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Ausschuss zum Berliner Flughafen: Bewährungsprobe für die Piraten

DPAIn Berlin nimmt der Untersuchungsausschuss zum Pannenflughafen seine Arbeit auf. Für die Piraten ist es die Gelegenheit, sich als seriöse politische Kraft in der Hauptstadt zu profilieren. Doch sie haben sich die schwierigste Aufgabe ausgesucht, die das Abgeordnetenhaus derzeit zu vergeben hat.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-862113.html
  1. #1

    Vertraulich ?

    Was ist da so vertraulich? Wer wen geschmiert hat ? Bei soviel Geldverschwendung und Missmanagement hört die Vertraulichkeit für mich auf.
  2. #2

    Wow, bis auf den Titel...

    ...ein SPON Artikel über die Piraten ohne Hetze, Andeutungen und Polemik. Gratulation. BER ist ein weiteres Beispiel dafür, daß wir dringend und flächendeckend ein Transparenzgesetz brauchen.
  3. #3

    Zitat von Artikel Beitrag anzeigen
    Nach Einschätzung von Beobachtern dürften die neun Ausschussmitglieder mit ihrer Aufgabe hoffnungslos überfordert sein
    Wer sind denn diese "Beobachter"? Haben die das benötigte Hintergrundwissen?
    Zitat von Artikel Beitrag anzeigen
    Es geht darum zu klären, wie es zu der immensen Zeitverzögerung kommen konnte und wer für das Chaos auf der Baustelle verantwortlich ist. Und warum das Bauwerk statt wie ursprünglich kalkuliert 2,8 Milliarden jetzt 4,3 Milliarden Euro kostet
    Zitat von Artikel Beitrag anzeigen
    Selbst innerhalb der Opposition herrscht keineswegs Einigkeit darüber, was genau eigentlich aufgeklärt werden soll
    Ja was denn nun?
  4. #4

    Besucher erlaubt?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Berlin nimmt der Untersuchungsausschuss zum Pannenflughafen seine Arbeit auf. Für die Piraten ist es die Gelegenheit, sich als seriöse politische Kraft in der Hauptstadt zu profilieren. Doch sie haben sich die schwierigste Aufgabe ausgesucht, die das Abgeordnetenhaus derzeit zu vergeben hat.

    Flughafen Berlin: Piraten vor schwieriger Aufgabe im Untersuchungsausschuss - SPIEGEL ONLINE
    Hoffentlich sind auch ein paar Besucher aus Stuttgart anwesend. Die können dann gleich was lernen, wie man sowas aufarbeiten muss, wenn es dann eintritt. Stuttgart 21 -> Stuttgart 22
  5. #5

    Wusste gar nicht, dass diese unsägliche Truppe, die vom praktischen Leben überhaupt keine Ahnung hat, irgendwo an wichtigen Entscheidungen beteiligt ist. Passt aber zu Berlin. Die werden dafür sorgen, dass Berlin arm bleibt, und was an dem Gomorrha sexy sein soll, erschließt sich mir nicht.
  6. #6

    optional

    Für mich bleibt komplett unverständlich, warum 95 Prozent der Akten als vertraulich eingestuft wurden. Wenn mit Steuergeldern derartige Ausgaben geplant und durchgeführt werden, sollten diese Akten für jedermann offen zugänglich sein. Diese Hinterzimmer"demokratie", bei der es überall Mauscheleien und Vertuschungsversuche gibt, hat keine Daseinsberechtigung.
  7. #7

    Politiker?

    Das wird doch mal wieder ein Haufen Politiker, die einen anderen Haufen Politiker bewerten soll. Da drängt sich der Spruch mit der Krähe (die der anderen kein Auge aushackt) förmlich auf. Wie wär's denn mit ein paar ausgewiesenen Fachleuten aus der Justiz und der Wirtschaft, die schon mal mit Großprojekten dieser Art zu tun hatten? Gerne auch im Ruhestand und aus dem deutschsprachigen Ausland (Deutschsprachig sag ich nur, weil die meisten Akten ja wohl Deutsch sein dürften) Nichts gegen Herrn Delius, aber ist er mit seiner beruflichen Vita der Richtige?
  8. #8

    Was können Physiker?

    Zitat von rudi_1957 Beitrag anzeigen
    Das wird doch mal wieder ein Haufen Politiker, die einen anderen Haufen Politiker bewerten soll. Da drängt sich der Spruch mit der Krähe (die der anderen kein Auge aushackt) förmlich auf. Wie wär's denn mit ein paar ausgewiesenen Fachleuten aus der Justiz und der Wirtschaft, die schon mal mit Großprojekten dieser Art zu tun hatten? Gerne auch im Ruhestand und aus dem deutschsprachigen Ausland (Deutschsprachig sag ich nur, weil die meisten Akten ja wohl Deutsch sein dürften) Nichts gegen Herrn Delius, aber ist er mit seiner beruflichen Vita der Richtige?
    Physiker können vor allem rechnen und Probleme vereinfachen. Welche berufliche Vita hatten den die, die den Mist verbockt haben? Waren das nicht gerade die "ausgewiesenen Fachleuten aus der Justiz und der Wirtschaft"?.

    Physiker können Bundeskanzler.
  9. #9

    Mehr staatliche Kontrolle und Transparenz

    Die Frage muss auch sein, was man in Zukunft besser machen kann und das ist klar: es muss mehr staatliche Kontrolle geben. Korruption, Pfusch und Fehlplanungen kosten viel Geld und somit darf eine staatliche Kontrollbehörde auch was kosten, denn sie macht sich ja bezahlt.

    Den aktuellen Mißstand erkennt man doch auch daran, dass es kaum Infos zur Sachlage gibt, weil alle mauern und vertuschen, wo es nur geht. Es muss bei Großprojekten mehr Transparenz geben: einerseits eine Pflicht, die Öffentlichkeit zu informieren (das bringt sehr viel, man denke nur an all die vielen hochgebildeten Rentner, die sich langweilen und gerne tiefer in ein Thema reinarbeiten) und andererseits knallharte Gesetze, der staatlichen Kontrollbehörde kontinuierliche Lageberichte und Fakten (insbesondere über alle Termine und Geldtransfers) liefern zu müssen.

    Alleine das Wissen um die Kontrolle bewirkt, dass es weniger Schmu gibt ... aber dazu muss man auch für einen ganz konkreten und ernsthaften Kontrolldruck sorgen. Das Ziel sind nicht hohe Strafen, sondern die rechtzeitige Aufdeckung von Mißständen. (alles imho)








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