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Ausgebrannte Studenten: Lost in Perfection

Prüfungsdruck, Zukunftsangst, Perfektionswahn - der Uni-Stress nimmt zu, viele Studenten fühlen sich überfordert. So brennen die Hochqualifizierten von Morgen aus, bevor sie ihre Karrieren überhaupt gestartet haben. Vor einer Therapie schrecken viele zurück.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...741692,00.html
  1. #1

    hier sollte ein titel stehen

    wer hat das nur erwarten können?

    verkürze die studienzeit, ohne den zu lehrnenden inhalt zu verkürzen würze das ganze noch mit ein bischen notedruck, jede not zählt egal wie unwichtig es eigentlich ist, gib noch ein paar senile professoren hinzu, von dene jeder einzige meint sein fach sei das einzig wichtige mit entsprechend sehr anspruchvollen klausur und die lieben studenten sind am abnippeln bevors überhaupt mit dem job losgeht
    gleichzeigt verlange noch studiengebühren soch das die soziale trennung endgültig erreicht sind
    dann erschwere den bafög bezug durch lauter undursichtiger vorschriften und träger/geistig herausgeforderten beamten, so das nur noch die kinder bafög bekommen, deren familien sich nen steuerberater leisten können
    mache die prüfungsordnung noch undurchsichtiger und tada die zukunft deutschlands ist gerettet
  2. #2

    ...abbrennen vor anbrennen?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Prüfungsdruck, Zukunftsangst, Perfektionswahn - der Uni-Stress nimmt zu, viele Studenten fühlen sich überfordert. So brennen die Hochqualifizierten von Morgen aus, bevor sie ihre Karrieren überhaupt gestartet haben. Vor einer Therapie schrecken viele zurück.

    http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...741692,00.html
    ...Verzeichung, aber glauben Sie wirklich mit dem ständigen überfließenden Pseudo-Verständnis was für die Persönlichkeitsentwicklung unseres Nachwuchses zu tun?
    Setzten die Götter vor das Abbrennen-Können nicht überhaupt erstmal das konsequente jahrelange Anbrennen, fernab von heute leider selbstverständlichen Stützen?
  3. #3

    Als ich 1979/80

    in Wien den Abiturientenlehrgang für EDV besuchte, kaman gegen Ende des Schuljahres einige Personalchefs um ihre Firmen in der Klasse persönlich vor zu stellen.
    Doch wie sieht es heute aus?
    Unser Steuersystem ist eine Zermürbungstaktik. Der Schlachtruf billigste Energie zur Erhaltung höchstbezahlter Arbeitsplätze funkioniert nicht mehr.

    Das System billige Energie zur Schaffung des sozialistischen Paradies landete 1989 auf dem Schrotthaufen der Geschichte.
    Das hiesige System ist nur 2 bis maximal 3 Jahrzehnte haltbarer.
    Wir haben ein System, welches zur maximalen Stressgesellschaft führt. Habe gestern 2 ehemalige Kunden angerufen. 2002 Self Made Millionäre, so die typischen Gestalten die Westerwelle meint.
    Heute habe beide gewaltige Steuerschulden, wissen nicht wie sie da raus kommen sollen. Abgekämpft und ausgebrannt.

    Wir müssen diese Stressgesellschaft beenden und eine menschliche Gesellschaft aufbauen - das PEGE Manifest ist dafür, die nötige Politik des 21. Jahrhunderts der Leitfaden

    Übrignes, werden dies hoch gestresseten ausgebrannten Studenten sich vermehren? Oder keine Kinder, weil man das nicht mehr durchhällt?
  4. #4

    Auch wenn ich selbst mich noch weit vom Burnout entfernt wähne hat die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge natürlich zu einer Verschärfung an Unis und FHs geführt. Noch gesteigert durch Auflagen fürs Bafög, bis zum 3./4. Semester bestimmte Leistungen nachzuweisen kann da schon Druck entstehen, gerade wenn man CP-intensive Leistungen unverschuldet nicht absolvieren kann, bsw. bei Krankheit.

    Generell sind Vorlesungen verschulter geworden, zumindest im Vergleich zu dem, was die Generation Studenten von vor 10-15 Jahren erzählt. Vorne läuft die Präsentation, Teilbereiche werden kurz erklärt, hat mans nicht sofort begriffen stehen ob der oft ungünstig gestalteten Skripte lange Nachmittage an um den komplexen Stoff aufzuarbeiten.
    Genau hier sehe ich auch eines der Hauptprobleme, während das System drumrum umgestellt wurde hat sich an der Vermittlungsart grundlegend nichts getan - will man ein System straffer und geradliniger organisieren, was offensichtlich ein Ansatz hinterm Bachelor war, wäre eine durchdachtere Versorgung mit Materialien ein notwendiger Schritt. Lehrbuchartige Skripte und Zugriff auf Vorbereitungsklausuren oder Fragenkataloge sind nur ungenügend vorhanden und mit ein Grund für Zeitdruck im Studium; Die Hälfte der Vorbereitungs- und Nachbereitungszeit geht mit der "Interpretation" der Skripte drauf, dem Suchen geeigneterer Lektüren und dem Austausch des quasi-geheimen Klausurenportfolios, welches sich innerhalb der Studentenschaft über Jahre gesammelt hat.

    Wenn dann noch Nebenjob, vielleicht familiäre Probleme etc. dazukommen kann das schon streßig werden..
  5. #5

    Das Klagen nimmt kein Ende

    Um Gottes Willen! Diese Heulartikel über Bachelor und Master und die armen Studenten gehen mir inzwischen sowas von auf den Keks! Und dabei bin ich ja selber Student.

    Klar, das Studium ist kein Zuckerschlecken (mehr), und z.T werden unmögliche Dinge gefordert. Wobei das auch stark von der Studienrichtung abhängig ist.
    Der Artikel schildert Einzelfälle, von Leuten, die offenbar schlichtweg große Probleme haben. Wahrscheinlich würden sie in einer anderen Situation genauso handeln und reagieren.

    Mit Bologna hat das kaum was zu tun.
  6. #6

    Zitat von nadie Beitrag anzeigen
    wer hat das nur erwarten können?

    verkürze die studienzeit, ohne den zu lehrnenden inhalt zu verkürzen würze das ganze noch mit ein bischen .....
    Das ganze noch garniert mit Verwaltungspersonal das in jeder Behörde die Papiere bekommen würde...
  7. #7

    Warum fragt keiner nach der Eignung

    Bei all den Fragen nach den Studieninhalten sollte nicht vergessen werden, dass es in manch einem Fall einfach an der Fähigkeit zum Studium fehlt. Nicht das Studium sollte Ziel sein, sondern eine leistungsgerechte Betätigung. So manch eine(r) sollte wohl eher in einem Café die Gäste bedienen, als sich durch ein Studium in die Irre treiben lassen...
  8. #8

    Wer es nicht schafft

    hat an der Uni eben nix verloren.
    Wenn der Realschüler scheitert, wechselt er auf die Hauptschule. Gibts darüber in den Medien den gleichen Aufstand? Nein, weil es normal ist, dass man eine Stufe runterwechselt wenn man überfordert ist.

    Jeder der das immer laschere Abi schafft meint heute er muss unedingt noch studieren. Macht ne Ausbildung, da gibts auch nette Karrieremöglichkeiten und studiert evt. später.
    Wer mit Drogensüchtigen Verwandten belastet ist oder ähnlichem der hat nat. ein Problem, da muss man Lösungen finden (Sonderregelungen, ...).
  9. #9

    wir

    wir werden sehr bald lernen, das effizienz nicht die lösung der probleme ist.








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