Wenn ich anfange in wichtigen Bereichen Menschen nach Rasse, Geschlecht oder Herkunft zu diskriminieren, dann kommt dabei nie etwas gutes heraus! Denn mit welchem Recht verurteilt man dann, wenn andere ähnliches tun. Ich erinnere nur an die vom Spiegel aufgebrachten Debatte zum "Ariernachweis" in der deutschen Burschenschaft. Dass die SPD es schafft, das Instrument des Herkunftsnachweises weniger menschenverachtend dastehen zu lassen ist schon bezeichnend.
Wir empfinden diese Maßregelungen durch Quoten schon als so normal, dass es keinen mehr stört, wenn vorgegeben ist, wen man wählt oder befördert. So hat der Studentenrat der TU Dresden den Fachschaftsräten einfach mal eine Frauenquote aufgebrummt ohne dass jemand in Frage stellt, ob er überhaupt das Recht hat, anderen öffentlichen Organen vorzuschreiben, wen sie wählen sollen. Warum hat keiner mehr Vertrauen darauf, dass Leistung sich durchsetzt?! Trauen wir Minderheiten wirklich so wenig zu? Und wo ziehen wir die Grenze? Unterteilen wir noch in guten und schlechten Migrationshintergrund? Ich habe dass Gefühl, wenn die Quote durch US-Amerikaner aufgefüllt wird, ist es auch wieder nicht recht!



