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Ausgebrannte Studenten: Lost in Perfection

Prüfungsdruck, Zukunftsangst, Perfektionswahn - der Uni-Stress nimmt zu, viele Studenten fühlen sich überfordert. So brennen die Hochqualifizierten von Morgen aus, bevor sie ihre Karrieren überhaupt gestartet haben. Vor einer Therapie schrecken viele zurück.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...741692,00.html
  1. #170

    ..

    ... und wenn die älteren Semester wirklich der Meinung sind die durchschnittliche Intelligenz oder Kompetenz, zumindest an guten Unis, hätte massiv abgenommen, dann lässt sich soetwas sicherlich leicht beweisen.

    Vor allem wenn man die Niedrigniveau Ghettoschulen mal außen vor lässt, dürfte im Bereich der weiterführenden Schulen das Niveau doch eher gestiegen sein.
    Aber ja ist klar, die neue Generation ist immer dumm, faul und wird nie etwas zustande bringen.
    Das hört man doch echt schon seit Jahrhunderten. Glückwunsch, ihr seit eure Eltern geworden!
  2. #171

    Ds Spiel ist nochmals aus Deutschland

    Zitat von zwaps Beitrag anzeigen
    Es ist ein mathematischer Studiengang, man muss 9-10h am Tag was tun. So gut wie alle Mitstudenten sitzen um 8 Uhr morgends in der Bibliothek und gehen so gegen 9 Uhr abends.
    Das Studienfach muß einem liegen, besonders Mathematik. Wer soviel Zeit mit Übungen verbringt sollte das Studienfach wechseln. Es kann mal nicht jeder die Mathematische Begabung haben und genau um die geht es heute in der Wirtschaft. Der Rest ist zweite Wahl und jeder Zeit austauschbar.
  3. #172

    ...

    Zitat von fleppmo Beitrag anzeigen
    ...und natürlich ist das ein Problem, dass die Professoren an den wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten auch zumeist jegliche Bodenhaftung verloren haben oder ständig den reinen Wettbewerb predigen und ihren Studenten erzählen, dass sie nach einem harten Studium umso bessere Gehaltsaussichten hätten.
    Die Professoren der "linken " Fächer sind da naturgemäß immer extrem kritisch.
    ja das ist tatsächlich leider so.
    Es ist halt schick geworden zu erzählen, dass Wettbewerb fruchtbar sei, und das auch noch aus Sicht eines verbeamteten Professors.)
    Das zum Thema Bodenhaftung.
    - ja leider sind die Profs der "Linken" Fächer die einzig kritischen.
    Es gibt hier und da Einzelfälle bei Profs aus Wirtschaft und Ingenieurwesen, aber die sind in der Minderheit.
  4. #173

    ...

    Zitat von zwaps Beitrag anzeigen
    Hier geht's ja mal wieder ab.
    Wen interessiert es denn eigentlich was jetzt schwerer oder zu schwer ist?
    Ich finde es niedlich wie .....
    Dann darf man das als indirekte Zustimmung zum Thema "Burn Out" doch sicherlich betrachten ? !
    Hast Du Dir mal hinterfragt, ob die Profs die Dich unterrichten überhaupt selber so hart studiert haben wie Du derzeit ?!

    Normal ist dieser Zustand sicher nicht !
    Aber ich finde Deine Einstellung dennoch bewundernswert und gut, denn sonst haben sie nämlich ihr Ziel erreicht Dich kleinzukriegen!
    PS:: Ich muss auch gerade für Prüfungen lernen (ist halt Semesterende), da müssen wir wohl durch.
  5. #174

    antwort

    Zitat von panzeraufklärungstruppe Beitrag anzeigen
    Man muß den Tatsachen ins Gesicht sehen und deshalb ist es gut das es so ist wie es ist. Warum soll es den heutigen Generationen den besser gehen? Was haben diese Generationen den ........
    deshalb habe ich ja auch geschrieben, dass sich die allermeisten studenten nicht beschweren (zumindest in den lernfächern).
    die meisten denken genauso wie du und deshalb bekommen sie auch genau das studium, was zu ihnen passt (das wurde von unserem früheren dekan genau so proklamiert: die unternehmen wollen schmalspurabsolventen, die sich viel wissen reingeprügelt haben, und die studenten wollen eine ausbildung, die ihnen die besten jobchancen garantiert, deswegen bekommen sie sie auch).
    im bezug auf den internationalen wettbewerb haben sie sicher auch recht, aber leider wird da in D schon im Kindergarten und in der Schule viel vergeigt und das setzt sich dann im hirnrissigen Auswendiglernen an der Uni fort.
    Ob man nur durch viel lernen später mal ein besserer Manager, Lehrer, Journalist, Ingenieur wird?
  6. #175

    h

    Zitat von panzeraufklärungstruppe Beitrag anzeigen
    Das Studienfach muß einem liegen, besonders Mathematik. Wer soviel Zeit mit Übungen verbringt sollte das Studienfach wechseln. Es kann mal nicht jeder die Mathematische Begabung haben und genau um die geht es heute in der Wirtschaft. Der Rest ist zweite Wahl und jeder Zeit austauschbar.
    Die eigentliche Fleissarbeit fällt eher auf andere Bereiche als pure Mathematik. Aber mit nem guten 1,x Schnitt werde ich wohl nicht wechseln, zumal es Spaß macht.
    Andererseits gibt es aber auch fast Niemanden, der vom Volumen wenig lernt.
    Also entweder jegliche Mathematikbegabung ist ausgestorben, oder gewisse Studiengänge verlangen nunmal Fleiß und Engagement.
  7. #176

    Lalala

    [QUOTE=zwaps;7042144]Hier geht's ja mal wieder ab.
    Wen interessiert es denn eigentlich was jetzt schwerer oder zu schwer ist?
    Ich finde es niedlich wie ältere Semester ihrer Überzeugung nach immer in der goldenen Zeit studiert haben.
    Bei uns ist es sicherlich hart. Es ist ein mathematischer Studiengang, man muss 9-10h am Tag was tun. So gut wie alle Mitstudenten sitzen um 8 Uhr morgends in der Bibliothek und gehen so gegen 9 Uhr abends. Dies ist ohne Übertreibung, es ist ne akkurate Zahl für diesen Studiengang.
    Also: Mehr Workload zu verlangen wäre wahrscheinlich nicht effizient.
    Der große Unterschied ist aber, dass sich niemand beschwert.
    Diese Rumheulerei der Studenten ist ein Mythos.
    Klar gibts genug Leute, die daran kaputt gehen.
    Klar sind fast die Hälfte meines Bekanntenkreises fast-Alkoholiker.
    Klar gibts genug die Uppers nehmen.


    Und wer meinen sie, muss dann fuer die Folgeschaeden aufkommen?
    Alkohol/Drogentherapie?

    So ist das Spiel.
    Mitspielen oder aufhören.

    Genau, damit sie Karriere spielen koennen, müssen andere arbeiten.

    Man ist ja sowieso nur eine Nummer.

    Ach, und das ist gut so, oder was?

    Aber die Leute gehen dann später halt zu Bruch wenn es hart wird.

    Oder sie helfen Ihnen nach ihrem Studium mit ihrer Alkoholerkrankung.

    Aber es interessiert mich nicht.
    Ich bin am Limit und alle die ich kenne auch.

    Was bitte interessiert sie ueberhaupt?
    Als Student sollten sie, zur Elite des Landes gehoerend, sich auch der Verantwortung fuer das Gemeinwesen bewusst sein. Aber halt, sie muessen ja studieren, damit sie....
    Warum eigentlich?
  8. #177

    Ich bin am Limit

    Eine nette Aussage...wer am Limit fährt, kann evtl seine Grenzen auch mal verschieben und über seine Grenzen hinausgehen.
    Nur: Wo ist das Limit? Wer sein persönliches Limit definiert, zum Beispiel beim Studium an einer FH, an der alles verschult ist und man quasi zum Abschluss getragen wird, überträgt dieses Limit oft auch auf andere und das bedeutet: Das Mittelmaß, das bereits am Limit unterweg ist, nivelliert alles andere, soll heißen:

    Das Niveau muss so hoch wie möglich sein, jeder hat die gleichen Chancen, aber nicht jeder hat das gleiche Ergebnis. Und im Moment läuft es eher so, dass jeder das gleiche Ergebnis bekommt, dadurch sinkt das Niveau!
  9. #178

    Der Jahrhundertficki

    Zitat von zwaps Beitrag anzeigen
    Die eigentliche Fleissarbeit fällt eher auf andere Bereiche als pure Mathematik. Aber mit .....

    Hei Mann gib dich keiner Illusion hin - wie lange willst du den leben? Das ist Leben ist viel zu kurz. Geh mal wieder ordentlich Vöglen dann wirst du die Welt mit anderen Augen sehen.
  10. #179

    .

    [QUOTE=dikon;7042411]
    Zitat von zwaps Beitrag anzeigen
    Hier geht's ja mal wieder ab.
    Wen interessiert es denn eigentlich was jetzt schwerer oder zu schwer ist?
    Ich finde es niedlich wie ältere Semester ihrer Überzeugung nach immer in der goldenen Zeit studiert haben.
    Bei uns ist es sicherlich hart. Es ist ein mathematischer Studiengang, man muss 9-10h am Tag was tun. So gut wie alle Mitstudenten sitzen um 8 Uhr morgends in der Bibliothek und gehen so gegen 9 Uhr abends. Dies ist ohne Übertreibung, es ist ne akkurate Zahl für diesen Studiengang.
    Also: Mehr Workload zu verlangen wäre wahrscheinlich nicht effizient.
    Der große Unterschied ist aber, dass sich niemand beschwert.
    Diese Rumheulerei der Studenten ist ein Mythos.
    Klar gibts genug Leute, die daran kaputt gehen.
    Klar sind fast die Hälfte meines Bekanntenkreises fast-Alkoholiker.
    Klar gibts genug die Uppers nehmen.


    Und wer meinen sie, muss dann fuer die Folgeschaeden aufkommen?
    Alkohol/Drogentherapie?

    So ist das Spiel.
    Mitspielen oder aufhören.

    Genau, damit sie Karriere spielen koennen, müssen andere arbeiten.

    Man ist ja sowieso nur eine Nummer.

    Ach, und das ist gut so, oder was?

    Aber die Leute gehen dann später halt zu Bruch wenn es hart wird.

    Oder sie helfen Ihnen nach ihrem Studium mit ihrer Alkoholerkrankung.

    Aber es interessiert mich nicht.
    Ich bin am Limit und alle die ich kenne auch.

    Was bitte interessiert sie ueberhaupt?
    Als Student sollten sie, zur Elite des Landes gehoerend, sich auch der Verantwortung fuer das Gemeinwesen bewusst sein. Aber halt, sie muessen ja studieren, damit sie....
    Warum eigentlich?
    Sie legen hier Worte in den Mund und polemisieren sinnlos, nur als Hinweis.

    Die Verantwortung für die Gemeindschaft hat übrigens jeder, der ein Teil davon ist, nicht nur die "Elite", die studiert hat. (Was ein Bullshit, Elite weil man studiert hat, ich kack ab...)








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