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Ausbildung zum Käsesommelier: Keine Angst vor Stinkern

DPASchmierig, muffig oder erdig - wenn es um Käse geht, darf sogar das als Kompliment verstanden werden. Was einen ordentlichen Stinker ausmacht, lernen angehende Käsesommeliers in Hannover. Zwei Wochen lang schnuppern und schmatzen sie, dann müssen sie ihr Können in der Diplomprüfung beweisen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-858524.html
  1. #1

    Und wo bleibt eigentlich der Eier Sommelier?

    Überhaupt sollte man mehr auf geschmackliche Fachberater zurückgreifen:
    Für die Entscheidung welche Suppe es denn sein darf berät einen der Suppensommelier, über die Brotauswahl entscheidet der Brotsommelier vor dem Hauptgang wird man gleich dezent von 4 Beratern dezent eingekreist : Dem Würstchen Sommelier, dem Senf Sommelier und dem Kartoffelsalatsommelier. Über passende das Getränk entscheidet dann der Softdrinksommelier.
    Und zum Nachtisch greifen wir dann gerne auf die Dienste des Vanillepuddingsommeliers zurück. Und wo findet man die besten der besten? Natürlich in Sommalia.
  2. #2

    Note to self:
    1. Jodeldiplom im November
    2. Kleines Examen als Käsesommelier im Dezember

    Da hat man was eigenes.

    Und ab Januar bereite ich mich auf das Bootcamp im März vor: "Vom richtigen Umgang mit Schnürsenkeln: Auf dem schmalen Grad zwischen Petitesse und Peinlichkeit".
  3. #3

    schön, aber ...

    Ein schöner Artikel. Der Lust macht: Am liebsten würde ich gleich einen Kurs buchen oder wenigstens eine Besichtigung mitmachen.
    Dass es darin um einen Privatbetrieb geht, für den hier Schleichwerbung gemacht wird, und dessen "Diplom" das Papier nicht wert ist, auf dem es gedruckt ist ... was soll's.

    Aber:
    Man liest solche Artikel, Wagner schreibt sich hier die Finger wund (jetzt mal ungeachtet von den Inhalten), Mälzer und Olivier versuchen fast verzweifelt, den Leuten in ihren Shows wenigstens küchentechnische Grundfertigkeiten nahezubringen, Sarah Wiener klärt auf über Herkunft und Produktion der Nahrungsmittel, in der "Küchenschlacht" wird belehrt, wie Fisch oder Fleisch klassischerweise zubereitet zu sein hat ... aber es scheint nichts anzukommen beri den Leuten!

    WürgerKing und MäcDoofnald's feiern Triumphe (am Preis kann's nicht liegen, die sind teuer). In meinem persönlichen Freundeskreis brennt einem Viertel der Leute sogar das Nudelwasser an, ein weiteres Viertel kann Rind von Schwein nicht unterscheiden, Das dritte Viertel kennt außer Salz, Pfeffer und Pizza-Pulver keine weiteren Gewürze, und das letzte Viertel ernährt sich mehr schlecht als recht von dem, Was Aldi und ReWe an Sortiment halt so hergibt. Und selbst gelernte Köche (!) kochen einen Einheitsbrei runter ... Wobei ich echte Zweifel habe, ob mein Kantinenkoch seinen Meisterbrief nicht in der Lotterie gewonnen hat ....

    Wo kommt das nur her?
    Wieso "kommt da nix an", von dem, was da geschrieben, gesendet, berichtet wird ?
    Wie arm, armselig muss das Leben der Leute inzwischen sein, die derart genussunfähig sind?
  4. #4

    o-ton

    Zitat von Wolfgang J. Beitrag anzeigen
    Überhaupt sollte man mehr auf geschmackliche Fachberater zurückgreifen:
    Für die Entscheidung welche Suppe es denn sein darf berät einen der Suppensommelier, über die Brotauswahl entscheidet der Brotsommelier vor dem Hauptgang wird man gleich dezent von 4 Beratern dezent eingekreist : Dem Würstchen Sommelier, dem Senf Sommelier und dem Kartoffelsalatsommelier. Über passende das Getränk entscheidet dann der Softdrinksommelier.
    Und zum Nachtisch greifen wir dann gerne auf die Dienste des Vanillepuddingsommeliers zurück. Und wo findet man die besten der besten? Natürlich in Sommalia.
    lustig, und sicher auch nicht ganz unberechtigt, die versteckte kritik,
    aber:
    o-ton eines ausgebildeten kochs: "zwischen gouda und emmentaler is' doch eh' kein unterschied!"
    soviel dazu, wie dringend nötig solche kurse sind!
  5. #5

    Zitat von Wolfgang J. Beitrag anzeigen
    Überhaupt sollte man mehr auf geschmackliche Fachberater zurückgreifen:
    Für die Entscheidung welche Suppe es denn sein darf berät einen der Suppensommelier, über die Brotauswahl entscheidet der Brotsommelier vor dem Hauptgang wird man gleich dezent von 4 Beratern dezent eingekreist : Dem Würstchen Sommelier, dem Senf Sommelier und dem Kartoffelsalatsommelier. Über passende das Getränk entscheidet dann der Softdrinksommelier.
    Und zum Nachtisch greifen wir dann gerne auf die Dienste des Vanillepuddingsommeliers zurück. Und wo findet man die besten der besten? Natürlich in Sommalia.
    Mehr kann man zu diesem Thema eigentlich schon fast nicht mehr schreiben, danke.
  6. #6

    Zitat von Bobby Shaftoe Beitrag anzeigen
    Note to self:
    1. Jodeldiplom im November
    2. Kleines Examen als Käsesommelier im Dezember

    Da hat man was eigenes.

    Und ab Januar bereite ich mich auf das Bootcamp im März vor: "Vom richtigen Umgang mit Schnürsenkeln: Auf dem schmalen Grad zwischen Petitesse und Peinlichkeit".
    Ich würde am Schnürsenkelbinde-Seminar auch gerne teilnehmen, denn ich bekomme eine vernünftige Bindeweise, die mein innerstes nach außen sichtbar machen soll, einfach nicht hin.
  7. #7

    Lieber Dosenfutter?

    Zitat von Wolfgang J. Beitrag anzeigen
    Überhaupt sollte man mehr auf geschmackliche Fachberater zurückgreifen:
    Für die Entscheidung welche Suppe es denn sein darf berät einen der Suppensommelier, über die Brotauswahl entscheidet der Brotsommelier vor dem Hauptgang wird man gleich dezent von 4 Beratern dezent eingekreist : Dem Würstchen Sommelier, dem Senf Sommelier und dem Kartoffelsalatsommelier. Über passende das Getränk entscheidet dann der Softdrinksommelier.
    Und zum Nachtisch greifen wir dann gerne auf die Dienste des Vanillepuddingsommeliers zurück...
    Jedenfalls ist das ein begrüßenswertes Gegenprogramm zu der üblichen "Fachverkäufer"-Wüste. Es ist mir egal, wo die Leute ihr Fachwissen her beziehen, dies ist jedenfalls ein guter Weg. Es gibt dort übrigens auch eine mehrstündige Käseprobe mit anschaulicher Kulturgeschichte des Käse, die man mit Familie (Vorteil gegenüber Weinproben) buchen kann. Fand ich als einfacher Konsument sehr lehrreich und gelungen. Und egal, für was es "Sommelier"-Kurse gibt, Wissen über Nahrungsmittel ist sinnvoll und gutes Essen und Trinken hat für mich Hobby-Qualität. Spätestens wenn man in einem guten Restaurant einmal eine gute Beratung zu einem Käseabschluss und natürlich den Käse genossen hat, freut man sich darüber, dass es Leute gibt, die sich ein wenig intensiver mit so etwas beschäftigen. Das gilt meinetwegen auch für Senf (Fruchtsenfe zu Käse!) und Kartoffelsalat. Aber Ihnen weiterhin guten Appetit mit Konservendose und Convenience-Gematsche.
  8. #8

    käsesommelier?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schmierig, muffig oder erdig - wenn es um Käse geht, darf sogar das als Kompliment verstanden werden. Was einen ordentlichen Stinker ausmacht, lernen angehende Käsesommeliers in Hannover. Zwei Wochen lang schnuppern und schmatzen sie, dann müssen sie ihr Können in der Diplomprüfung beweisen.

    Ausbildung zum Käsesommelier - SPIEGEL ONLINE
    in frankreich nennt den affiniteure und den gibt es dort seit menschengedenken!
  9. #9

    Fehleinschätzung

    Zitat von autocrator Beitrag anzeigen
    Dass es darin um einen Privatbetrieb geht, für den hier Schleichwerbung gemacht wird, und dessen "Diplom" das Papier nicht wert ist, auf dem es gedruckt ist ... was soll's.
    Sie irren! Dieses Papier steht in keinem Zusammenhang mit dem Privatbetrieb. Bewerben Sie sich mal bei einem österreichischen Lebensmittelverkäufer (z.B. SPAR) als Verkäufer oder sogar in leitender Funktion für die Abteilung, die mit Käse zu tun hat. Ihre Chancen auf Einstellung wachsen gleichsam uns Unermessliche, wenn Sie geprüfter Käsesommelier sind. Zugegeben, diese Darstellung ist etwas übertrieben, kommt der Wahrheit aber näher als ihre Wertvorstellung. Ansonsten hebt sich Ihr Beitrag angenehm von den Unwissenheitsbezeugungen der meisten anderen Forumsbeiträge ab.








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