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Ausschreitung bei Relegation: DFB-Gericht verschiebt Urteil zu Düsseldorfer Chaosspie
DPARund sieben Stunden lang wurde verhandelt, etliche Zeugen kamen zu Wort. Dennoch hat das DFB-Sportgericht kein Urteil über den Berliner Protest gegen das Skandalspiel von Düsseldorf gefällt. Ausgiebig schilderte Schiedsrichter Stark wie er von Hertha-Spielern attackiert wurde.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...833904,00.html
- #80 18.05.2012 23:31 von
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Weil Tatsachenentscheidungen sich lediglich auf den Spielverlauf selbst beziehen nicht auf Regelverstöße oder Störungen.
Würde etwa eine Mannschaft einen unberechtigten Spieler einwechseln kann der Schiedsrichter auch nicht diesen per Tatsachenentscheidung ( er hat ihn ja reingelassen ) nachträglich legitimieren.
Solche groben Regelverstöße wurden tatsächlich schon am grünen Tisch gegen diese Manschaften gewertet - ohne Wiederholungspiel.
Tatsachenentscheidung wäre wie der Schiedrichter einen Zweikampf bewertet oder ob er einen Ball hinter der Linie oder im Seitenaus sieht.Dafür ist er ja da.
Daß die Zuschauer vor dem Schlußpfiff auf das Spielfeld rannten oder Bengalos die Gesundheit gefährdeten ist nicht mehr interpretationsfähig, das sind Fakten.
Ich bin weder Berliner noch Düsseldorfer, aber hier ist es eindeutig so dass der ausrichtende Verein, hier Düsseldorf ,für den ordnungsgemäßen Ablauf verantwortlich ist und das haben die nicht in den Griff bekommen. Ob die Störer jetzt aus Düsseldorf, Berlin oder Buxtehude kommen und was Berliner Spieler danach gemacht haben, ist sekundär.Das ist dann Thema bei Disziplinarstrafen. Der gastgebende Verein hat alles zu tun dass das Spiel ohne spielentscheidende Einwirkung von außen ablaufen kann .Wie er das macht und organisiert ist sein Problem.Und das hat er nicht geschafft, egal ob die Störer mit Messern oder einfach nur freudig gestürmt haben. - #81 18.05.2012 23:34 von
Dass das Werfen von Bengalos eben nicht dazu führen darf, die gegnerische Manschaft (also Düsseldorf) entscheidend zu schwächen.
Wenn man das Spiel schon als irregulär wertet, dann muss man das bereits ab der 59. Minute feststellen. Und da waren es nunmal die Hertha Fans, die bewußt und gezielt versucht haben, in den Spielverlauf einzugreifen. - #82 18.05.2012 23:35 von
Wofür eine Wiederholung ?
Sollen etwa die Berliner Fans und Spieler für ihr katastrophales Verhalten noch belohnt werden ?
Wir haben an jeden Heimspieltag große Probleme mit Horden asozialer Fans aus allen Teilen der Republik, die hier das öffentliche Leben lahmlegen, das würde ein falsches Signal setzen! - #83 18.05.2012 23:38 von
- #84 18.05.2012 23:40 von
- #85 18.05.2012 23:43 von
- #86 18.05.2012 23:45 von
- #87 18.05.2012 23:52 von
Lügner?
Mal eine Anmerkung zu dem "großen" Manager Michael Preetz.... Waren da nicht mal Aussagen bezüglich eines Trainers Markus Babbel, wo gegenseitige Vorwürfe der Lüge im Raum standen?
Jetzt wieder das selbe. Da wird gesagt, dass Herr Stark nur aufgrund der Aussage der Polizei "um ein Blutbad zu verhindern" das Spiel nochmals angepfiffen hat.
Blöderweise sagt Herr Stark und die zuständigen Polizeibehörden was gänzlich anderes.
Auch die Aussage, dass die Spieler "Todesangst" gehabt hätten wird durch das Verhalten der Spieler selber ad Absurdum geführt.
Durch seine Aussagen betätigt sich dieser "Lügenbaron" als Brandstifter. Er gibt gewaltbereiten "Fußballfans" ein Argument, sich ungerecht behandelt zu fühlen.
Unabhängig vom Ausgang des Verfahrens sollten die Aussagen und "Lügen?" des Herrn Preetz auch mal vom DFB geprüft werden.
Zur Diskussion, ob das Spiel wiederholt werden soll oder nicht ...
Ich bin da gespalten und möchte nicht mit dem Sportgericht tauschen.
Einerseits war es mit Sicherheit für die Spieler der Hertha extrem schwierig, das Spiel nach den 21 Minuten fortzusetzen.
Andererseits haben die Sicherheitsorgane (Ordner und Polizei) dem nicht explizit widersprochen.
Wenn dem so ist, dass Herr Stark nach Beurteilung der Sicherheitslage eine Fortführung und Beendigung des "Spiels" rechtfertigen konnte, dann ist eine Wiederholung ausgeschlossen.
Alle, die jetzt sagen, dass die Berliner Spieler ja in "Todesangst" auf dem Platz gestanden haben, sollten sich mal überlegen, was es bedeutet hätte, wenn ein Eckstoss vor der Berliner Kurve gepfiffen worden wäre.
Diese tollen Berliner "Fans" haben die Bengalos ja schon auf die eigenen Spieler geworfen.
Ich will mir garnicht vorstellen, was mit einem Düsseldorfer Spieler passiert wäre. Ich hätte jedenfalls die Ecke nicht treten wollen.
Es ist mir eigentlich vollkommen egal, wie dieser Prozess jetzt ausgeht. Ich bin nur der Meinung, dass Menschen in verantwortlicher Position, die immer die Ölkanne in der Hand haben, um sie ins Feuer zu gießen, das Handwerk gelegt werden muß.
Das gilt übrgends nicht nur für den Fußball!!!! - #88 18.05.2012 23:55 von
- #89 19.05.2012 00:01 von
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