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Ausbildung zum Verfahrensmechaniker: Vorsicht Glas!
TMNPerfekt gerundet und möglichst identisch sollen sie sein: Gläser, Karaffen, Vasen, Flaschen. Wer in einer Glasfabrik arbeitet, muss auf Qualität achten, Anlagen programmieren, Maschinen kontrollieren. Doch die Branche hat ein Problem: Kaum einer kennt den Ausbildungsberuf.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-887657.html
- #1 10.03.2013 08:17 von
optional
Bei den Lehrlingsgehältern braucht sich keiner wundern, wenn der Nachwuchs ausbleibt. Es wird beim Preis gerne und oft von Angebot und Nachfrage geredet, aber wenn dieses Verhältnis mal zu Gunsten der Arbeitnehmer kippt, dann gerät diese einfache Wirkungsbeziehung oft in Vergesseneheit?
- #2 10.03.2013 08:52 von
Vor allem Frauen interessierten sich kaum für den Beruf
"Vor allem Frauen interessierten sich kaum für den Beruf." Das ist ja auch kein Wunder. Es ist laut, heiß und schmutzig. Und in den Vorstandsetagen ist einfach nicht genug Platz für 40 Millionen Frauen. Aber Scherz beiseite. Mir selbst fällt beim Thema Glas auch nur der Name Schott ein. Dabei hat Glas reichlich Zukunft. Ich sehe nicht, dass Glas in absehbarer Zukunft durch irgendetwas besseres ersetzt werden könnte. Chemische Labore beispielsweise sind voll mit Behältnissen aus Glas. Und auch die Chemie hat Zukunft (speziell: Biochemie). Und da zur Zeit einige "Top-Ökonomen" eine Agenda 2020 mit noch mehr Ausbeutung fordern, hat wohl auch Panzerglas für Autos eine glänzende Zukunft...
- #3 10.03.2013 08:58 von
Das wäre doch in Zukunft ein ideales Anwendungsgebiet für 3-D-Drucker.
- #4 10.03.2013 10:06 von
Wen interessieren Lehrlingsgehälter???
Ich habe damals ungefähr das Gleiche verdient - in D-Mark!
Viel wichtiger ist, was NACH der Ausbildung gezahlt wird und wie die Chancen stehen, auch wo anderes unterzukommen sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie (pendeln?), Fortbildung, usw.... - #5 10.03.2013 10:07 von
Passt doch genau in meinen Beitrag zu Fr, Duna Doghan
Passt genau zu meinem vorherigen Beitrag , Zwischen Arbeitsamt und Moschee
Diese Berufe muessen heute so verdrehte Namen haben damit sie ins Schema der Arbeitsagentur passen z. B . in der Rebrik Mechaniker - da oeffnen sich dann tausend moeglichkeiten und niemand kennt sich aus.
Der obige lehrling folgt den Fussspuren seines Vaters. er bleibt mit Zwiesel am Ort, verleirt keine Freunde, wohnt bei den Eltern die den Beruf und seine Zukunft kennen, UND da sind die Lehrlingsgehaelter voll ausreichend . Wenig Fahrtkosten, wenig Zusatzverpflegung , Berufsschule oder firmengebundene Ausbildung in der Naehe was brauch man mehr. - #6 10.03.2013 10:55 von
- #7 10.03.2013 17:12 von
- #8 10.03.2013 21:27 von
Sie haben wohl keine Ahnung...
...was ein Lehrling das Unternehmen kostet ?
Da kommen nur halbe Anwesenheit (wegen Schule) und die fette RG des BBZ dazu, dann kostet ein Lehrling bei diesen gehaeltern im Monat etwa 2000 EUR, alles zu Lasten des Ausbildungsbetriebs.
Solange also Staat/Sekundaergewerke sich so am Lehrling bereichern, koennen SIE sich Ihre Sprueche sparen.
Wir bilden selber aus. Schon lange.Geändert von ( um Uhr)
Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst. - #9 10.03.2013 22:22 von
...
Sehen sie sich halt mal die üblichen Tariftabellen der IG Chemie an - da dürften wohl die meisten Unternehmen angesiedelt sein, die entsprechende Stellen bieten. Gegenwärtig sind die Chancen mit einer technischen Ausbildung generell nicht schlecht... zumindest solange man die 40 noch nicht überschritten hat.
Im Ausland findet man auch recht gut Jobs - je besser man qualifiziert ist,dest leichter wird das auch. ABER... dazu muss man nicht nur ein bisschen Arsch in der Hose haben, sondern diesen auch noch hochbekommen. Englischkenntisse sollten auch mehr als nur rudimentär vorhanden sein und die Bereitschaft, sich unter Umständen auch noch eine weitere Sprache anzueignen.
Bei allem Gejammer und Gemecker sollte sich jeder, der vorhat ins Ausland zu gehen, darüber im klaren sein, dass auch woanders das Geld nicht von den Bäumen fällt. In einigen Ländern liegt das allgemeine Lohnniveau durchaus spürbar höher als hier - aber das ist auch nicht unbedingt die Regel (und relativiert sich auch wieder ein wenig durch durchaus schmerzhafte Lebenshaltungskosten, und dass man eventuell eine Krankenversicherung auch noch extra zahlen muss).
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