"Do Androids Dream of Electric Sheep?" aka "Bladerunner" beantwortet alle diese Fragen ausführlich, warum also nochmals eine solcher Diskurs?
Die Menschheit sucht im All sehnsüchtig nach außerirdischer Intelligenz. Doch fündig werden könnte sie auf der Erde: Die Roboter von morgen sind emotional und superklug. Die Frage wird sein: Wie gehen sie mit uns um? Sehen sie uns als Haustiere - oder als Nahrung?
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...661542,00.html
"Do Androids Dream of Electric Sheep?" aka "Bladerunner" beantwortet alle diese Fragen ausführlich, warum also nochmals eine solcher Diskurs?
Leider spekuliert Saffo ohne blassen Schimmer von der Materie munter drauflos und gelangt dadurch zu abenteuerlichen Schlüssen:
"wohl"? Nö. Was bislang unter "Künstlicher Intelligenz" verstanden wird, hat mit dem, was wir unter menschlicher Intelligenz verstehen, nur sehr wenig zu tun. Es geht darum, sich im Rahmen einer sehr begrenzten und genau definierten Umwelt möglichst sinnvoll zu verhalten, wobei das sinnvolle Verhalten in aller Regel immer noch haarklein vom Menschen einprogrammiert werden muss. Wenn ein Roboter mit seinem Kamerasystem einen Felsen erkennen und umfahren kann, ist das nicht "Intelligenz". Intelligenz wäre, wenn ich den gleichen Roboter auf einen Kaffee einladen und mit ihm über Kants "Kritik der reinen Vernunft" diskutieren könnte. Es gibt aber bis heute nicht einmal automatische Übersetzungsdienste, die halbwegs brauchbare Ergebnisse auswerfen, weil die Semantik natürlicher Sprache so komplex ist und sehr umfangreiches Alltagswissen erfordert."Die Erforschung der Künstlichen Intelligenz (KI) läuft bereits seit Jahrzehnten, und ein paar wenige KIs haben wohl auch bereits schon den Turing Test bestanden."
"(Teil-)autonomes Problemlösen" wäre eine sehr viel ehrlichere Bezeichnung für das, was derzeit unter "Künstlicher Intelligenz" firmiert.
Moore beschreibt kein Naturgesetz, sondern eine Beobachtung. Die wird - wie jedes Wachstum - durch die Naturgesetze begrenzt, d.h. irgendwann wird das Wachstum der Transistorzahlen zum Erliegen kommen. Und selbst wenn das nicht so wäre, kann man nicht einfach Intelligenz mit Transistoren aufwiegen."Wendet man auf sie die exponentielle Logik des Moore'schen Gesetzes an, dann scheint der Einzug der starken KI innerhalb der nächsten Jahrzehnte unausweichlich."
Ein paar Absätze vorher wird noch eingeräumt, dass bislang keine intelligenten außerirdischen Zivilisationen gefunden wurden. Woher kommt also die hier als Faktum dargestellte Vermutung, es müsse sie geben?"So oder so wird die Menschheit jemanden oder etwas finden, mit dem sie sich unterhalten kann. Unsicher ist nur, wohin diese Gespräche führen werden. Wegen der zeitlichen Verzögerung wird der Gedankenaustausch mit entfernten außerirdischen Zivilisationen nicht einfach sein."
Was soll ich mir einen Computer mit KI anschaffen, der um ein vielfaches klüger ist als ich es bin? Meine Ehefrau reicht. Soll ich mir etwa einen Inferioritätskomplex zuziehen? Und einen Psychotherapeuten zuilegen, damit ich damit zurechtkomme?
Aufgefressen werden? Ich werde im letzten Moment dem Computer den Stecker rausziehen. Das geht bei der Ehefrau nicht; die bleibt immer klüger. Die KI beim Computer ohne Strom tendiert nicht nur gegen, sie ist eindeutig Null.
Insofern hat der Computer doch noch einen Vorteil.....
Dieser Bericht ist so informativ und tiefsinnig wie ein B-movie aus den 80ern.
Was so eine, zu Papiergebrachte, Tagträumerei in der Wissenschaftsrubrik eines Nachrichtenmagazins zu suchen hat ist mir schleierhaft.
dieser Artikel ist.
Ich bin einfach schwer enttäuscht, was für einen unglaublichen Mumpitz SPON hier abdruckt.
Hier werden auf wenigen Zeilen zig Themen angerissen, ein paar unhaltbare Behauptungen aufgestellt und das ganze noch mit einer oberflächlichen Meinung gewürzt.
Desaströs!