Ausstellung "Radical Advertising": Anstiftung zum absoluten Hangover

Porn-Chic, blutende Babys, Galgen-Motive - in der modernen Werbung gibt es längst keine Tabus mehr. Doch die Ausstellung "Radical Advertising" in Düsseldorf zeigt auch, wie sehr sich Kunst, Kommerz und Mode einander angeglichen haben.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...545415,00.html
  1. #1

    unseriös

    Der Spiegel wird wirklich immer unseriöser

    Im Anreißer ist von "blutenden Babys" die Rede, im Text heißt es dann, richtigerwesie, blutige Baabys, nämlich Babys, die nach der Geburt noch mit Blut und Schleim bedeckt sind (wie in der Benetton-Anzeige).

    Das ist schon ein Unterschied.
  2. #2

    Werben

    Werbung bleibt Werbung, auch wenn die einfache Umkehrformel (Antiwerbung, siehe Beneton) vielleicht versucht, dies zu ändern.

    Das triviale Anliegen bleibt dasselbe - ein Produkt als das Beste darzustellen, selbst wenn es dies gar nicht ist.

    Schon aus diesem trivialen Ansatz ist die Werbung nicht ein Zweig der Kunst im ursprünglichen Sinne - Werbung fordert nicht in dieser Form.