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Ausbau der Kinderbetreuung: Kita oder Klage

DPA"Am Rechtsanspruch wird nicht gerüttelt": Familienministerin Schröder will den Ausbau der Kinderbetreuung beschleunigen. Doch noch fehlen bis August 2013 rund 130.000 Kita-Plätze. Städte und Gemeinden hegen Zweifel - und fürchten eine Klagewelle.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836044,00.html
  1. #1

    Juli 2013 ist auch noch Zeit

    Juli 2013 kann man das Gesetz zum Anspruch immer noch ändern, oder Ausflüchte einbauen, bei Gesetzen die Schulden betreffen geht das auch. Diskutiert nicht über einen Anspruch, sondern darüber wie man passendes Personal bekommt und bezahlt!
  2. #2

    Falscher Ansatz

    Während der ganzen Diskussion wird vergessen, warum Kitaplätze überhaupt so dringend gebraucht werden: Weil die Familienväter nicht mehr genug verdienen, damit die Mütter zu Hause bleiben können.
    Unter dem Deckmäntelchen der "Gleichberechtigung" wird verschleiert, dass die Frauen dazuverdienen müssen, weil das Geld sonst hinten und vorne nicht reicht. Und was den (angeblichen) neuen Drang der Frauen nach Erwerbsarbeit betrifft: Mir ist in meinem ganzen Leben noch kein Exemplar begegnet, dass sich darum geschlagen hätte.
  3. #3

    so isses

    Zitat von artusdanielhoerfeld Beitrag anzeigen
    Während der ganzen Diskussion wird vergessen, warum Kitaplätze überhaupt so dringend gebraucht werden: Weil die Familienväter nicht mehr genug verdienen, damit die Mütter zu Hause bleiben können.
    Unter dem Deckmäntelchen der "Gleichberechtigung" wird verschleiert, dass die Frauen dazuverdienen müssen, weil das Geld sonst hinten und vorne nicht reicht. Und was den (angeblichen) neuen Drang der Frauen nach Erwerbsarbeit betrifft: Mir ist in meinem ganzen Leben noch kein Exemplar begegnet, dass sich darum geschlagen hätte.
    Die Mütter, die ich kenne, arbeiten in erster Linie auch nur deshalb, weil man mit dem Gehalt des Mannes/Vaters keine Familie ernähren kann.

    Ich kenne etliche junge Frauen/Mütter, die liebend gerne zu hause ihr Kind betreuen würden, zumindest in den ersten Lebensjahren.

    Außerdem befürchten sie, daß sie nach ein paar Jahren "Kinderpause" keinen Anschluß mehr im Job finden würden.

    Also wird das Kind in die Krippe gebracht. Glücklich sind diese Frauen darüber aber nicht.
  4. #4

    Was ich nicht verstehe

    Die vorübergehende Absenkung bürokratischer Standards für die Kinderbetreuung, ohne dass die Qualität darunter leiden soll.
    Wenn die Qualität nicht durch Absenkung bürokratischer Standards leidet, dann waren sie offensichtlich unsachgemäß und sollten natürlich dauerhaft abgesenkt werden - Verwaltungsvereinfachung, wie es noch besser heißt.
  5. #5

    Ich kenne viele Frauen,

    Zitat von artusdanielhoerfeld Beitrag anzeigen
    Während der ganzen Diskussion wird vergessen, warum Kitaplätze überhaupt so dringend gebraucht werden: Weil die Familienväter nicht mehr genug verdienen, damit die Mütter zu Hause bleiben können.
    Unter dem Deckmäntelchen der "Gleichberechtigung" wird verschleiert, dass die Frauen dazuverdienen müssen, weil das Geld sonst hinten und vorne nicht reicht. Und was den (angeblichen) neuen Drang der Frauen nach Erwerbsarbeit betrifft: Mir ist in meinem ganzen Leben noch kein Exemplar begegnet, dass sich darum geschlagen hätte.
    welche lieber unabhängig von ihrem Partner sein wollen.

    Mir würde es im Traum nicht einfallen, mich an die Brieftasche meines Partners zu klammern und ein Lebensprojekt wie Familie so kurzsichtig zu planen.

    Nur ein Einkommen.
    Was ist also bei Arbeitslosigkeit des Verdieners oder langer Krankheit, Berufsunfähigkeit, Todesfall oder Trennung?

    Dann darf der Steuerzahler dafür aufkommen, dass er nicht mehr arbeiten kann und sie niemand will, weil es an Beruferfahrung fehlt.
  6. #6

    Bittere Klage

    müßte gegen die inflationäre Gesetzgebung auf irgendein "Recht" geführt werden. Was oder wem hilft z.B. das Recht auf Arbeit?
    Sollen ca. drei Millionen Arbeitslose Arbeit einklagen? Dieses Recht ist Unfug in höchster Potenz. Die es gefordert haben taten Gutes für ihre politische Laufbahn. Sonst nix. Die in das Recht Vertrauen auf Umsetzung legten waren und sind Traumtänzer. Wann
    und wer erlässt endlich ein Gesetzt auf Reichtum für alle? Wir sollten es verlangen.
  7. #7

    Berliner Lobbyträume

    Warum bitte sollte sich die eh klammen Kommunen bei der KfW hoch verschulden um Tagesstätten zu bauen ?
    Für die Tagträume der Berliner sollen die mal schön selber bezahlen. Wer bestellt zahlt !
    Hier sollen doch nur der Wirtschaft Frauen zugetrieben werden, die dann schön billig anschaffen und die man prima gängeln kann, weil sie den Job wegen dem Kind so dringend brauchen.
  8. #8

    genau so ist es

    Zitat von leser008 Beitrag anzeigen
    Warum bitte sollte sich die eh klammen Kommunen bei der KfW hoch verschulden um Tagesstätten zu bauen ?
    Für die Tagträume der Berliner sollen die mal schön selber bezahlen. Wer bestellt zahlt !
    Hier sollen doch nur der Wirtschaft Frauen zugetrieben werden, die dann schön billig anschaffen und die man prima gängeln kann, weil sie den Job wegen dem Kind so dringend brauchen.
    dafür sind ja auch die arbeitgeber- und unternehmerverbände große propagandisten der rationellen staatlichen betreuung. aber was jetzt geboten wird, ist nichts anderes als reiner durchschaubarer aktionismus. wenn man jetzt, innerhalb von knapp 15 monaten die versäumnisse nachholen will, dann muss das zwangsläufig an vielen stellen schief gehen. was jetzt schon an fachkräften fehlt, wird erst recht im kommenden jahr fehlen. die politik zwingt sich, über ein hindernis zu springen, von der sie weiß, das es zu hoch ist. das ergebnis dürfen die kinder ausbaden.
  9. #9

    Anspruchsmentalität

    Mich ärgert die zunehmende Anspruchsmentalität vieler Deutscher. Ehe man Ansprüche stellt, sollte man erstmal etwas für den Staat leisten, vor allem finanziell. Vom Kinder-in-die-Welt-Setzen kann der Sozialstaat nichtfinanziert werden. Wer einen Kita-Plathz will,der soll auch die Kosten des Kita-Platzes tragen und sich nicht monatlich mit 500, 600 oder 700 Euro subventionieren lassen.


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