Forum


 

Ausschreitungen in Rom: Sieg*der Randalierer

Brennende Autos, Straßenkämpfe, gewaltbereite Autonome: Während die Demonstrationen gegen die Finanzbranche weltweit friedlich abliefen, ist der Protest in Rom eskaliert. Italiens Hauptstadt glich teilweise einem Schlachtfeld.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...792030,00.html
  1. #20

    Das war zu erwarten

    Glaubt denn die Verbrecherbande in Finanzwirtschaft und Politik, dass sich das Volk die massive Umverteilung von unten nach oben über Jahre hinweg gefallen lassen wird, ohne dass es irgendwann zu Protesten und gewaltsamen Ausschreitungen kommen wird? Was wir hier in Italien sehen, war erst der Anfang, und auch in DE ist das Fass kurz vorm Überlaufen. Merkel und Co werden sich noch wundern. Es ist unser Glück, dass weit und breit kein charismatischer „Führer“ zu sehen ist, anders als z.B. in NL.
  2. #21

    Wie sie sind

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Brennende Autos, Straßenkämpfe, gewaltbereite Autonome: Während die Demonstrationen gegen die Finanzbranche weltweit friedlich abliefen, ist der Protest in Rom eskaliert. Italiens Hauptstadt glich teilweise einem Schlachtfeld.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...792030,00.html
    Beachtlich, wie einige Wenige dafür sorgen können, dass man gleich wieder darüber schreiben wird, wie "die Italiener" so sind und was "die Italiener" so alles machen.
  3. #22

    Sieg der Randalierer?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Brennende Autos, Straßenkämpfe, gewaltbereite Autonome: Während die Demonstrationen gegen die Finanzbranche weltweit friedlich abliefen, ist der Protest in Rom eskaliert. Italiens Hauptstadt glich teilweise einem Schlachtfeld.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...792030,00.html
    Ich bezweifle, dass es ein Sieg der Randalierer war. Wenn schon die Mehrheit friedlich blieb und wie im Artikel erwähnt einige der Demonstranten Randalierer an ihren Kleidungsstücken festhielten, dann zeigt das nur eins: Die Randalierer haben zwar randaliert, aber letztendlich nur verloren, weil niemand in Italien geschweige denn in Europa für sie Verständnis aufbringt - außer vielleicht die "üblichen Verdächtigen" aus der sogenannten "linken Szene", die sich nicht sonderlich von der sogenannten "rechten Szene" unterscheidet.
  4. #23

    Sie wurden belächelt, sie ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Brennende Autos, Straßenkämpfe, gewaltbereite Autonome: Während die Demonstrationen gegen die Finanzbranche weltweit friedlich abliefen, ist der Protest in Rom eskaliert. Italiens Hauptstadt glich teilweise einem Schlachtfeld.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...792030,00.html
    ... wurden verspotet , jetzt ist den Bankstern und Politverbrechern das Lachen im Halse stecken geblieben . Die gekaufte Presse heizt voll dagegen , aber der " Zug " rollt und ist nicht mehr aufzuhalten . " Den Kapitalismus in seinem Lauf,hält weder Ochs noch Esel auf " ..........
  5. #24

    Überascht? Wieso, über die alten Straßenkampftricks?

    Das militante Zuschlagen - aus sie schützenden scheinbar friedlichen Demonstrationszügen - ist doch die wohl älteste Kampftaktik der Linken Szene. Einige zehn Gewaltbereite genügen dann, um einen massiven Abwehreinsatz zu provozieren, der dann nicht mehr zwischen Friedlichen und Militanten unterscheiden kann.
    Was herauskommt, Bilder und Videos die um die Welt gehen auf denen die Opfer der "brutalen Staatsmacht" zu sehen sind. Daß diese Opfer von Linken Aktivisten gezielt geopfert wurden, danach fragt dann in der Regel kaum jemand mehr.
  6. #25

    Der bestellte Provokateur

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Brennende Autos, Straßenkämpfe, gewaltbereite Autonome: Während die Demonstrationen gegen die Finanzbranche weltweit friedlich abliefen, ist der Protest in Rom eskaliert. Italiens Hauptstadt glich teilweise einem Schlachtfeld.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...792030,00.html
    ist doch ein alter Hut in der demonstrationsgeschichte.

    Autonome sind immer auffallend gekleidet, gut erkennbar, treten als Block auf und ..... niemand kann Sie einkesseln, fangen etc.

    Sind offensichtlich gut ausgebildet, um als Gruppe zu agieren.

    Komisch, wenn das in Ägypten, Tunesien passiert heisst es bei uns in der Presse, das sind staatsgesteuerte Provokateure.
    Passiert das in der EU also wir, Italien, Spanien, Grichenland sind das immer Autonome, Linke und der schwarze Block. Und nie kann die einer fassen, obwohl die so schön auffällig uniformiert auftreten. Haben die einen Ausweis?

    Mmhhh !
  7. #26

    autonome ?

    Liebe SPON-Redaktion,

    Als professionelle Journalisten ist Ihnen sicher bekannt, dass "autonom" selbststaendig heisst.
    Ich moechte Sie hiermit bitten, dieses Wort nichtmehr in Zusammenhang mit der Demo in Rom zu benutzen.
    Ich war gestern einer der "Familienväter mit Kindern auf den Schultern", von denen im Text die Rede ist und nah genug am Geschehen, um zu sagen, dass die Brandstifter nicht "autonom" gehandelt haben sonderns sehr gut von oben organisiert waren.... von wem auch immer.
  8. #27

    Na dann haben die Demonstranten gesiegt

    Sieg der Randalierer
    Die Regierung will verdummte friedliche Demonstranten niederknüppeln, genau so wie die Regierung in Deutschland weil sie einen ernsten Widerstand befürchtet. So kann man jede Demo niedertramplen und niederschlagen. Irgendwann mal wird es halt nicht mehr gehen.
  9. #28

    Nicht nur Randalierer

    Ich bin selbst Italiener. So wie das hier dargestellt wird, ist das nicht ganz richtig. Sicher - Randalierer haben sich in den Protest untergemischt, haben ihn missbraucht. Dafür schäme ich mich. In erster Linie war es jedoch ein Protest des italienischen Volkes gegen die Regierung und die Banken. Und dieser Protest zeigt deutlich: Silvio und sein System sind angezählt.Und seien Sie sich versichert: Auch in Italien sind die Randalierer in der Unterzahl.Selbst auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole: Ich schäme mich für die Ausschreitungen.
  10. #29

    ziviler Ungehorsam

    Zitat von yarx Beitrag anzeigen
    Aber nur friedliche Massendemonstationen und ziviler Ungehorsam werden etwas nützen. Es ist ein zäher Weg, aber ich hoffe es werden ihn immer mehr Menschen mitgehen bis Europa in Demokratie zusammenfindet.
    Friedliche Massenspaziergänge am Wochenende, begleitet von lauten Trommeln, Trillerpfeifen und Megafonen wird die Verantwortlichen ganz sicher nicht beeindrucken.

    Was stellen Sie sich den unter zivilem Ungehorsam vor? Diese Vorschläge kamen gestern nämlich über die freien Mikrofone zu Hauf bei den Occupy Veranstaltungen. Aber was genau das sein soll, konnte mir niemand beantworten.
    Bin dann aber gestern schonmal grundsätzlich bei Rot über die Strasse gelaufen und bei Grün stehen geblieben. :-))


TOP



TOP