Auslandsstudium auf Bali: In die Uni mit ständigem Feriengefühl
Andrea ReichlStudieren auf Bali, geht das überhaupt? Christina Bedürftig, 25, jedenfalls musste sich zusammenreißen. Denn draußen lockten immer Sonne, Strand und frische Säfte. Nur die vielen Touristen nervten - und korrupte Polizisten.
... gleich Null. Wenn so studiert, wie berichtet wird, dann wundert mich nicht mehr, feststellen zu müssen, dass das 'Wissen' von UniversitätsabsolventInnen so unterirdisch zu sein scheint, wenn so oberflächlich berichtet wird und offenbar extra betont werden muss, dass die Studentin auf Bali nicht etwa geurlaubt hat, sondern 'sogar' Einheimische kennen gelernt hat. So etwas erwarte ich von einer Studentin, die ein Auslandssemester absolviert (hat). Was hat das nur Abhängen am strand in der Freizeit mit dem Kennenlernen von Land und Leuten zu tun? Offensichtlich hat sich die 'Weltenbummlerin' Christina Bedürftig nicht einmal mit der Sprache der Einheimischen vertraut gemacht, sondern einfach vorausgesetzt, dass die Einheimischen mit ihr deutsch sprechen oder englisch.
Ich habe selber aus Bali studiert, wie Christina, und finde den Artikel sehr gut gelungen! Was Aase schreibt ist totaler Unsinn! Wie hatten jeden Tag in der Uni 2 h Bahasa Indonesia und haben danach eine ziemlich schwere Prüfung schreiben müssen! Und ich muss wirklich sagen, dass ich mit den Indonesiern sehr gut danach in indonesisch kommunizieren konnte! Viele von uns sind durch Bali gereist, haben mit Einheimischen gekocht und sogar Vulkane bestiegen! Lieber Aase, bitte urteilen Sie nicht über Sachen, von denen Sie keine Ahnung haben ;-)
Auch ich finde den artikel sehr gut,was erwarten sie?Der hämisch und herablassender style ihres kommentars spricht für sich selbst.Wo und was haben sie mit 25 jahren geleistet....?Denn wirklichen nutzen eines ausland semesters hat Christina in den letzten sätzen sehr eloquent ausgedrückt,das sie das nicht werten verwundert mich jedoch nicht.An christina,gut gemacht...deutschland braucht sehr viel mehr junge menschen wie dich.
Ich habe ebenfalls letztes Jahr auf Bali studiert und kann über den Beitrag von Aase wirklich nur lachen, da typisch deutsch, bule jerman! Hauptsache mies machen, obwohl man keine Ahnung hat! Neid? Wie bereits erwähnt wurde, Bahasa Indonesia haben wir gelernt und auch sehr schnell gesprochen und durch das "abhängen am Strand" hat man ebenfalls einigen Kontakt zur Bevölkerung bekommen.
Ich kenne,bis auf ganz wenige Ausnahmen, auch niemanden aus meinem Batch, der nicht auf Bali bzw. in Indonesien rumgereist ist und so einen ziemlichen guten Einblick in Land und Kultur bekommen hat bzw. Freundschaften mit Indonesiern gewonnen hat, die auch über diese große Distanz weiterhin bestehen.
Wünsche jedem diese Erfahrung machen zu können! Es war beste Zeit meines Lebens!
In diesem Sinne Selamat Tinggal teman-teman saya!
Gerade solchen Menschen wie Aase wünsche ich ein einziges Mal im Leben eine Erfahrung wie Bali! Dann könnten sie sich nämlich solche unnötigen Kommentare sparen und mit dem glücklich sein, was sie haben! Ohne wild drauf los zu fauchen! Prima Christina, die Eindrücke dieser freundlichen und wertvollen Insel sind einfach echt treffend beschrieben
Ich finde den Artikel sehr gut geschrieben, liest sich flüssig und fängt das Feeling gut ein.
Finde Klasse, dass du so offen an die Sache rangegangen bist und auch deine Prüfungen gemeistert hast. Weiter so!
Ich kann mich nach meinem Auslandssemester auf Bali den letzten Kommentatoren nur anschließen. Der Artikel trifft die gemachten Erfahrungen, dieses "Bali-Feeling", sehr gut - vom korrupten aber immer lächelnden Polizisten bis zu dem teilweise abenteuerlich klingenden Englisch der Dozenten. Das generell die Uni nicht notwendig bei einem Auslandssemester im Mittelpunkt steht ist nicht nur in Bali der Fall (siehe vor allem Erasmus). Es geht doch viel mehr um die AuslandsERFAHRUNG, das Kennenlernen von Land und Leute, das Reisen und Entdecken. Und hier bietet Bali wirklich grenzenlose Möglichkeiten: Seien es die Vulkanbesteigungen zum Sonnenaufgang am Agung, Batur oder auf Java und Lombok; Abenteuerliche Rollerausflüge in abgelegene Dörfer; Boottrips auf die Gilis und Nusa Lembongan, das Surfen, die Tempel, Reisfelder und Kakaoplantagen und noch vieles mehr. Da kommt das Kennenlernen von Land und Leute ganz unverkrampft und fast wie nebenbei. Den von Aase kritisierten Zusammenhang von „Freizeit“ und „Land und Leute kennenlernen“ kann ich dementsprechend nicht nachvollziehen! Ich bin sehr froh nicht nur als Tourist nach Bali gekommen zu sein, zwei Wochen reichen für die Vielfalt dieser Insel sowieso nicht! Und sich rechtfertigen zu müssen, seinen Horizont erweitert zu haben, sollte man als junger Mensch sowieso nicht! Hier trifft Christina in ihrem Schlussabsatz absolut den richtigen Ton!
An diesem schlecht geschriebenen Artikel ist doch am auffallendsten, die lächerliche Überheblichkeit, die die Verfasserin gegenüber den "Touristen" an den Tag legt.
Nur weil man sich das Mäntelchen des alternativen Weltreisenden umhängt und einen erdfarbenen backpack aufsetzt, unterscheidet man sich doch im Endeffekt kein bisschen von den hier so abwertend beschriebenen Massentouris.
Wer an derartige Orte in Südostasien reist, wandert doch immer auf ausgetretenen Pfaden und sollte sich dessen auch bewusst sein...
Ein sehr ehrlicher und auch nachvollziehbarer Artik. Dass junge Studenten das Auslandssemester auch mit Spass, Sport und Freizeit verbinden, dagegen ist ja wohl nichts einzuwenden. Lernen soll auch Spass machen!!! Natürlich kann man die vielen Facetten einer Kultur eines anderen Landes in so kurzer Zeit nicht wirklich kennenlernen, aber nach vier Monaten kann man sich durchaus ein Bild machen und einiges davon mit nach Hause nehmen.
@Aase. Die Autorin und den Artikel so runter zu machen spiegelt die eigene Unwissenheit über Bali und vielleicht auch Ihre eigene Unzufriedenheit wieder und mir drängt sich die Frage auf, welchen Nutzen der Leser durch diese plumpe Kritik eigentlich hat? ...gleich Null.
Aber wie ich in fast allen Ihren Beiträgen lesen kann, liegt Ihnen nichts ferner als kontruktive Kritik.
Vielleicht sollen Sie sich den Satz der Autorin zu Herzen nehmen und "alles etwas lockerer sehen und offener auf andere zuzugehen."