... das sei Euch mal eine Warnung! ^^
APEine Institution stirbt: Das politische US-Wochenmagazin "Newsweek" stellt seine Print-Ausgabe ein. Das legendäre Blatt wurde Opfer der digitalen Revolution, sein Niedergang zeigt die Krise einer ganzen Branche.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/p...-a-862173.html
... das sei Euch mal eine Warnung! ^^
Ich bin jetzt nicht aus der Medienbranche und habe da nicht so den Durchblick. Es ist natürlich immer traurig wenn so ein Institution stirbt, haben wir das aber nicht in Deutschland auch? Oder sind uns die US da nur wieder ein paar Jahre voraus? Ich sehe es ja an meinen eigenen Lesegewohnheiten. Ich kann mich schon nicht mehr erinnern wann ich den letzten SPIEGEL am Kiosk gekauft habe. Das hat sicher was damit zu tun, dass der SPIEGEL in den letzten Jahren immer linksgrüner geworden ist, vielleicht sogar überwiegend damit, aber eben auch mit dem Onlineangebot.
Es wird vielen weiteren Publikationen, diesseits und jenseits des Atlantiks ebenso ergehen. Die Verleger hatten jahrelang Zeit, sich eine Möglichkeit zu überlegen, wie sie sich ihre Produkte im Internet bezahlen lassen. Die Zeit läuft langsam ab.
Es gibt durchaus einen Markt für exklusive, journalistische Inhalte. Auch im Internet. Aber das Endprodukt - eine gedruckte Zeitung oder ein gedrucktes Magazin - ist im 21. Jahrhundert mausetot.
Dieses Magazin ist doch vergleichsweise hervorragend aufgestellt, sehr relevant, auch im Ausland, und hat die digitale Revolution nicht verschlafen! Und das sage ich jetzt nicht, um mich einzuschleimen.
Ja, es mag traurig sein, aber nicht nur hier oder in dieser Branche verlieren Menschen ihren Job. Fortschritt lässt sich nicht aufhalten! Heutzutage hat jeder dritte ein Smartphone, und klassisch gedruckte Medien werden in Zukunft immer weniger eine Rolle spielen. Information lebt von Schnelligkeit, und das ist das digitale Medium nun einmal unschlagbar. Oder weint jemand heute noch der Snailmail nach?
Schauen wir auf die Zahlen: Newsweek wird eingestellt, weil es "nur" 1,5 Millionen Exemplare verkauft. Wieso ist es nicht möglich, ein Magazin in dieser beachtlichen Auflagenhöhe rentabel zu verlegen?
Hier scheint mir eher ein betriebswirtschaftliches Versagen zu beobachten als ein verlegerisches.
http://stockpress.de/2012/07/30/das-ende-von-newsweek/
Wie auch immer: Eine Epoche geht zu Ende. Traurig!
Könnte es daran liegen dass das Internet immer mehr Menschen die Wahrheit ins Haus bringt oder eine vernünftige 2. Meinung? Wer soll den Einheitsbrei im Sinne der NATO-Angriffsländer denn noch schlucken wenn nicht hoffnungslos blindgläubig? IN einem Mehrparteienhaus gibt es keine 5 Nachbarn die sich verstehen, aber die Weltweite Presse ist gleichgeschaltet. Das ich nicht lache.
Seit jahren beobachte ich das die digitalen Printmedien erbärmliche Schlussfolgerrungen aus Konflikten ziehen, gepaart mit Parteilichkeit zb. Libyen, Syrien etc..... auch verlassen sich die Journalisten auf Facebook und anderen Rotz wo überhaupt garnicht mehr nachgeprüft wird, ob das überhaupt stimmt was die Leute dar erzählen.
ps. gab ja mal sonn Bildjournalisten ,der den Peter Scholl Latour was über den Arabischen Fürhling was erzählen wollte. Der Bild machte sich nur lächerlich plaperte irgendwas von facebook und Revolution.
Und dem guten Peter ist fast der Kragen geplatzt...
...ist die deutsche Diskussion um "Leistungsschutzrechte".
Die Verleger fordern von Google & Co., dass diese von ihren Werbeeinnahmen einen Teil des Kuchens an die Verleger abgeben sollen, da ja deren Inhalte verlinkt und teilweise zitiert werden.
Wunderschön zu lesen, wie dieser Schuss nach hinten losgehen kann in:
Frankreich: Google droht mit Verlinkungs-Stopp für Medienseiten | heise online