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Ausgrenzung durch Sprache: Deutsche und Döner

Die Politik sorgt sich wegen des Nazi-Terrors um den guten Ruf des Landes - mit Recht: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus sitzen tief in der deutschen Gesellschaft. Das zeigt nicht*zuletzt*der unselige Begriff von den "Döner-Morden", meint Stefan Kuzmany.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...798209,00.html
  1. #190

    Auf den Punkt!

    Endlich mal ein Artikel, der es absolut auf den Punkt bringt. Ich dachte sogar zuerst daran, dass es sich bei den "Dönermorden" um einen Akt des Kannibalismus handelt. Ich dachte an soetwas wie einen Mord (natürlich begangen von Ausländern), bei dem das Opfer irgendwie im Dönerfleisch gelandet ist.

    Genau das Gegenteil ist jedoch der Fall. Die Täter sind Deutsche, die Opfer sind Ausländer. Ja, in der Tat, der Begriff "Dönermorde" ist fast genauso schlimm wie die Morde an Ausländern an sich. Der Begriff Dönermorde, erreicht und vergiftet mehr Gehirne, als es die 3 oder 4 lächerlichen Neo-Nazis je hätten erreichen können.
  2. #191

    Zitat von teenriot Beitrag anzeigen
    Würden sich bitte alle melden die soetwas "tagtäglich ausgesetzt" sind?

    Da angeblich alle betroffen sind wird wohl gleich der Server platzen. Ich für meinen teil bin dem noch nicht einmal dekadenweise ausgesetzt.
    ich fürchte, das entspringt auch eher dem reich "mythen in braunen tüten" - "christ-domos" so ein unfug, das "niveau" in derartigen threads ist erschreckend!
  3. #192

    Hohle Phrasen also...

    Zitat von plleus Beitrag anzeigen
    Nehmen Sie es nicht allzu persoenlich, aber bis jetzt sind das doch nur hohle Phrasen. Wenn Sie einen Vorschlag haben, wie Rassismus ueberwunden werden kann, kommen Sie raus damit. Noch besser waere es natuerlich, wenn Ihr Rezept/Ansatz schon irgendwo Erfolge gezeigt hat.
    Welch typische Herangehensweise. Man sieht ein Problem und begrenzt seinen Ausblick lediglich auf die endgültige und perfekte Lösung. Hätte ich das Rezept gegen Rassismus in der Tasche, würde ich es Ihnen sicherlich nicht vorenthalten.

    Meiner Meinung nach wäre z.B. ein NPD-Verbot ein Schritt in die richtige Richtung. Doch dagegen versperren sich Viele grundsätzlich, weil uns schon lange eingeredet wird, diese Partei sei "unverbietbar". Hier gilt es Aussage und Quelle in Zusammenhang zu bringen und kritisch zu hinterleuchten. Ich sehe keine Rechtfertigung der Legalität dieser Partei, die Steuergelder verwendet, um mit ihren rechten Thesen in der Öffentlichkeit zu stehen.

    Gerade bei Reisen im Ausland, habe ich häufig Menschen getroffen, die großes Interesse daran hatten mit einem jungen Deutschen über den zweiten Weltkrieg und das politische Gefühl in Deutschland heute zu sprechen. Kein aufgeklärter Gesprächspartner würde einem heute 25-Jährigen dabei persönliche Vorwürfe über die Verbrechen dieses Krieges machen. Jedoch fällt es schwer unsere heutige Verantwortung wegzuwischen, wenn man dann erklären muss, dass in unserer Gegenwart eine Partei in Deutschland legal gewählt werden kann, die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft wurde. Ich könnte befreiter zugeben, dass ich aus Deutschland komme, wenn ich dabei das Bild einer Parteienlandschaft aufzeichnen kann, das ohne die NPD auskommt.
  4. #193

    Beispiel Frankreich

    Zitat von Alex_Kunst Beitrag anzeigen

    Und zum Thema großer AusländerAnteil in Deutschland: liegt vielleicht daran, dass die deutsche Staatsbürgerschaft noch am deutschen Blute fest gemacht ist? Menschen die hier als Ausländer gelten sind in anderen Ländern vielleicht schon Staatsbürger?
    In Frankreich sind die Migranten Staatsbürger, deswegen gibt es da auch keine Integrationsprobleme, brennende Vorstädte, hohe Jugendarbeitslosigkeit, Parallelgesellschaften,usw.....
  5. #194

    Zitat von Walther Kempinski Beitrag anzeigen
    Der Begriff Dönermorde, erreicht und vergiftet mehr Gehirne, als es die 3 oder 4 lächerlichen Neo-Nazis je hätten erreichen können.
    genau diese Absurdität (lesen Sie Ihren Satz bitte noch mal!) ärgert mich.
  6. #195

    Zitat von SPON-tan Beitrag anzeigen
    Und wer hat den Begriff geprägt? Die deutsche Bevölkerung?
    Was möchten Sie den Foristen damit bitte mitteilen? Daß ein nicht ausländischer Begriff in der deutschen Sprache nicht als tendenziöses Klischee verwendet werden kann? Oder wollen Sie suggerieren, daß eine Ethnie nicht mit einem Begriff aus ihrer eigenen Sprache klischeehaft dargestellt werden kann?

    Zitat von SPON-tan Beitrag anzeigen
    Und wie lautet eine für die Tagespresse akzeptable Alternative?
    "Rechtsextreme Mordserie" ist ein adäquater Titel, der die barbarische Hinrichtung unschuldiger Menschen korrekt erfasst.
  7. #196

    Problem längst erkannt

    Zitat von brux Beitrag anzeigen
    Eine Fahrt mit ausländischem Nummernschild auf deutschen Autobahnen ist immer wieder sehr lehrreich für mich: Deutsche Autobahnen für Deutsche scheint das kollektive Motto zu sein. Die linke Spur ist ganz klar reserviert für Deutsche.
    Sie haben ja so recht! Ich wollte unlängst eine Gesetzesvorlage einbringen, die Fahrzeugen mit ausländischem Nummernschild auf deutschen Autobahnen das Linksfahrvorrecht einräumen sollte.

    Ist abgelehnt worden, aus zwei Gründen. Erstens: Linksfahrvorrecht sei ein zu sperriges Wort. Zweitens: Gleichbehandlung aller Führer eines Fahrzeugs.

    Aber ich bleibe dran! Ausländische Nummernschilder brauchen mehr als volle Integration ins das Fahrgeschehen auf deutschen Autobahnen!
  8. #197

    Offensichtlich wird hier wieder versucht, die grausamen Taten einiger weniger zu nehmen, um ganz Deutschland auf die linksgrüne political correctness zu zwingen. Der Autor begreift nicht, dass sich Begriffe, wie "Dönermord" verselbstständigen können und noch viel weniger begreift er, dass man gegen die Zuwanderung in Sozialsysteme sein kann, ohne gleich indirekt mit der Gesinnung dieser durchgeknallten Deppen auf einer Linie zu sein.
  9. #198

    Intoleranz

    "Sprache bestimmt das Denken, und aus dem Denken entstehen Taten. Darum sind gedankenlose Worte gefährlich."

    Offensichtlich ist der Widerspruch darin, dem Autor bei seinen Sprachspielereien gar nicht aufgefallen.
    Wer soziale Ungerechtigkeit kritisiert, muss nicht zum RAF-Terroristen werden. Wer sich gegen kulturelle Überfremdung wehrt, muss nicht zum rechten Serienmörder werden. Der Autor liefert selbst das beste Beispiel für Intoleranz, indem er Lappalien aufbläst, um sie dann zu kritisieren und am liebsten zu zensieren. Intoleranz ist das Futter für Fanatiker und Extremisten.
  10. #199

    Umgemünzt....

    Zitat von faserland Beitrag anzeigen
    Wer von einem Volk mit miesem Charakter spricht, offenbart freimütig seinen Rassismus. Was würden Sie sagen, wenn ich von den Türken als einem Volk mit miesem Charakter schwadronieren würde. Aber Ihrerseits ist es ja immerhin konsequent, denn damit stützen Sie die eigene These durch Ihr eigenes Beispiel.
    ...würde Ihr Post nicht durchgehen.


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