ihr Ziel macht ihr Sorgen: eine Millionenstadt, von der sie noch nie gehört hat.

    Schüleraustausch in China: Asien als Alternative zu Kanada - SPIEGEL ONLINE
    Wenn sie von China nicht viel Ahnung hat, dann schenkt sie hoffentlich keine Uhr und verpackt die Geschenke auch nicht in weißes Papier. Und Max und Moritz hätte sie besser in Deutsch mitgenommen, damit ihre Gastschwester wirklich was davon hat.
  3. #3

    Wenn das mal kein Fehler war. Auf chinesischen Schulen ist man ganztags im Unterricht und macht im Anschluss noch die Hausaufgaben für den nächsten Tag, was ca. 2-3 h in Anspruch nimmt. Danach ist eigentlich schon Abend und man geht ins Bett.

    Vielleicht hat die Artikelschreiberin ja Glück und kriegt eine Sonderwurst, da sie natürlich kein Chinesisch kann.
  4. #4

    Alle Achtung

    Zitat von Wololooo Beitrag anzeigen
    Wenn das mal kein Fehler war. Auf chinesischen Schulen ist man ganztags im Unterricht und macht im Anschluss noch die Hausaufgaben für den nächsten Tag, was ca. 2-3 h in Anspruch nimmt. Danach ist eigentlich schon Abend und man geht ins Bett.

    Vielleicht hat die Artikelschreiberin ja Glück und kriegt eine Sonderwurst, da sie natürlich kein Chinesisch kann.
    Wenn dieser Text auf Englisch geschrieben worden wäre, hätte ich auch gewusst, dass es von einem Deutschen stammt.

    Wieso kann man nicht einfach Anerkennung zollen, wenn eine 15jährige sich für längere Zeit in ein solches Land wagt? Ich muss sagen: Hochachtung! Als 15jähriger bin ich höchstens mit dem Rad in die Nachbardörfer gefahren, mal mit den Eltern nach Italien oder Österreich und das war's dann auch schon.

    Ansonsten: ich bin mit einer Chinesin verheiratet, spreche halbwegs chinesisch, war in Beijing und Umgebung längere Zeit und ich muss sagen, dass das Mädchen sowohl mit den Hühnern auf dem Küchentisch als auch mit der hochmodernen Metropole irgendwo recht behalten wird, sie jedoch von dieser Zeit lange im positiven Sinne zehren kann. Was das mit dem Schenken von Uhren anbelangt, bin ich mir nicht so sicher. Ich denke, dieser Aberglaube ist eher in der Shanghaier Ecke angesiedelt. Meine Frau würde auf jeden Fall nicht 'Nein' sagen oder erbost sein, wenn man ihr eine schöne schweizer Qualitätsuhr schenken würde...
  5. #5

    Das ist ja mal

    das ist ja mal richtig herzerfrischend!
    - Auch ein weg: mal völlig unvorbereitet in eine fremde kultur einsteigen! Mit 15 ist man ggf. auch noch offen genug, neugierig genug, flexibel genug für so ein interessantes abenteuer.

    Leider war nicht zu lesen, wie lange der aufenthalt dauern soll. Aber ein kleiner tipp: Lea, lass' Dich nicht vom schulsystem in China auffressen! Versuche, so viel wie möglich auf eigene faust zu unternehmen, nur so bekommst Du vom "echten" China auch was mit!
    Kauf' dir ein fahrrad und gondle damit durch die stadt.
    Und lerne wenigstens in ansätzen Chinesisch - aber nur die sprache, also das Reden! - Die ist simpel & recht einfach zu erlernen. Die schriftzeichen kannst Du vernachlässigen. Hauptsache, Du kannst Dich mit den marktfrauen irgendwie verständigen, mit "normalen Menschen" in kontakt treten - Du wirst die unglaublichsten und herzlichsten erlebnisse in privatem rahmen haben!
    Mache auasflüge und fahre im hardsitter-abteil mit dem zug in andere städte. (Vermeide aber die "westlichen" städte Peking oder Shanghai - das kannst Du Dir später mal als touristin reinziehen.) Lieber auf's flache land, in ein dorf oder in eine kleinstadt, da, wo der chinesische alltag, das "eigentliche China" zu finden ist.
    Und lass' dich nicht einschüchtern von irgendeiner organisation, den lehrern oder der gastfamilie: Als ausländerin bist Du unglaublich priviligiert in China und hast sehr viel mehr freiheiten, als man Dir vielleicht vormachen will. Frechheit siegt!
  6. #6

    Na denn

    viel Freude. So was von Klasse dieses Maedel. Wenn sie sixh die Denkweise der Chinesen zueigen macht, alles etwas groesser, wird sie einen riesen Vorsprung gegenueber ihres Freundeskreises. Wenn sie zurueck kommt, wird sie sich wie in einem Zwergstaat vorkommen. Ich weiss wovon ich rede.
  7. #7

    Na denn

    viel Freude. So was von Klasse dieses Maedel. Wenn sie sixh die Denkweise der Chinesen zueigen macht, alles etwas groesser, wird sie einen riesen Vorsprung gegenueber ihres Freundeskreises. Wenn sie zurueck kommt, wird sie sich wie in einem Zwergstaat vorkommen. Ich weiss wovon ich rede.
  8. #8

    optional

    mutig mutig.... in den Großstädten gibts praktisch immer auch eine deutsche Schule für Kinder von Expats und viele englischsprachige Schulen... und Tangshan ist nicht zu vergleichen mit einem verlorenen Bauerndorf irgendwo in Xinyang oder Neimengu. Da schlafen die Hühner tatsächlich noch im Wohnzimmer :-)
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ene, mene, China: Austauschschülerin <i>Lea Kiehne</i>, 15, wollte eigentlich nicht in die Volksrepublik und ist vor der Abreise sehr nervös. Was, wenn ich meine Koffer verliere? Werden den Gasteltern die Geschenke gefallen? Auch ihr Ziel macht ihr Sorgen: eine Millionenstadt, von der sie noch nie gehört hat.

    Schüleraustausch in China: Asien als Alternative zu Kanada - SPIEGEL ONLINE
    Na, dann wünsche ich Lea auch mal noch viel Spass in China. Du wirst viele freundliche Menschen treffen und für jedes Problem, und seien es verloren gegangene Koffer, gibt es in China eine Lösung. Also keine Angst.
    Versuche ein wenig die Sprache zu lernen und Du wirst feststellen, wie sich plötzlich ganz neue Welten öffnen. Die Leute sind unglaublich wissbegierig und auch hilfsbereit sobald man sich ein wenig mit ihnen verständigen kann.








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