Ausgegraben - Neues aus der Archäologie: Statue spaziert über Osterinsel

APDie Maoi, die Statuen auf der Osterinsel könnten aufrecht an ihre Position gelangt sein, meint ein Forscher nach einem Praxistest. Andere zweifeln an der steilen These. Außerdem im archäologischen Wochenrückblick: römische Potenzblumen und Sprachentschlüsselung per Crowdsourcing.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-863451.html
  1. #1

    Blinder Steinwanderer

    Interessant, dass der kleine Koloss blind ist! 4,4 Tonnen sind im Vergleich zu 74 Tonnen Beweis genug für diese Dahinwackeltheorie? Klar, Augen zu und durch!
  2. #2

    Was sind aufwärts und abwärts führende Straßen?

    Jede aufwärts führende Straße führt doch in die Gegenrichtung abwärts, insofern verstehe ich die Logik nicht. Oder weiß man, in welche Richtung die Statuen "marschiert" sind?
  3. #3

    Zitat von Klugsch-Eiser Beitrag anzeigen
    Jede aufwärts führende Straße führt doch in die Gegenrichtung abwärts, insofern verstehe ich die Logik nicht. Oder weiß man, in welche Richtung die Statuen "marschiert" sind?
    Die Richtung dürfte ja normalerweise von Steinbruch zum Meer gewesen sein.

    Wenn die Figur umfällt sollte der Kopf häufiger "unten" liegen. Wenn er dann Bergauf (in Richtung zum Meer) auf dem Hinterkopf liegt und Bergab (....) auf der Nase, scheint mir das schlüssig zu sein.

    Wenn ich sie liegend auf dem Rücken (die Vorderseite ist zu uneben) auf Baumstämmen rolle, dann fallen sie normalweise nicht auf die Nase.
  4. #4

    Pavel Pavel hat's doch schon vor 20 Jahren gezeigt

    Der tschechische Wissenschaftler hat solche Experimente doch bereits vor 20 Jahren gemacht mit 20-Tonnen Figuren!
    Und natürlich hatte er damit auch bereits die Theorie bewiesen, dass es einfacher ist die Figuren stehend zu bewegen, als liegend.
    Und nun kommt da plötzlicher dieser Lipo "alleine" drauf, ohne Erwähnung der alten Experimente??? Sehr suspekt. Plagiat?

    Link:
    http://www.radio.cz/en/section/curraffrs/czech-who-made-moai-statues-walk-returns-to-easter-island
  5. #5

    Schlüssig

    Das Experiment wurde meines Wissens schon vor ca. 20 Jahren mit einer echten Figur gemacht. Ich glaube sogar von Thor Heyerdahl. Ihm waren die abgerundeten Ecken an der Basis der Statuen aufgefallen. Ich denke es ist ein absolut schlüssiges Experiment, das zudem eine gewisse Transzendenz zeigt, denn die Osterinselbewohner werden es sich gemocht haben, wie sich Ihre Statuen bewegten bzw. so mit Leben füllten.
  6. #6

    eingeborene haben thor heyerdahl erzählt, dass die statuen aufrecht gegangen sind.
  7. #7

    Zitat von ERGRAUTER Beitrag anzeigen
    Interessant, dass der kleine Koloss blind ist! 4,4 Tonnen sind im Vergleich zu 74 Tonnen Beweis genug für diese Dahinwackeltheorie? Klar, Augen zu und durch!
    die wiedererrichteten statuen stehen auf ihren plattformen mit dem rücken zum meer, mit eingesetzten augen und eine art hut oder haar in rot.
  8. #8

    Irrtum

    Der erste, der auf diese Idee kam und es - erfolgreich! - ausprobierte, war, wie das Fernsehen zeigte, Thor Heyerdahl!
    Der Experimental-Archäologe und Anthropologe, der auch die kapsischen Schilfbootfahrer der Sahara und ihre weltweiten Stufenpyramiden lange vor Ägyptern und Maya entdeckte...die Proto-Sumerer, die als mediterran-levantinische Seeleute im Mittelmeerraum, auf Teneriffa, den Osterinseln, in der Karibik, in Venezuela und auf den Malediven Stufenpyramiden bauten...so auch in Sardinien und Südfrankreich!
  9. #9

    Das allsehende auge

    @mulcahy

    Ich meinte doch die Augenbinde in dem lustigen Video. Der arme kleine Koloss. Ob er damals auch blind zu seinem Standort gewackelt kam? Ich könnte mir vorstellen, dass die Osterinsulaner da eine andere Technik benutzt haben. Eine die viel viel fortschrittlicher war, als sich heutzutage mancher nicht erträumen kann. Wenn ich mir die Osterinsel so ansehe, muss ich ja immer an das Allsehende Auge in der Pyramide denken.

    http://www.weltkarte.com/uploads/pics/topographische-karte-osterinsel.png