Friedmar Apel (FAZ) schreibt in der Print-FAZ etwas von "linker" Revolutionsromantik, wie sie in den Klischees einfach strukturierter professioneller Deuter (nun mal ausschliesslich) vorkommt. Vorkommen darf. Ach Gottchen ... möchte man da sagen. Und der Revolutionär müsse lt. Friedmar Apel in den Projektionen für immer jung und was sonst noch sein, wird da fabuliert. Laber laber laber.
Herr Apel, ein Kurzstatement zu Niemeyer von dem aus Sie indirekt (natürlich ohne den Namen zu nennen!) assoziieren, hatte bis in seine hohen Tage den Slogan "diese Welt muss verändert werden" an seine Bürotür geheftet. Und zwar verinnerlicht ernst gemeint, um diesen Gedanken einfach festzuhalten. In diesem Sinne ist er der Vertreter einer Denkens, dass den Aufbruch früherer Zeiten innerlich nie aufgegeben hat, ein Denken welches versucht sich selbst treu zu bleiben. Und genau das ist - im Geiste ewig jung - mehr nicht. Der o.g. Mensch ist nie bequem und abgeklärt geworden, hat nie seine Ideale verraten, um dies dann final als höhere geistige Reife zu verklären, wie es ansonsten üblich. Das hat absolut nichts mit den abgegriffenen Klischees tumber Revolutionsromatik zu tun bzw. mit äusserlich jungen stereotypen Revolutionshelden, die simple Gemüter (natürlich) in so einem Statement ausschliesslich sehen können. Es geht nicht um Äusserlichkeiten, eventuell um Wahrhaftigkeit.
Friedmar Apel (FAZ) sei an dieser Stelle nahegelegt einmal von seinen althergebrachten abgehalfterten Denkgerüsten loszulassen!
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