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Auslese: Die Evolution gilt auch für den modernen Menschen
CorbisHomo sapiens hat sich über die Evolution erhoben - das zumindest glaubt er gern. Doch laut einer neuen Studie schützen soziale und technische Entwicklungen den Menschen selbst in der Neuzeit nicht vor den Mechanismen der natürlichen Auslese.
Evolution: Darwins Auslese gilt auch für moderne Menschen der Neuzeit - SPIEGEL ONLINE
- #120 01.05.2012 19:01 von
- #121 01.05.2012 19:02 von
Sie werden sich wundern, mit was sich Wissenschaftler so beschäftigen.
Kosmologie: Die Zeit vor dem Urknall
Hypothesen gibt es viele, aber der "Konsensus" ist heute, dass die Zeit und der Raum selbst mit dem Urknall entstanden sind. - #122 01.05.2012 19:02 von
- #123 01.05.2012 19:03 von
Naja, auch dass es Leute gibt, die andere dummschwaetzen anstatt sich ueber Kaleidoskope zu freuen oder sie mitzunehmen zu versuchen, ist evolutionsbedingt.
Ich habe mich z. B. ueber den SPON-Titel gefreut und der war ja nun auch nicht gerade eine wissenschaftliche Meldung.
Eher eine sich selbst persiflierende Persiflage, also mit einem gewissenHumorgehalt. - #124 01.05.2012 19:05 von
der klassische Denkfehler
Sie unterstellen der Evolution, sie hätte ein Ziel. Sie passiert aber nur einfach. Niemand weiss, welches Genmaterial wann seine Chance bekommt. Es geht nicht um stärker oder schwächer. Es geht nur um den Fortpflanzungserfolg. Es gibt dieses wunderbare Beispiel mit der Sicherlzellenanämie und der Malaria. Diese Erbkrankheit verschafft ihren Trägern in Gegenden mit Malaria einen knallharten Selektionsvorteil. Das wirkt Paradox, führt einem aber das Prinzip der Evolution sehr plastisch vor Augen.
- #125 01.05.2012 19:06 von
Nein, so weit ist es dann ....
... doch noch nicht, dass ihn JEDER kriegt.: Irek hat ihn einfach nicht, da haben Sie Recht.
Es ist seine spätpubertäre Überzeugung, dass er der einzige wirkliche Wissenschaftler ist.
Aber so ist die Evolution nun einmal: Es gibt auch Sackgassen für manche Entwicklungen, wie ebenfalls Irek beweist.
Phänomenal - nun hat er also doch noch einen großen Nutzen außer als Märchenonkel: Als schlechtes Beispiel. - #126 01.05.2012 19:12 von
Umso schlimmer für die Theorie der Selektion. Das sind nämlich schlicht empirische Befunde, jedoch mitnichten Belege für Selektion als Erklärung für den Wandel - eher dafür, dass Selektion nicht die richtige Erklärung liefert.
Die Theorie der Selektion fordert rein aus ihrer mathematischen Struktur heraus bestimmte Zeiträume, oder anders ausgedrückt: ein Selektionsprozess hat eine bestimmte Höchstgeschwindigkeit. Wenn die um mehrere Zehnerpotenzen überschritten wird, wie bereits wiederholt in freier Natur beobachtet bzw. nachgewiesen wurde, dann hat die Theorie ein Problem.
In der Physik hätte man längst eine Theorie verworfen, wenn sich herausstellt, dass ein Teilchen 1000mal so schnell fliegt wie vorhergesagt. In der Evolutionsbiologie dagegen wird das ignoriert.
Das ist immer schlecht für eine Theorie und dieses Verhalten seitens ihrer Vertreter ist ein Vorbote des Untergangs der Theorie. - #127 01.05.2012 19:13 von
nochmal genau nachdenken
Die Zahl der Nachkommen ist DIE zentrale Grösse der Evolutionsteorie und der Pool an dem Selektion ansetzt. Wenn man das erst einmal verstanden hat wird man verstehen, dass ihre Schlussfolgerung...
...komplett unlogisch ist.
Mit hübsch, stark (irgendein subjektives, angebliches Selektionskriterium eintragen) hat das alles garnichts zu tun. - #128 01.05.2012 19:27 von
Nicht "immer", lediglich wenn dadurch die Allelfrequenzen eines Merkmales folgender Generationen beeinflusst werden. Aber natürlich bestehen auch diese indirekten Wechselwirkungen. Aber es ging eigentlich um die Ebene der direkten Weitergabe von Merkmalen und angebliche Beispiele von dafür vorteilhaftem Genmaterial.
Wenn bereits bei dem grundlegenden Selektionsmechanismus hier solche Unklarheiten herrschen macht es nicht unbedingt Sinn, noch zusätzliche Komplexität hineinzubringen. - #129 01.05.2012 19:29 von
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