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Austausch für Grundschüler: Mit neun allein nach Frankreich

SPIEGEL ONLINESie möchten nur das Beste für ihren neunjährigen Sohn. Also sagten Kaspars Eltern ja, als er allein für einen Schüleraustausch nach Frankreich wollte. Jetzt ist er für ein halbes Jahr weg. Geblieben sind die Zweifel, ob die Entscheidung richtig war.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/a...816494,00.html
  1. #1

    Leichtfertig

    "Ihr Sohn sollte es leichter haben." - Ein ziemlich leichtfertiger Satz in der Erziehung.

    Leider durchschaut man Familien-Bilder nie; weder beim Recherchieren, noch beim Nachlesen.
    Wahrheiten sollte man bei diesem Liquid-Verfahren nie erwarten: Wenn die Familie übermorgen auseinander geht - na, auch kein Drama.
  2. #2

    Interessant

    Ich halte den freiwilligen Aufenthalt eines Kindes bei einer Gastfamilie in einem anderssprachigem Land für förderlich. Wichtig scheint mir zu sein, dass in der Gastfamilie ein gleichaltriges Kind lebt. Kinder sind in der Lage, sich auch ohne Sprache verständlich zu machen. Gemeinsam zur Schule zu gehen und die Freizeit zu verbringen, verbindet nicht nur, es ist auch die ideale Hilfestellung. Kinder desselbe Alters haben im Grunde genommen die gleichen Interessen. Ich finde diese Art von Schüleraustausch gut.
  3. #3

    Gegen Titelzwang

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie möchten nur das Beste für ihren neunjährigen Sohn. Also sagten Kaspars Eltern ja, als er allein für einen Schüleraustausch nach Frankreich wollte. Jetzt ist er für ein halbes Jahr weg. Geblieben sind die Zweifel, ob die Entscheidung richtig war.

    Schüleraustausch für Grundschüler: Mit neun allein nach Frankreich - SPIEGEL ONLINE
    Die Zweifel kann ich gut nachvollziehen!

    Nie käme ich auf die Idee, unseren Großen (8) mit neun allein in die weite Welt zu schicken.
  4. #4

    :-)

    Ein schöner Artikel und ein tolles Video!
  5. #5

    Klingt doch gut !

    Ich glaube wenn ich mit 8 oder 9 von meinen Eltern zur "Christenlehre" geschickt worden wäre, dann wäre ich auch gerne ein Jahr ins Ausland gegangen um der Indoktrination zu entgehen.
  6. #6

    so what?

    Zitat von Ollie_ Beitrag anzeigen
    Nie käme ich auf die Idee, unseren Großen (8) mit neun allein in die weite Welt zu schicken.
    Den 9-jährigen hat ja auch niemand geschickt. Der wollte das, schafft dort die Schule und fühlt sich da wohl! ..Zuerst die Eltern mit Auslandserfahrung und dann auch vielleicht irgendwie ein "auslandshungriger 'Schütze'archetyp"? - Es gibt auch ganz andere Menschen, die kriegt man selbst mit 18 oder mit 28 nicht aus ihrem gewohnten Umkreis weg..
  7. #7

    Ausgerechnet Frankreich

    ... Frankreich ist nun ein sozialistisch Regiertes Land.
    Da kann der Sohnemann sicher einiges Lernen.
  8. #8

    Das Kind ist aber wenig einfühlsam

    Höflichkeit sollte man vor Französisch lernen. Was für Menschen sollen hier erzogen werden? Solche die immer nur spielen wollen?
    Habe mal eine Konfirmanden Freizeit aus Österreich erlebt, da hat ein Mädchen schrecklich geheult, wußte nicht was los war, es war Heimweh. So gesehen ist es natürlich gut, dass man einen Austausch macht, aber eine halbes Jahr ist schon happig. Es spricht auch gegen die Beziehung zu den Eltern. Wer das so problemlos hinnimmt, hat wohl zu den Eltern auch keine so starke Bindung.
  9. #9

    Ja ein Kind mit 9 Jahren ist ja ein vorpbertierender mensch, was

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie möchten nur das Beste für ihren neunjährigen Sohn. Also sagten Kaspars Eltern ja, als er allein für einen Schüleraustausch nach Frankreich wollte. Jetzt ist er für ein halbes Jahr weg. Geblieben sind die Zweifel, ob die Entscheidung richtig war.

    Schüleraustausch für Grundschüler: Mit neun allein nach Frankreich - SPIEGEL ONLINE
    bedeutet es ist völlig abhängig seiner gefühlten Entscheidungsmenschen, wobei das nicht unbedingt die eigenen Eltern sind. Ich kann die Mutter durchaus verstehen in der Verunsicherung, wenn dieses Kind sich recht schnell dafür entscheidet in diesem Alter : Gut ich will woanders hin!

    Ich selbst wäre mit 9 Jahren überall geblieben am liesbsten außer "zu Hause", weil das war eine Hölle.
    Ich glaube aber, dass wenn Kinder sich für so etwas entscheiden können ohne Hölle, dann haben diese Eltern soviel Liebe dem Kind gegeben, dass seine Sicherheit so groß ist und es eh immer ohne Not den Rückzug aus seiner kindlichen Entscheidung tun kann, ohne das die Eltern hier Bewerten in "Du hast es nicht geschafft!"

    Diese Eltern durften es tun, weil sie gaben dem Kind eine Sicherheit die es ihm ermöglichte zu wissen, die verlier ich nie, egal wo ich bin und was ich werde, die Liebe meiner Eltern wird mir immer sicher sein.
    Ich finde das total gut!
    Respekt!

    MFG








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