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Auslese: Die Evolution gilt auch für den modernen Menschen

CorbisHomo sapiens hat sich über die Evolution erhoben - das zumindest glaubt er gern. Doch laut einer neuen Studie schützen soziale und technische Entwicklungen den Menschen selbst in der Neuzeit nicht vor den Mechanismen der natürlichen Auslese.

Evolution: Darwins Auslese gilt auch für moderne Menschen der Neuzeit - SPIEGEL ONLINE
  1. #260

    Zitat von jüttemann Beitrag anzeigen
    Da ich kein Naturwissenschaftler bin, habe ich vorsichtshalber Stanley Miller zitiert, der das Ursuppen-Experiment durchführte und der es meiner Meinung nach eigentlich wissen müsste.
    Ich frage mich, woher bei so vielen hier dieser unbändige Drang zum Zitieren kommt. Nichts gegen ein pointiertes Zitat zur Auflockerung, aber wenn sich der Inhalt auf dieses zu reduzieren beginnt wird es problematisch. Das geht dann eher in Richtung pseudointellektueller Blenderei, oft verknüpft mit einem falschen Autoritätsglauben. Allen voran Religiöse mag sowas beeindrucken, aber gerade in der Naturwissenschaft sollte man dem nicht sonderlich viel Wert beimessen.

    Im konkreten Fall, bei allem Respekt für Miller, aber die angebliche Aussage - ausserhalb jeglichen Kontextes natürlich - stammt von 1974. Alleine das sollte einem vielleicht auf die Idee bringen, dass der Mann bei aller Bildung auch nicht den Stein der Weisen zum Frühstück verputzt hatte. Ich weiss ja nicht, ob Sie zu den Leuten gehören, die bronzezeitliche Literatur zu ihrem Lebenszentrum erheben, aber gerade in der Naturwissenschaft geht der Takt etwas schneller. In Feldern wie Genetik und Biochemie sind oft zehnjährige Bücher schon hoffnungslos veraltet..
  2. #261

    Zitat von kaksonen Beitrag anzeigen
    Es gibt keinen Wissenschaftler, der behauptet, zu wissen, wie das Leben begann. Das ist aber noch lange kein Grund, einen übernatürlichen Ursprung zu postulieren!
    Und wann und wo habe ich das getan?
  3. #262

    Zitat von jüttemann Beitrag anzeigen
    Bei den Aussagen dieser blindwütigen Evolutionsverfechtern steckt meines Erachtens oft mehr fester Glaube hinter als bei den vielkritisierten Ultrareligiösen.
    Wenn man sich mal auf Websites christlicher Kreationisten umschaut dann stellt man fest dass diese Leute im Zweifelsfall ihrer "heiligen Schrift" mehr vertrauen als Beobachtungen, Fossilien oder Experimenten. Das ist tatsählich so und die geben es teilweise auch zu. Mehr als Kopfschütteln bleibt einem da kaum übrig. Tuchholzky legt hier sowas wie einen virtuellen Gish-Gallopp hin. Er postet blind ein kreationistisches Versatzstück nach dem anderen und ist nicht im Geringsten daran interessiert was andere dazu schreiben (Warum wohl nicht?). Da ist es nicht verwunderlich dass die Gegenpositionen sich ins andere Extrem hochschaukeln.
  4. #263

    Zitat von Celegorm Beitrag anzeigen
    Ich frage mich, woher bei so vielen hier dieser unbändige Drang zum Zitieren kommt. Nichts gegen ein pointiertes Zitat zur Auflockerung, aber wenn sich der Inhalt auf dieses zu reduzieren beginnt wird es problematisch. Das geht dann eher in Richtung pseudointellektueller Blenderei, oft verknüpft mit einem falschen Autoritätsglauben. Allen voran Religiöse mag sowas beeindrucken, aber gerade in der Naturwissenschaft sollte man dem nicht sonderlich viel Wert beimessen.

    Im konkreten Fall, bei allem Respekt für Miller, aber die angebliche Aussage - ausserhalb jeglichen Kontextes natürlich - stammt von 1974. Alleine das sollte einem vielleicht auf die Idee bringen, dass der Mann bei aller Bildung auch nicht den Stein der Weisen zum Frühstück verputzt hatte. Ich weiss ja nicht, ob Sie zu den Leuten gehören, die bronzezeitliche Literatur zu ihrem Lebenszentrum erheben, aber gerade in der Naturwissenschaft geht der Takt etwas schneller. In Feldern wie Genetik und Biochemie sind oft zehnjährige Bücher schon hoffnungslos veraltet..
    Ältere Literatur kann durchaus von Nutzen sein, auch Altsprachliche.
    Und Zitate werden nicht immer zum Zweck der Beeindruckung angeführt. Man denke nur an die Juristen, die sich ständig auf irgendwelche
    Gerichtsurteile rechtswirksam berufen. Selbst Jesus zitierte sehr oft aus dem alten jüdischen Gesetz.
  5. #264

    Zitat von total_perspective_vortex Beitrag anzeigen
    Wenn man sich mal auf Websites christlicher Kreationisten umschaut dann stellt man fest dass diese Leute im Zweifelsfall ihrer "heiligen Schrift" mehr vertrauen als Beobachtungen, Fossilien oder Experimenten. Das ist tatsählich so und die geben es teilweise auch zu. Mehr als Kopfschütteln bleibt einem da kaum übrig. Tuchholzky legt hier sowas wie einen virtuellen Gish-Gallopp hin. Er postet blind ein kreationistisches Versatzstück nach dem anderen und ist nicht im Geringsten daran interessiert was andere dazu schreiben (Warum wohl nicht?). Da ist es nicht verwunderlich dass die Gegenpositionen sich ins andere Extrem hochschaukeln.
    Anscheinend haben Sie hier die Ausführungen über Fossilien etc. nicht gelesen. Die Fakten zeigen, dass Vertrauen in die ET keineswegs gerechtfertigt ist. Aber glauben Sie ruhig an diese, das ist gut genug für Sie.
  6. #265

    Zitat von total_perspective_vortex Beitrag anzeigen
    Wenn man sich mal auf Websites christlicher Kreationisten umschaut dann stellt man fest dass diese Leute im Zweifelsfall ihrer "heiligen Schrift" mehr vertrauen als Beobachtungen, Fossilien oder Experimenten. .
    Meine eigene Religion hat sich spätestens nach 1951 mit Darwin ausgesöhnt.
    iBezüglich der Frage der Lebensentstehung halte ich die Eishypothese von Hauke Trinks für die plausibelste, Leben konnte demnach nur unter den geschützten Bedingungen im "ewigem" Eis entstehen, von denen es im Erdzeitalter mehrere Epochen gab.
    Nur deshalb habe ich mich hier gegen die Behauptung gewehrt, das erste Leben hätte "Jahrmilliarden" Zeit gehabt, sich ungestört zu entwickeln.
  7. #266

    Zitat von Celegorm Beitrag anzeigen
    Bei soviel "göttlichem" Unfug kommt man effektiv nicht mehr aus dem Staunen. Alleine angesichts der bizarr-perversen Inzucht in dieser Geschichte hätte die Menschheit schon völlig degenerieren müssen. Wobei, manche Exemplare scheinen da wohl zu diesem "auserwählten" Volk zu gehören wenn man nach dem geistigen Horizont geht..

    Sie hinterfragen doch die Entstehung des Schöpfergottes.
    Lesen Sie die jüdische Geschichte und Sie kapieren, dass er wirkte.
  8. #267

    Zitat von tuchholzky Beitrag anzeigen
    Ältere Literatur kann durchaus von Nutzen sein, auch Altsprachliche.
    Ja, primär für Historiker und Linguisten. Hat aber nichts mit dem Thema zu tun.

    Und Zitate werden nicht immer zum Zweck der Beeindruckung angeführt.
    Nein, aber hier scheint das offenbar die Praxis zu sein.

    Man denke nur an die Juristen, die sich ständig auf irgendwelche
    Gerichtsurteile rechtswirksam berufen.
    Gerichtsurteile basieren auf ausführlich argumentierten Urteilsbegründungen als Resultat einer Verhandlung. Das ist kein "Zitat" in diesem Sinne. Sie sollten offensichtlich den Unterschied zwischen wissenschaftlichem/juristischem Zitieren und dem Abschreiben von schlauen Promi-Sprüchen lernen.

    Selbst Jesus zitierte sehr oft aus dem alten jüdischen Gesetz.
    Dass sich scheinhistorische jüdische Figuren auf diese bronzezeitliche Regelsammlung berufen könnten liegt nahe. Machen wohl sogar reale Juden. Was das zur Sache tut ist aber so rätselhaft wie Ihre restlichen "Gedankengänge".
  9. #268

    Zitat von tuchholzky Beitrag anzeigen
    Warum die hartnäckige Verleugnung eines genialen Schöpfers ?
    Fragen Sie doch mal Alzheimerpatienten oder Menschen mit Glasknochen oder ...
  10. #269

    ich verrate ihnen mal was...

    Zitat von jüttemann Beitrag anzeigen
    Und dazu gehören gerade die gängigen Erklärungsversuche bezüglich der Frage der Lebensentstehung, von denen bisher nicht eine einzige den Sprung von der bloßen Hypothese zur Theorie geschafft hat.
    Ich bezweifel ebenfalls, dass wir jemals in der Lage sein werden, über die Enstehung des Lebens sagen zu können: "So war es und nicht anders". Egal wo das Leben entstanden ist, man müsste einfach zu viele Unschärfen mit berücksichtigen um eine wirkliche Kausalkette herzustellen. Das ist in der Paläontologie bzw. historischer Geologie einfach so. Auch die Theorie, der Mond sei durch eine Kollision eines marsgrossen Körpers mit der Protoerde entstanden lässt sich genau genommen nicht testen. Da war halt einfach niemand dabei. Wir wissen aber durch geochemische Analysen mittlerweile, dass diese Theorie sehr plausibel ist. Bei vielen Mordfällen ist auch niemand dabei gewesen und tortzdem schaffen es Richter aufgrund der Indizienlage den Täter zu finden.








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