Raketenangriffe, Selbstmordanschläge, Feuergefechte: In Afghanistan bilden deutsche Polizisten Einheimische aus - regelmäßig geraten sie in höchste Gefahr. Sie wurden für den Einsatz schlecht vorbereitet, und viele afghanische Rekruten sind ungeeignet. Die Beamten zweifeln am Sinn der Mission.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...676729,00.html
ich beobachte seit geraumer zeit aehnliche umstaende im irak, die ausbildung der polizei ist nicht ausreichend. in afghanistan sollen schnell erfolge erzielt werden, und sonst nichts. das ganze kann natuerlich mit einer schoenen statistik voller "ausgebildeter" afghanischer polizisten gezeigt werden.
es fehlt der bundespolizei an erfahrung um das eigene personal fuer einsaetze wie afghanistan ausreichend auszubilden. teile dieser ausbildung sind bereits an private firmen vergeben worden. es gibt einige gute moeglichkeiten seine teams bei privaten unternehmen auf solche einsaetze vorzubereiten.
Nicht nur in Deutschland wird ueber den Sinn des Krieges in Afghanistan diskutiert. Die Debatte laeuft international und unterscheidet sich allenfalls in den Tricks und Winkelzuegen, mit denen Regierungen versuchen, den wachsenden Zweifeln zu begegnen. Waehrend dies in Deutschland mehr in Richtung Desinformation und Verschleierung geht, wird in anderen Laendern versucht, Kritiker einzuschuechtern und dadurch mundtot zu machen, indem man sie einsperrt. So laeuft es zum Beispiel in Jordanien, aber es ist zu beobachten, dass die Debatte, die man dadurch zu verhindern versucht, erst recht geschuert wird. Andere Laender andere Sitten - aber nirgendwo wird es gelingen, dem sinn- und hoffnungslosen Afghanistankrieg Legitmitaet zu verleihen.
An dem zweifel ich selbst von Anfang an.
Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, was zukünftig aus dem deutschen Engagement dort unten werden soll, dieser Bericht bringt ihn: Deutsche Truppen und Polizei raus aus Afghanistan, wenn die Afghanen humanitäre Hilfe in Form von Medizin o.ä. brauchen, rein damit.
Da kann man sich nur an den Kopf greifen, wenn man so etwas
liest.
Schade um die Kohle die da verpulvert wird,
aber Gott sei Dank haben wir ja einen Haufen fähige Politiker im Staat.
und die Politikerträune waren alle doood.
So oder so ähnlich habe ich mir die Situation in Afghanistan auch vorgestellt. Nicht so einfach, die Demokratie dahin zubringen. Vielleicht noch nicht einmal erwünscht.
Der Westen sollte aus solche Ländern besser verschwinden, die Todesraten unter den Einheimischen und den Ausländern sind ein zu hoher Preis.
Ich verstehe die deutschen Polizisten sehr, weil der "Dienstherr" die Leute zu einer von Anfang an zum Scheitern verurteilten Mission schickt. Im afghanischen Korruptionssumpt werden 90 % der "ausgebildeten" lokalen Polizeikräfte dem dienen, der am meisten zahlt. Das sind in Jahrhunderten gewachsene archaische Strukturen, die mit deutscher Polizeiausbildung nie und nimmer verbessert werden können. Trotz dieser Umstände bewundere ich die dort stationierten Polizisten.
UG
und wo ist die Pointe?
Das was dort beschrieben wird ist doch nicht überraschen. Die Bevölkerung Afghanistans und vergleichbarer Länder auf der ganzen Welt leben aus unserer Sicht im Mittelalter. Man wird sie nicht durch ein paar Lehrgänge und gut Zureden aus dem Mittelalter in unsere Zeitrechnung beamen können.
Man sollte sich auch darüber einig sein, dass es gar nicht notwendig ist dieses zu tun. Das bringt nur Unfrieden und Krisen. Ich plädiere dafür jegliche Maßnahmen einzustellen, die die Bevölkerung aus ihrer Welt in unsere holen sollen.
Dazu zählt auch die vollkommen zivile Entwicklungshilfe. Lasst die Leute leben wie sie leben und nicht wie wir es für richtig halten.