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Außenpolitischer Coup: Merkel schmiedet EU-Bündnis gegen Sarkozys Herausforderer

REUTERSDie wichtigsten EU-Länder greifen in den französischen Präsidentschaftswahlkampf ein. Nach SPIEGEL-Informationen haben Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien vereinbart: Der sozialistische Sarkozy-Herausforderer François Hollande wird im Wahlkampf nicht empfangen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...819095,00.html
  1. #30

    Die Kopfgeburt

    Zitat von stimmvieh_2011 Beitrag anzeigen
    Und 2013 greift dann Präsident Hollande zu ungunsten von Merkel in Deutschland ein?

    Es gibt Grenzen, die man nicht überschreiten sollte. Auch nicht als mächtigste Frau der EU.
    eines bürokratischen Europa von Bimbes Gnaden wird nicht überstehen. Ein Europa der Regionen wäre eine Chance gewesen - vielleicht kommen wir darauf zurück, wenn der Neoliberalismus sich ausgetobt hat und an sich selber gescheitert. Vorerst wäre es schön, wenn man Mme. Murksel in die Grenzen weisen würde. Dann müssten erstmal wir damit klarkommen. Insofern besteht Hoffnung - sie muss recht verzweifelt sein, wenn sie diesen Blödsinn macht.
  2. #31

    Merkel macht den Neo-Liberal-Wauwau

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die wichtigsten EU-Länder greifen in den französischen Präsidentschaftswahlkampf ein. Nach SPIEGEL-Informationen haben Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien vereinbart: Der sozialistische Sarkozy-Herausforderer François Hollande wird im Wahlkampf nicht empfangen.

    Außenpolitischer Coup: Merkel schmiedet EU-Bündnis gegen Sarkozys Herausforderer - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    François Hollande will die Steuern für Vermögende drastisch erhöhen und die Belastungen für Geringverdiener mindern. Klar, dass Angela Merkel & Co. nicht davon begeistert sind. Deutlicher kann man es dem deutschen Wähler nicht zeigen, welches Programm unsere Regierung verfolgt. Und wen Merkel & Co. für wichtig befinden.
  3. #32

    Also irgendwie verstehe ich das nicht...

    Zitat von salomona7o Beitrag anzeigen
    die dame merkel ist so weit von der franzoesischen realitaet entfernt,
    dass es fuer sie sehr peinlich werden kann nach einem wahlsieg der sozialisten! erschreckend auch, mit welcher unverfrorenheit und arroganz sich europaeische staatchefs in die inneren angelegenheiten frankreichs einmischen.
    soll das eine vorlage fuer das europa von morgen sein?
    Merkel hat doch selbst zuhause keine Bevölkerungsmehrheit mehr hinter sich - die Wahl und die FDP sind längst vergangen...

    Macht sie jetzt mit ihrer pro Sakro Haltung nicht eigentlich Werbung für die Sozialisten ?
  4. #33

    Hoffentlich bedankt sich Hollande anschließend, denn

    Eine bessere Wahlkampfhilfe kann sich Hollande ja eigentlich gar nicht wünschen, denn wenn sich dieser taktische Zug in Frankreich rumspricht, werden zusätzliche Wähler sich für Hollande entscheiden. Und nach seinem Sieg wird es dann an Merkel sein, ihm zu erklären, dass sie ihm mit der Kontaktsperre ´natürlich´ nur helfen wollte. Sollte es ihr das dann nicht gelingen, wäre dies ein guter Grund, sie selbst bei der nächsten Wahl in Deutschland ´zum Teufel´ zu schicken.
  5. #34

    Zitat von mauskeu Beitrag anzeigen
    Ich halte es für kontraproduktiv von Seiten Merkels sich in den
    französischen Wahlkampf einzumischen. Je mehr sie es tut, desto
    kontraproduktiver wird es in Frankreich aufgenommen.
    Auch für Deutschland, wenn er die Wahlen Gewinnt!
  6. #35

    Kein Ausland

    Zitat von glücklicher südtiroler Beitrag anzeigen
    Sehe ich ähnlich...
    Es ist einfach nur krank sich in den Wahlkampf eines anderen Landes einmischen zu wollen.
    Meine Sympathien liegen nicht bei Sarkozy, und ich glaube auch, dass Merkel & Co. genau das Gegenteil dessen bewirken werden, was sie eigentlich möchten.

    Dennoch: Ich empfinde es prinzipiell als gesunde Entwicklung, wenn sich langsam so etwas wie eine europäische Innenpolitik etabliert - und dazu gehören eben auch derartige Positionierungen. Spätestens die Euro-Krise zeigt nämlich: Frankreich - und andere Länder Europas - sind kein Ausland mehr!
  7. #36

    Zitat von Foul Breitner Beitrag anzeigen
    Um die "Rettungsangelegenheit" scheint es indes ja auch nicht zu gehen, schließlich ist das Verhalten Großbritaniens in der Angelegenheit auch mehr als schäbig.
    Was Deutschland gegen Hollande haben soll ist mir auch schleierhaft...
    Ich frage mich, wie überhaupt ein Regierungs-Chef eines Fremdstaates auf die Idee kommt, dass ein Kandidat vom Auftritt im Ausland profitieren könnte, bzw. ihm ein Mobbing schaden. Wahrscheinlich denkt Merkel, der Obama ist damals nur deshalb Präser werden konnte, weil sie ihm erlaubte, im Wahkampf in der BRD eine Rede zu halten. Also muss es umgekehrt wohl auch funktionieren...
  8. #37

    Das wird nicht funktionieren

    Viele Deutsche Politiker sind ja so schon ausgesessen worden.
    Ich behaupte mal bei ausländischen Politikern funktioniert es nicht, da dies als Einmischung in die innerstaatlichen Angelegenheiten empfunden wird.
    Noch ein anderer Effekt ist lustig: Gemeinsamer Feind vereint mein Freund...so ist ja Cameron wieder ein bischen drin. Was macht denn Herr Cameron, wenn Frau Merkel beabsichtigt nach London zu kommen?
    Seit wann schmiedet denn Frau Merkel Bündnisse? Sonst wartet sie doch auch immer ab wie sich etwas entwickelt?
  9. #38

    Merkels Hilfe und Unterstützung?

    Die Ergebnisse der letzten Landtagswahlen in Deutschland haben bewiesen, dass Merkels Hilfe und Unterstützung im Wahlkampf immer schief gegangen ist. Bestes Beispiel war ihre Unterstützung für Mappus in BW. Ergebnis: Von Mappus ist nichts mehr zu hören.
  10. #39

    Kein Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die wichtigsten EU-Länder greifen in den französischen Präsidentschaftswahlkampf ein. Nach SPIEGEL-Informationen haben Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien vereinbart: Der sozialistische Sarkozy-Herausforderer François Hollande wird im Wahlkampf nicht empfangen.

    Außenpolitischer Coup: Merkel schmiedet EU-Bündnis gegen Sarkozys Herausforderer - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Und warum soll das jetzt eine Einmischung sein? Der Mann hat meines Wissens weder einen Kabinettsposten noch einen Sitz in der EU-Kommission oder einen ähnlichen Posten, ist also abgesehen von seiner Kandidatenrolle international ziemlich bedeutungslos. Warum sollten ihn also die Regierungen der übrigen EU-Staaten empfangen? Wenn Hollande die Wahl gewinnt, wird er mit Sicherheit wie jedes andere Staatsoberhaupt eines befreundeten Staates ganz normal empfangen werden...


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