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Ausschuss zur EnBW-Affäre: "Einen Interessenkonflikt gab es nicht"
Die EnBW-Affäre beschäftigt erneut die Politik. Vor dem Untersuchungsausschuss hat sich nun René Proglio erklärt, der Frankreich-Chef der Investmentbank Morgan Stanley. Handelte er im Interesse seines Zwillingsbruders Henri, der Chef des Energieriesen EdF ist? Die Antwort blieb schwammig.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...851337,00.html
- #1 21.08.2012 20:21 von
Aus der Deckung
Wo sind eigentlich all jene, die immer wieder vehement eine Verstaatlichung der Energieversorger fordern? Bei denen müsste der Kauf der EnBW doch helle Freude auslösen. Sehr merkwürdig, dass sich trotzdem niemand aus der Deckung traut und den Kauf verteidigt.
Die grün/rote Landesregierung könnte nun jedenfalls zeigen, wie man die Energiewende im eigenen Unternehmen umsetzt. Bisher ist davon jedoch wenig zu sehen und es interessiert offensichtlich auch niemanden - #2 21.08.2012 21:27 von
Verstaatlichung
Von der Verstaatlichung ist das Land Baden-Württemberg mit seinem Aktienpaket noch weit entfernt. Selbst mit 100% des Aktienbesitzes der Deutschen Bahn AG ist der Bund nicht mal in der Lage das Unternehmen unter Kontrolle zu halten. Parlamentarische Anfragen werden mit Hinweis auf die privatrechtliche Unternehmensform sofort abgewürgt. Außer einer "Beeinflussung" des Unternehmenskurses kommt bei der EnBW-Beteiligung des Landes nicht mehr heraus. Die große Wende durch Abschalten der Atomkraftwerke hat Angela Merkel bewirkt, die grünrote Landesregierung durfte das nur hinterher begrüßen.
Demzufolge hatte der Kauf der EnBW-Anteile durch Mappus in keinster Weise etwas mit Verstaatlichung zu tun. Die Anteile sollen ja weiterverkauft werden und die jetzige Regierung bleibt darauf sitzen. Überteuert gekauft, sind sie nur mehr mit Verlust zu veräußern. - #3 21.08.2012 22:18 von
- #4 21.08.2012 22:59 von
...
Und was hat das damit zu tun, dass der Weg illegal (Urteil Staatsgerichtshof BW), zu teuer und unter Ausschluß des Parlaments stattgefunden hat?
Heiligt der Zwck bei Ihnen alle Mittel?
Und damit nicht nur auf der CDU rumgehackt wird. Ich wünsche mir, dass auch Beck und Wowereit zur Verantwortung gezogen werden.
Es wird einfach Zeit, dass feudalistisch agierende Polit-Fürsten strafrechtlich und finanziell zur Rechenschaft gezogen werden. - #5 22.08.2012 09:09 von
- #6 22.08.2012 09:13 von
Genau!!
Sehe ich genau so!!
Es kann nicht sein, daß arrogante und dumme Politiker wie Mappus, Wowereit und Beck (um nur die aktuellen Fälle zu nennen), uns ein Milliardengrab nach dem anderen präsentieren und dann resignierend mit den Schultern zucken.
Die Herren müssen ja noch nicht mal korrupt sein, es genügt ja schon, wenn sie Geld für Wahlkampfgeschenke verteilen, welches sie nicht haben. - #7 22.08.2012 09:59 von
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