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Ausländer in Deutschland: Zu Gast bei Pessimisten

Schon klar, Ausländer sind integrationsunwillig, können kein Deutsch und wollen sowieso nur das Sozialsystem ausnutzen: Vorurteile gegen Migranten sind weit verbreitet, die Mehrheit der Deutschen hat Angst vor Überfremdung. Dabei ist Deutschland dringend auf Zuwanderung angewiesen, kommentiert Hasnain Kazim.

http://www.spiegel.de/politik/debatt...603609,00.html
  1. #1

    Alle Verallgemeinerungen sind falsch.

    Und somit diese Aussage auch.

    Was bleibt, ist Wahrheit. Und das ist es in Aachen-Ost wo ich seit etwa 5 Jahren lebe, als Minderheit. Nicht als Minderheit, dass ich dort nicht schon 30 und mehr Jahre lebe, sondern als Minderheit, dass ich Deutsch spreche. Gut - es ist meine Muttersprache und ich spreche sie seit etwa 30 Jahren. Viele Nachbarn leben so lange hier und sind nicht in der Lage, ein Mohnbrötchen statt eines Sesambrötchens zu kaufen.

    Es bleibt die Frage warum: Weil es dazu keine Notwendigkeit gibt. Die zahlreichen Geschäfte gehören Mitbürgern, die wahlweise alle Sprachen des nahen und mittleren Ostens sprechen, Deutsch fast nicht. Macht aber nichts, die Kunden ja auch fast nie.

    Auf den Behörden kann man auch auf Türkisch Sozialleistungen beantragen und bekommt sie auch. Bei der GEZ kann man sich auch auf Libanesisch von der Zahlungspflicht befreien lassen. Ich führe dies jetzt nicht fort...

    Das Enkelkind einer Nachbarsfamilie spricht prima Türkisch und versteht mich nicht, wenn ich ihm "Hallo" sage. Muss es auch nicht, da ich ja Angehöriger einer Minderheit bin und ie meisten anderen diesbezüglich keine Sprachbarrieren haben. Wenn ich auf der Straße angesprochen werde und kein Wort verstehe, begegnet man mir mit Unwohlsein.

    Nein - selbst nach 5 Jahren Wohnen in Aachen-Ost kann ich immernoch kein Türkisch.

    Und nein, selbst nach 30 Jahren und mit Enkelkindern im Haushalt spricht oder versteht man nebenan kein Deutsch.

    Wie gesagt - dies ist ein Beispiel und man kann es verallgemeinern. man kann vieles verallgemeinern und ich glaube auch keiner Statistik, die ich nicht selber gefälscht habe. Aber 30% ohne jeglichen Schulabschluss glaube ich, wenn ich täglich mit offenen Augen durch die Straßen gehe.

    Mache ich den Leuten deshalb einen Vorwurf? Nein! Warum auch. Wer will denn integriert werden und wer möchte die Leute integrieren? Mit dieser Frage müssen wir uns ernsthaft auseinander setzen.

    Ich kenne Mitbürger aus Indien, die auch Kinder haben. Diese Mitbürger sind aus erster Generation und tun sich schwer mit Deutsch. Die Kinder sind auf dem Gymnasium und betrachten Deutschland als ihre Heimat - sie sind hier geboren. Und sprechen den gleichen leichten Sing-Sang Dialekt wie ich, den man hier in Aachen spricht.

    Kurzum: Zur Integration gehören in der Tat immer zwei Seiten. Wenn beide Seiten mit einem gewissen Respekt und einer gewissen Offenheit agieren, dann geht das gut.

    Verschließt sich nur eine Seite ernsthaft, dann geht das schief. Nun ist es an allen, nicht der zu sein, der sich verschließt. Und damit meine ich nicht nur "uns" Deutsche, sondern auch ausdrücklich unsere zugewanderten Mitbürger.
  2. #2

    Paralleldiskussion

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schon klar, Ausländer sind integrationsunwillig, können kein Deutsch und wollen sowieso nur das Sozialsystem ausnutzen: Vorurteile gegen Migranten sind weit verbreitet, die Mehrheit der Deutschen hat Angst vor Überfremdung. Dabei ist Deutschland dringend auf Zuwanderung angewiesen, kommentiert Hasnain Kazim.

    http://www.spiegel.de/politik/debatt...603609,00.html
    Hier würden erst einmal die mehr als 800 Beiträge aus der laufenden Diskussion über die Integration zur weiterführenden Diskussion passen:http://forum.spiegel.de/showpost.php...54&postcount=1
  3. #3

    erinnert mich an 89

    da hat die DDR - Führung bis zuletzt geglaubt, alle Probleme mit Realitätsverweigerung lösen zu können, unterstützt von hörigen Medien.

    Das Ergebnis ist bekannt.

    Herr Kazim, warum stellen Sie sich an die Seite Ihrer bildungsunwilligen Landsleute?

    Menschen wie Sie sind leider die Ausnahme und es wäre für alle Beteiligten besser, wenn Sie klare Forderungen an die bildungs- und integrationsunwilloigen Zuwanderer richten würden, anstatt die angebliche Ausländerfeindlichkeit der Deutschen zu thematisieren.


    Glauben Sie, dass vietnamesisch dem Deutschen in Wort und Schrift näher ist als das Türkische?

    Und wieso sind junge Vietnamesen beim gleichen Bildungssystem und umgeben von den widerlichen Deutschen trotzdem hoch gebildet und integriert?
  4. #4

    die deutschen,die ausländer?

    das reden leute mit migrationshintergrund sich selber vor, dass wir einwanderung brauchen.wie kommt diese lobbyisten nur darauf.
    wir hätten viel weniger probleme, wenn sich hier keine unterschicht mit migrationshintergrund festgesetzt hätte.diese leute sind hier absolut fehl an platz und sollten das auch wissen und spüren.außerden schaden sie den intergrationsfähigen ausländern.
    wir deutschen haben nach dem krieg ein prosperierendes gemeinwesen aufgebaut.da sind viele gekommen,die unseren sozialstaat ausnutzen wollen und uns zur last fallen.z.b.70% der gefängnisse sind mit personen belegt,die einen migrationshintergrund haben-hauptsächlich männer.
    wir gehen viel zu tolerant mit diesen kriminellen/kleinkriminellen um,weil sie unserer leitkultur der respekt versagen.
    ja, was glauben sie, wenn ihnen jemand sagt, er heißt Kowalski oder Salomon, was wir denken, obwohl diese familien vor 100 jahren vielleicht hier eingewandert sind?

    das wir einwanderer brauchen,redete uns höchsten die industrie vor, weil sie jährlich umsatz-und gewinnsteigerungen brauchte.dies war in einer nationalen wirtschaft nur mit wachsender bevölkerung(konsumenten) möglich.heute zählt das argument nicht mehr, weil wir einen globalisierten markt haben.wir gehen dahin, wo es viele menschen gibt,die einen bedarf haben.
    deshalb sind außereuropäische ausländer nur noch begrenzt erwünscht.
    mit dem begriff "ausländer" ist es schwer das thema zu diskutieren, weil er zu allgemein gefasst ist.
    der bundespräsident hat in seiner weihnachtsansprache die anrede"liebe landsleute" gebraucht.das fand ich toll.das ist leitkultur.
  5. #5

    Mit gutem Beispiel voran

    Zitat von Daimos Beitrag anzeigen
    Nein - selbst nach 5 Jahren Wohnen in Aachen-Ost kann ich immernoch kein Türkisch.
    Dann sollten Sie langsam mal mit der Integration anfangen. Entweder passen Sie sich an Ihre soziale Umwelt an oder Sie ziehen weg. Gibt's an der örtlichen VHS noch keine Türkischkurse für Inländer? Also, keine Müdigkeit vorschützen. Zeigen Sie's den anderen mal.
  6. #6

    ,,,

    Gebildete Einwanderer brauchen wir, ja. Aber sicherlich keine, die ohne einen Abschluss hier her kommen und kaum oder kein Deutsch sprechen.

    Das Problem war eben, dass davon ausgegangen wurde, dass die Gastarbeiter Deutschland nach einiger Zeit wieder verlassen würden - das taten sie nicht. Es war also ein Versäumnis bzw. ein Fehler der Politik, so viele "bildungsferne" Ausländer aus nicht-EU Ländern ins Land zu holen.

    Jetzt muss von deutscher Seite allerdings etwas getan werden, dass diese sich intergrieren - dass viele sich nicht intergrieren wollen, mag zwar stimmen, aber das Problem wird durch diese Feststellung keineswegs gelöst.
  7. #7

    Ein unnötig einseitiger Artikel

    Also ich muss gestehen, dass ich es unverantwortlich finde die Schuldfrage der offensichtlich gescheiterten Integration von Menschen mit Migrationshintergrund bei dem deutschen Volk zu suchen! Das abgegriffene Thema von der Ausländerfeindlichkeit und angeblichen Ausprägung von Vorurteilen der ach so bösen Deutschen ist wirklich sehr verstaubt. Wenn man schon Deutsche für diese Misere verantwortlich machen möchte dann sollte man sich in der Politik umschauen. Eine völlig verfehlte Integrationspolitik und dieser Multikultiwahn haben uns zu der Situation geführt in der wir heute stecken. Wir sind historisch gesehen nie ein Einwanderungsland gewesen und im Gegensatz zu den Amerikanern sind wir auch einer eigenen ethnischen Gruppe zugeordnet.

    --------------------------------------------------------

    Ich sehe jeden Menschen mit deutschem Pass, der zu unseren demokratisch und freiheitlichen (teils auch kulturellen und christlichen) Idealen bekennt als integrierten Staatsbürger der BRD.
  8. #8

    Wenn es Dir irgendwo nicht paßt ...

    Zitat von A.Merkel, laut Artikel
    "Wir können auf kein einziges Talent in unserem Land verzichten."
    Sofern wir in Deutschland - ob Deutscher oder nicht - pro Talent drei oder mehr Problemfälle schlucken müssen, geht diese Rechnung nicht auf. Der Zuzug bestimmter Ethnien (Türken, Araber ...) muß nicht nur gestoppt-, sondern deren Anteil an der D-Bevölkerung auch drastisch reduziert werden. Alles andere führt zur Verschärfung der Gegensätze und schadet beiden Seiten.

    Was durch die im Artikel benannte Studie belegt wird, sollte zumindest jedem Bewohner einer Großstadt längst aus eigener Erfahrung bekannt sein. Idealerweise weiß er auch noch, daß die Probleme erst dann auftreten, wenn der Anteil 'derjenigen welchen' zu hoch ist. Zwei Türken in einer 30er Schulklasse sind eher eine Bereicherung. Sie müssen sich einfügen wie jeder Deutsche auch. Sind es zehn, machen sie ihren eigenen Laden auf - was auch kein Wunder ist. Deutsche würden dies unter ähnlichen Voraussetzungen genauso tun.

    In der jetzigen Situation mit 'besserer Integration' anzufangen halte ich für verfehlt. Die entsprechenden Maßnahmen greifen - wenn überhaupt - höchstens mittelfristig, während die Schäden genau JETZT entstehen.

    Die Bundeskanzlerin sollte klare Ansagen machen, statt mit politisch korrekten Kommentaren rumzuschleimen. Es wird nichts besser davon. Einbürgerung sowie Familien- und Ehegattennachzug sind auszusetzen; Problemfälle und potentielle Leistungsempfänger sind auf geeignete Weise zurückzuführen, sofern ihre Staatsangehörigkeit dies noch hergibt. Zwischen Abschiebung und Ausreiseprämie sollte dabei nichts unversucht bleiben.

    Was dabei heute versäumt wird, rächt sich in ein paar Jahren vielfach.
  9. #9

    Ziemlich daneben

    Ich fand den Artikel von Haznein Kazim ziemlich daneben. Die Bemühungen in Deutschland, den Integrationsprozess weiter zu betreiben, sind immens. Integrationsunwillige "Ghettos" gibt es in fast allen Staaten Europas, aber derjenige, der, aus welchem Land der Welt auch immer herkünftig, die Angebote dieses Landes annehmen möchte, kann eigentlich alles sein und werden. Und was deutsche Sprachkenntnisse betrifft: ein Talent, auf das wir nicht verzichten können, sollte sich nun mal auf Deutsch verständigen können. Das ist in Frankreich, England, den USA und anderen Ländern nicht anders.








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