Aus für "News of the World": Murdoch zieht die Reißleine

Dramatische Wende im britischen Spitzelskandal: Das Murdoch-Imperium stellt das Boulevardblatt "News of the World" ein - Reporter hatten Telefonate von Promis und einfachen Bürgern abgehört. Doch der Befreiungsschlag wird dem Medienkonzern kaum Luft verschaffen,*Scotland Yard ermittelt mit Hochdruck.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...773100,00.html
  1. #30

    Hmm...

    Zitat von kjartan75 Beitrag anzeigen
    Ich kann die Aufregung nicht nachvollziehen. Spätestens seit Wallraff weiß man, wie Bild & Co. arbeiten und dass sie sich auch nicht dafür scheuen, unerlaubte Mittel einzusetzen.

    So ist es... Auch wenn man es den "Opfern" eigentlich nicht wünscht hoffe ich doch inständig das der Bild ein ähnlicher Fehler unterläuft wie der NOTW...

    25% der Rügen des Deutschen Presserates gehen an die Bild, ohne legliche Konsequenzen
  2. #31

    Es gibt Menschen, die sind und bleiben...

    gesellschaftliche Sackgassen.

    Perfider Hinterhalt zur Erreichung ihrer Ziele sind in deren Augen keine Schande, sondern schlicht und einfach ein Zeichen von Intelligenz.

    Die vermeintliche Wiedergutmachung ihrer Fehler wiederum - sofern sie ans Tageslicht gekommen sind - ist auch nichts weiter als perfider Hinterhalt.
    Eine menschliche Sackgasse eben.
  3. #32

    Es gibt Menschen, die sind und bleiben...

    gesellschaftliche Sackgassen.

    Perfider Hinterhalt zur Erreichung ihrer Ziele ist in deren Augen keine Schande, sondern schlicht und einfach ein Zeichen von Intelligenz.

    Die vermeintliche Wiedergutmachung ihrer Fehler wiederum - sofern sie ans Tageslicht gekommen sind - ist auch nichts weiter als perfider Hinterhalt.

    Eine menschliche Sackgasse eben.
  4. #33

    Wir alle haben niederste Instinkte...

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    Dass trifft zu. Aber warum glauben diese Blattmacher, dass solche Methoden erfolgreich sind?
    die Frage ist: Wird aus reiner Gier permanent an sie appelliert oder nicht?

    Wer also wissentlich und kontinuierlich an die niedersten Instinkte der Menschen appelliert, der ist derjenige, der diese Gesellschaft zu dem macht, was sie am Ende ist. Hier wird also von einem gigantischen Medienkonzern ganz bewusst so vorgegangen, um des Profits willen.

    Eine Zeitung von über 160 Jahren soll an der Entwicklung einer "schlagzeilengeilen" Gesellschaft unbeteiligt bzw. nur indirekt schuld sein?
    Das ist ja wohl mehr als naiv gedacht.
  5. #34

    Sehr witzig!

    Zitat von marti2010 Beitrag anzeigen
    Ein Artikel darüber in einem anderen Murdoch-Blatt. Da lacht die Vielseitigkeit. Die meisten werden diesen Link auch nicht öffnen können wegen der Bezahlsperre. Danke.
  6. #35

    ähm hallo!!!

    Zitat von toledo Beitrag anzeigen
    Ist doch nur logische Fortführung der allgegenwärtigen Schnüfflei, die der englische Staat beispielsweise mit seinem Total-Videoüberwachungssystem betreibt und vorlebt!
    Weiß gar nicht, wieso sich die Briten jetzt so sehr über ein paar abgehörte Handys aufregen
    Die sollen mal lieber prüfen, ob dies nicht auch staatlicherseits bereits geschieht!
    das wissen Sie nicht? Das müssen die gar nicht prüfen. Kann man auch so sagen: Ja

    Sie kennen in dem Fall Echelon nicht!
    Lustigerweise machen die neuerdings auch einen auf Öko. Der Durchschnittsbürger frisst ja jedes Gift, das man ihm vorsetzt solange es eine grüne Verpackung hat.
    http://www.echelon.com/

    Aber eigentlich ist Echelon ja ein Spionageabwehrsystem. Zwar haben die Betreiberländer (USA, England, Australien.....) zugegeben, dass man auch schon der Wirtschaft Tipps gegeben hat.
  7. #36

    Klassenunterschiede

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    Dass trifft zu. Aber warum glauben diese Blattmacher, dass solche Methoden erfolgreich sind?

    Weil sie es eben sind, in GB. Die Erwartungshaltung der Leser und die Sicht der Medieneliten auf das "Proletaritat haben sich in den Jahrzehnten hochgeschaukelt.

    Ohne extrem reißerische Aufmacher sind britische Boulevardblätter kaum noch auflagenstark zu halten.
    ja, aber das ist eine Folge der starken Konkurrenz, die zwischen all diesen Blättern herrscht.

    Beleuchtet die Geisteshaltung der britischen Klassen. Ja, Großbritannien hat noch eine klassische Klassengesellschaft.
    hmmm, meinen Sie, daß sich die Klassenunterschiede groß in der Lektüre niederschlagen? Dann könnte man den Briten doch nur dazu gratulieren...
  8. #37

    ?

    Zitat von spiegel-hai Beitrag anzeigen

    hmmm, meinen Sie, daß sich die Klassenunterschiede groß in der Lektüre niederschlagen? Dann könnte man den Briten doch nur dazu gratulieren...
    Gratulieren?
  9. #38

    .

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    Gratulieren?
    gratulieren.

    NOCH hat die britische Presse ein neben Revolverblättern paar ansehnliche Produkte. Wer soll denn die lesen, wenn die oberern Gesellschaftsklassen wegnivelliert sind ;-)
  10. #39

    neben Revolverblättern paar ansehnliche Produkte...

    Zitat von spiegel-hai Beitrag anzeigen
    gratulieren.

    NOCH hat die britische Presse ein neben Revolverblättern paar ansehnliche Produkte. Wer soll denn die lesen, wenn die oberern Gesellschaftsklassen wegnivelliert sind ;-)
    Ich hatte eher die Hoffnung, dass die unteren Klassen von den Bildungsinitiativen der langen Labouraera profitiert hätten.

    Aber, da war ich wohl zu optimistisch.