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Außenspiegel: "Merkel denkt an die alte Mark statt an den Euro"
Die Kanzlerin mag in den Ferien sein, doch Europas Presse ruft ihr noch einen Protest gegen den*Euro-Kurs hinterher. La Repubblica schimpft Deutschland einen "Therapieverweigerer", Le Monde nennt den Nachbarn*einen "unerträglichen Streber", und ABC erinnert wehmütig an Helmut Kohl.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...778646,00.html
- #50 06.08.2011 08:03 von
"Merkel geht es nur um den nächsten Wahlsieg"
(ABC, Madrid, 4. August 2011)
Da die spanische Zeitung wohl recht, aber das weiß hier in Deutschland jeder.
Bei uns denkt jeder Politiker nur an den nächsten Wahlsieg und irgendwo ist ja immer eine Wahl. Allein im Jahr 2011 hatten wir sieben Landtagswahlen (http://www.focus.de/politik/deutschland/wahlen-2011/). Siebenmal wo nur auf Blick auf den Wahlsieg taktiert und nichts vorangetrieben wurde.
Wir haben 16. Bundesländer mit Landtagswahlen alle vier bzw. fünf Jahre und zu dem noch alle vier Jahre eine Bundestagswahl.
Damit bremsen wir uns selbst, jede Wahl bedeutet Stillstand, weil dann richtet sich die Politk danach aus und dann darf ja keine unpopuläre Entscheidung getroffen werden, man will ja ja keine Wähler verschrecken..... - #51 06.08.2011 08:34 von
Italien
Wenn das Bunga-Bunga-Land finanziell richtig zu wackeln beginnt, und es ist unmittelbar davor, reichen auch 700 MRD nicht mehr, es muessten dann schon 1.800 MRD werden.
Bis jetzt waren nur Kleinstaaten betroffen mit paar Millionen Einwohnern und schwacher Wirtschaft.
ABER: Sollte Italien und in dessen Folge womoeglich Spanien einen Rettungsschirm brauchen, wird die Sache dramatisch. - #52 06.08.2011 08:52 von Palmstroem
Deutsche wollen helfen
Laut ARD-Deutschlandtrend ist die Mehrheit der Deutschen bereit, durch eine Ausweitung des Rettungsschirms und durch Eurobonds den Südstaaten zu helfen, egal was es kostet.
Lieber verzichtet die Mehrheit auf Steuererleichterungen für kleine und mittlere Einkommensbezieher.
Anders als die knausrige Kanzlerin hätten Steinbrück und Trittin Europas Schuldenstaaten schon längst gerettet. - #53 06.08.2011 08:58 von
Merkel, DM
Mit welcher Unverschämtheit glauben denn die europäischen Nachbarn, weiterhin auf dem grössten Anteil des Steueraufkommens der Deutschen zur Rettung der Anderen herumtrampeln zu können ? Der Euro wurde doch unter Mitterand und Kohl eingeführt, weil beide von Währungen soviel verstanden wie eine Kuh davon, warum es blitzt und donnert. Sie haben die Warnungen von 159 Professoren, Währungsspezialisten und die Warnungen der Banken ignoriert, diese Multinationalwährung nicht einzuführen. Die politischen Nachfolger stehen an Ahnungslosigkeit ihren Vorvätern kaum in etwas nach. Wenn dann nun Frau Merkel wirklich zögert, weiterhin die Milliarden in die gierigen Rachen der Euro-Gründungs-und Mitglieder-Staaten zu werfen, dann wäre sie ja schlauer, als ich sie eingeschätzt hätte. Mit einer DM wäre der der ganze Kram nie passiert und das Euro-Phantasten-Geschwafel über eine zu hoch gewertete DM und das Ende der Export-Ära Deutschlands und das ganze weitere unendlich dumme Geschwafel ist zu ignorieren. Wenn der Kontinent endlich pleite ist und die Schrottwährung kaputt, dann wird das normale Volk anfangen, die Dummschwätzer aus dem Kontinent zu jagen, damit sie aus den zivilisierten Ländern verschwinden, die Euro-Mafia. Es ist wirklich interessant, wie eine Währung nur noch den Interessen der Grosskopferten dient und das normale Volk in den A...... gekniffen ist. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
- #54 06.08.2011 08:58 von
- #55 06.08.2011 09:38 von
- #56 06.08.2011 09:50 von
Sie glauben ja gar nicht, wie falsch Sie das sehen
Da liegt schon Ihr erster Irrtum: Fraktionszwang bei Abstimmungen kann, aber muss nicht sein. Theroretisch muss sich sogar kein Abgeordneter daran halten, ob seine Partei ihn dann allerdings bei der nächsten Wahl wieder aufstellt, darf bezweifelt werden. Das ist wie bei Euch, wer sich nicht dem Willen seiner Spender unterwirft, hat bei der nächsten Kandidatenkür dann kein Geld für den Wahlkampf und einen innerparteilichen Konkurrenten, dem es an nichts mangelt.
Und, hats geholfen?
Übrigens, auch bei uns stimmen oft Abgeordnete gegen den Willen ihrer Fraktionen, aber nur wenns die Mehrheiten nicht verfälscht. Also reine Augenwischerei und die solls bei Euch nicht geben?
Ansonsten, bei Euch brüstet sich doch ein Lobbyist öffentlich, dass er fast alle Republikaner finanziell "im Sack hat". Nun machen Parteispender auch hier kenntlich, wem sie es gerne zuwenden möchten (da kann man schon mal ein paar Euro in der Jackentasche vergessen oder zu DM-Zeiten auch verlieren;-)), aber bei korrektem Ablauf landet das dann bei der Partei und da das bisher nicht zu solchen Materialschlachten führte wie bei Euch, scheinen die Einflussnahmemöglichkeiten auf diesem Wege auch deutlich geringer zu sein. - #57 06.08.2011 10:00 von
noch etwas
Falsch, diese Frage wurde so gar nicht gestellt.
Erneut falsch. Die Mehrheit ist bereit, auf Steuererleichterungen zu verzichten, weil sie einen Abbau der Staatsverschuldug will. Diese Staatsverschuldung ist es, die den Deutschen große Sorgen macht.
Lieber verzichtet die Mehrheit auf Steuererleichterungen für kleine und mittlere Einkommensbezieher.
Die Einführung von Eurobonds würde diese Staatsschulden noch wesentlich in die Höhe treiben, womit sich bereits die Ablehnung ersichtlich macht.
Entgegen dem Willen der Bevölkerung und entgegen der Verfassungslage.
Anders als die knausrige Kanzlerin hätten Steinbrück und Trittin Europas Schuldenstaaten schon längst gerettet.
Denn durch die Einführung von Eurobonds würde das Verfügungsrecht über einen nicht einzuschätzende Teil des deutschen Steueraufkommens dem Souerän und dem Bundestag entzogen.
Teile des deutschen Steueraufkommens würden dem Willen anderer Regierungen unterstellt, da diese weiterhin Schulden machen könnten, die Begleichung aber eben den Deutschen zuschieben könnten. - #58 06.08.2011 10:25 von Palmstroem
Deutsche wollen Europa retten
Eine seltsame Logik haben sie da.
Die Mehrheit der Deutschen will Rotgrün und Peer Steinbrück als Kanzler! Rotgrün und Steinbrück wollen aber den Rettungsschirm größer machen und Eurobonds einführen.
Wie kommen sie darauf zu schreiben - das wäre gegen den Willen der Bevölkerung, wenn die mit großer Mehrheit gegen die knausrige Kanzlerin und für die rotgrünen Eurobond-Befürworter sind.
Nein, sie stehen ziemlich allein mit ihrer antieuropäischen Meinung. Die Deutschen wollen Euro und Europa retten. - #59 06.08.2011 10:30 von
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