CorbisHomo sapiens hat sich über die Evolution erhoben - das zumindest glaubt er gern. Doch laut einer neuen Studie schützen soziale und technische Entwicklungen den Menschen selbst in der Neuzeit nicht vor den Mechanismen der natürlichen Auslese.
Evolution: Darwins Auslese gilt auch für moderne Menschen der Neuzeit - SPIEGEL ONLINE
Ja, nämlich die "Höchstgeschwindigkeit" einer Generation, bei maximaler Heritabilität und entsprechendem Selektionsdruck. Es ist also nicht ganz klar, wie diese "überschritten" werden kann, erst recht nicht, in welchen Fällen dies "wiederholt" beobachtet wurden. Aber natürlich nennen Sie da keine Quellen, weil das offensichtlich Quatsch ist. Genau so wie kein Problem für die Theorie aufgrund des angebrachten Beispiels ersichtlich ist, ausser vielleicht wenn man diese nicht verstanden hat..
Sie sollten nicht nur meine Postings lesen, auch wenn sie langweilig sind, sondern vor allem endlich ein Lehrbuch zur Evolution. Die Selektion erklärt nicht die Wandlung (Variation), sondern bestimmt die überlebende Population, bzw. die Eigenschaften oder Funktionen mit der für das Überleben in einem bestimmten Habitat geeigneten Fitness. Es sind weder die Stärksten noch sind es andere Superlative. Wer schneller ist als der Räuber, oder gut genug getarnt ist, kann überleben.
Die Selektion beruht auf Komparativen, nicht auf Superlativen. Nachkommenschaft bezieht sich nicht auf einzelne Paare, sondern auf Populationen. Wer überlebt, kann sich nicht nur fortpflanzen, sondern auch phänotypische und genetische Veränderungen weitergeben.
Als Nebenprodukt der Framingham-Herz-Studie, bei der über zwei Generationen von 1948 an die Einwohner der Stadt Framingham medizinisch begleitet wurden, um die Ursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu ergründen, sind aus den umfangreichen Daten auch Schlüsse über evolutionäre Entwicklungen gezogen worden. Es zeigt sich, dass die Zahl der Kinder einer Frau mit charakteristischen Merkmalen der Frau korrelieren. Wenn der Trend erhalten bleibt, wird in zehn Generationen der Durchschnitt der Frauen in Framingham 2 cm kürzer und 1 kg schwerer sein, ein gesünderes Herz haben, das erste Kind fünf Monate früher bekommen und zehn Monate später in die Menopause eintreten:
... es gibt Tiere, die lernenim eigentlichen Sinne und es gibt Tiere, die ihr Wissen gezielt weiter geben.
Was ist daran so schlimm?
Man spricht Tieren doch keine menschlichen Fähigkeiten zu
( = Anthropomorphismus ), wenn man feststellt, dass sie lernen und das Gelernte nutzen, oder?
Selbstverständlich ist es eine Folge der Selektion, weil diese Merkmale in nördlichen Breiten Vorteile verschaffen. Wo wird denn in der Evolutionstheorie ein bestimmter Zeitraum vorgeschrieben?
Lesen Sie sich diesen Artikel über kurzfristige Auswirkungen der Selektion durch! Wenn Sie allerdings aus fundamentalistischen Gründen die Evolution ablehnen, können Sie sich das Durchlesen sparen!
Woher wissen Sie, dass diese Tiere ein Wissen haben und nicht behavioristisch oder einfach instinktiv reagieren? Sicher können Tiere auch lernen, aber es gibt viele Formen des Lernens. Das ist ein weiter Begriff. Es gibt viele Beispiele für tierisches Verhalten, das aus menschlicher Perspektive einen intelligenten Eindruck macht, aber mit Intelligenz nichts zu tun hat. Die Medien berichten gerne über solche Beispiele und kommentieren sie entsprechend suggestiv. Ein typisches Beispiel für einen solchen Irrtum sind die Kartoffeln waschenden Affen in Japan.