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Ausgegraben - Neues aus der Archäologie: Colosseum aus Lego nachgebaut

University of SydneyEr kam, sah und bastelte: Ein Australier hat das römische Colosseum aus Legosteinen nachgebaut. Außerdem im archäologischen Wochenrückblick: ein mehr als 7000 Jahre alter Bogen, historischer Müll im altehrwürdigen Royal Naval College - und Samen, die Rinde aßen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...843039,00.html
  1. #1

    Man denkt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Siedler von La Draga am Ufer des Sees von Banyoles in Katalonien hatten das unstete Leben der Jäger aufgegeben und sich dauerhaft dem Ackerbau gewidmet. Doch trotzdem bewahrten sie in ihren Häusern noch die großen Bögen auf, die ihre Vorfahren einst für die Jagd benutzt hatten.Ausgegraben: Colosseum aus 200.000 Legosteinen nachgebaut - SPIEGEL ONLINE
    es geht nicht mehr naiver. Nur weil Menschen im (frühen) Neolithikum mit Ackerbau und Viehzucht begonnen haben, sollen sie auf die Jagd gleich ganz verzichtet haben? Weil sie jetzt etwas zu verlieren hatten, sollen sie auf Verteidigung verzichtet haben? Nein, die Jungs haben im Herbst ihr Vesper und ihre Bierdosen eingepackt und sind dann mal ne Woche im Gebüsch verschwunden. Und wenn sie wieder zurück kamen, hatten sie neue Jagdgeschichten und den einen oder anderen Hirsch dabei. War auch nötig vor dem Winter.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er kam, sah und bastelte: Ein Australier hat das römische Colosseum aus Legosteinen nachgebaut. Ausgegraben: Colosseum aus 200.000 Legosteinen nachgebaut - SPIEGEL ONLINE
    Da war bei den Mitarbeitern am Nicholson Museum der University of Sidney wohl mal wieder ein Bier zuviel dabei. Viel Peinlicheres als Lego-spielende Kuratoren kann man sich kaum vorstellen - außer vielleicht, diesen Beitrag unter der Rubrik Archäologie zu bringen, mein lieber SPON!
  3. #3

    Lego ist mittlerweile

    Zitat von Tiananmen Beitrag anzeigen
    Da war bei den Mitarbeitern am Nicholson Museum der University of Sidney wohl mal wieder ein Bier zuviel dabei. Viel Peinlicheres als Lego-spielende Kuratoren kann man sich kaum vorstellen - außer vielleicht, diesen Beitrag unter der Rubrik Archäologie zu bringen, mein lieber SPON!
    das Mittel der Wahl gewisse einfache oder auch komplexe Strukturen nach zu bilden und im Kleinen durch zu probieren wie es im Grossen funktionieren könnte.
    In der Ingenieurswissenschaft hat es sogar das früher sehr beliebte Fischertechnik abgelöst.
    Lego hat schon lange den Weg des reinen Kinderspielzeugs verlassen.
    Es ist im übrigen viel günstiger daraus Modelle zu erstellen, als etwas einmalig als Einzelmodell aufwendig herzustellen.
    Und wenn es nicht mehr benötigt wird kann man es zerlegen und neues draus schaffen. Dahingehend sehr nachhaltig.
    Bitte in zukunft mit etwas weniger Überheblichkeit an die Dinge heran gehen
  4. #4

    Doch, geht peinlicher:

    "Viel Peinlicheres als Lego-spielende Kuratoren kann man sich kaum vorstellen - außer vielleicht, diesen Beitrag unter der Rubrik Archäologie zu bringen, mein lieber SPON!"

    Hab ich unter einem Artikel gelesen, in dem es um Kreativität, Besuchernähe und echten Spass am gewählten Beruf geht. Sauertöpfisches, verklemmtes Spießertum ist ja schon peinlich genug, aber es ist auch sehr traurig, wenn jemand in die Falle "verspielt sein ist verwerflich" tappt und sich dann über die sauren Weintrauben anderer mokiert. *Das* ist richtig peinlich.
  5. #5

    Hab´ ich da

    Zitat von KilgoreTrout Beitrag anzeigen
    "Viel Peinlicheres als Lego-spielende Kuratoren kann man sich kaum vorstellen - außer vielleicht, diesen Beitrag unter der Rubrik Archäologie zu bringen, mein lieber SPON!"

    Hab ich unter einem Artikel gelesen, in dem es um Kreativität, Besuchernähe und echten Spass am gewählten Beruf geht. Sauertöpfisches, verklemmtes Spießertum ist ja schon peinlich genug, aber es ist auch sehr traurig, wenn jemand in die Falle "verspielt sein ist verwerflich" tappt und sich dann über die sauren Weintrauben anderer mokiert. *Das* ist richtig peinlich.
    einen Nerv getroffen? Ihr Vorredner hat - im Gegensatz zu Ihnen - sehr schön und verständlich erläutert, warum er das ganz anders sieht als ich. Sollte ich Ihrer Verspieltheit zu nahe getreten sein, tut es mir leid. Dass es Sie aber zu solchen Ausbrüchen reizt hat doch auch etwas peinliches. Sie brauchen sich doch nicht zu schämen, bloß weil Sie Lego mögen!
  6. #6

    Hö?

    Klar, ich liebe Lego. Ist mir auch nicht im Geringsten peinlich. Und yep, klar haben Sie einen Nerv getroffen – den, der auf Spaßbremsen reagiert. ("Spaß? In MEINER Wissenschaft? Wie kann SPON es wagen!") Locker machen und mal zugeben, dass man sich Spass anscheinend nur im Alkoholrausch erlaubt.


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