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Aurora: Kino-Mörder soll Tat monatelang geplant haben

AFPEr hatte Berge von Munition und tüftelte teuflische Sprengfallen aus. Die Polizei geht davon aus, dass der mutmaßliche Kino-Mörder James Holmes die Tat in Aurora lange im Voraus plante. Der 24-Jährige habe seit Monaten Lieferungen von Kugeln und gefährlichen Stoffen erhalten.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...845733,00.html
  1. #1

    sechsjähriges Mädchen unter den Opfern

    Nun ja, ein derart technisch ausgetueftelter Anschlag ist keine Spontanhandlung.

    Ich frage mich eher, was ein sechsjähriges Mädchen in diesem Film ab 12 J. um Mitternacht zu suchen hatte. Es musste die grenzenlose Dummheit seiner Mutter mit dem Leben bezahlen. Der Kinobetreiber muss für seine laxe Kassenkontrolle bestraft werden.
  2. #2

    Zitat von Krokodilsträne Beitrag anzeigen
    Ich frage mich eher, was ein sechsjähriges Mädchen in diesem Film ab 12 J. um Mitternacht zu suchen hatte. Es musste die grenzenlose Dummheit seiner Mutter mit dem Leben bezahlen. Der Kinobetreiber muss für seine laxe Kassenkontrolle bestraft werden.
    Die Ratings in den USA haben nicht die gleiche Verbindlichkeit wie die FSK hierzulande.Nur bei NC-17 wird das m.W. etwas anders gehandhabt.

    Wenn die Eltern entscheiden, dass ihr Kind reif genug ist, um in den Film mitzugehen, dann hat da niemand reinzureden.
  3. #3

    Lebenslänglich , mindestens.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er hatte Berge von Munition und tüftelte teuflische Sprengfallen aus. Die Polizei geht davon aus, dass der mutmaßliche Kino-Mörder James Holmes die Tat in Aurora lange im Voraus plante. Der 24-Jährige habe seit Monaten Lieferungen von Kugeln und gefährlichen Stoffen erhalten.

    James Holmes plante Morde bei "Batman"-Premiere seit Monaten - SPIEGEL ONLINE
    Ich hoffe, der Typ bekommt lebenslänglich, es ist unglaublich, was in manchen Köpfen vorgeht. Normal ist der nicht. In diesem Fall wäre es wirklich gut gewesen, die Kinobesucher hätten Waffen bei sich gehabt. Anderseits ist es gerade deswegen, weil in Amerika jeder Waffen haben darf, so etwas wohl erst möglich. Aber so Menschen gibt es ja auch hier, siehe Breivik.
  4. #4

    Zitat von Krokodilsträne Beitrag anzeigen
    Nun ja, ein derart technisch ausgetueftelter Anschlag ist keine Spontanhandlung.

    Ich frage mich eher, was ein sechsjähriges Mädchen in diesem Film ab 12 J. um Mitternacht zu suchen hatte. Es musste die grenzenlose Dummheit seiner Mutter mit dem Leben bezahlen. Der Kinobetreiber muss für seine laxe Kassenkontrolle bestraft werden.
    Ich habe selten so einen grenzenlos dummen Kommentar gelesen. Die Kinder dürfen in begleitung der Eltern auch in Filme ab 12 J. ausserdem ist es schon ein Ding deswegen zu sagen, die Mutter wäre Schuld am Tod ihrer Tochter.
  5. #5

    Strange durchgeknallt

    Zitat: "In dem Apartment fanden die Beamten ein ausgeklügeltes System von Sprengfallen."

    Monatelange Vorbereitung, ein ausgeklügeltes System von Sprengfallen in der Wohnung. Da liegt wieder ein spezielles Irresein vor, es wirkt sogar professionell - "der Joker des Grauens" - kein politisch motivierter Wahnsinn, aber der hochintelligente junge Mann erinnert mich trotzdem irgendwie an Breivik: strange durchgeknallt.
  6. #6

    Das Recht, eine Waffe zu tragen

    "Bei allen Völkern und zu allen Zeiten war es das Recht des freien und unbescholtenen Mannes, eine Waffe zu tragen und es war seine Ehrenpflicht, Freiheit und Eigentum seiner selbst, seiner Familie und seines Volkes gegen jeden gewaltsamen Angriff zu verteidigen. Nur Unterdrückten ... wurde das Recht zum Waffentragen abgesprochen." (Rolf Henning: Pistole und Rvolver-sicherer Umgang mit Faustfeuerwaffen)
    Dieser Grundsatz gilt in den USA, wie auch in der Schweiz. Aber welch ein Unterschied besteht zwischen beiden!
    Ein Staat, der Waffen in verbrecherischer Weise wieder und wieder gegen andere Völker einsetzt und der zudem im Inneren auch noch tief gespalten ist, gebiert Gewalt.
    Wenn Obama sagt, der Staat tut alles für die Sicherheit der Bürger, dann ist das nur eine leere Worthülse. Er will weder die Drohnen-Morde stoppen, noch die 100 T Toten des verbrecherischen Irakkrieges entschädigen, noch die Waffenexporte ächten.
    Nicht die kleinen Sportwaffen, von denen Holmes mehrere besaß, sind die Ursache, sondern das Verhalten des Menschen, der sie besitzt. Und das ist wesentlich durch sein gesellschaftliches Umfeld geprägt.
  7. #7

    [QUOTE=n01;10603537][...] In diesem Fall wäre es wirklich gut gewesen, die Kinobesucher hätten Waffen bei sich gehabt. [...]/QUOTE]

    Nein, sie haetten kaum auch nur den Hauch einer Chance gehabt:
    Der Irre war mit Gasmaske, schusshemmender Weste und Helm ausgeruestet - ich las auch etwas von schusshemmenden Vorrichtungen an den Beinen, die ich jedoch als regulaeren body armor nicht kenne - und warf eine Traenengas- sowie eine Rauchgranate.

    Wie haette Sie den nur mit einer Pistole bewaffnet stoppen wollen?
  8. #8

    Zitat von n01 Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, der Typ bekommt lebenslänglich, es ist unglaublich, was in manchen Köpfen vorgeht. Normal ist der nicht. In diesem Fall wäre es wirklich gut gewesen, die Kinobesucher hätten Waffen bei sich gehabt. Anderseits ist es gerade deswegen, weil in Amerika jeder Waffen haben darf, so etwas wohl erst möglich. Aber so Menschen gibt es ja auch hier, siehe Breivik.
    diesen schwachsinn lese ich auf u.s. seiten auch.

    situation:
    ein irrer in einem der höchstbewaffneten bundesstaaten der usa wirft nach monatelanger planung in einem kino tränengas und schießt wahllos auf menschen. keiner der anwesenden ist bewaffnet oder in der lage eine evtl. mitgeführte waffe zu nutzen - das lässt nicht den schluß zu, daß soviele waffen in privater hand zu mehr sicherheit führt.

    gedankenspiele

    alternative situation A:
    ein waffennarr zieht mit den reflexen eines pumas und der ruhe eines mönchs eine waffe, versucht den angreifer trotz tränengas und dunkelheit zu erschießen, möglicherweise trifft er den angreifer, der gut geschützt ist, eher trifft er wohl unschuldige, noch eher trifft der killer ihn...

    alternative situation B:
    mehrere waffenarren ziehen ihre pistolen, einige davon mit sicherheit so konfus, daß sie nicht wissen, wer der eigentliche angreifer oder sie gehen von einer gruppe von angreifern aus, treffen dabei diverse unschuldige

    weitere extrapolation

    sollte zum ersten mal in der langen tradition der usa mal eine zivilwaffe erfolgreich bei einem solchen massaker zum einsatz kommen (geschah weder in columbine noch bei virginia tech oder sonstwo), werden sich zukünftige killer (genau wie der angreifer im batman-fall) darauf vorbereiten und mit wesentlich größerer grausamkeit zuschlagen oder sich noch ausgefeilter vorbereiten und einfach aus einem hinterhalt angreifen, bspw geht er in den projektionsraum und schießt von optimaler position (projektionsräume sind heutzutage unbemannt oder aber er tötet den armen menschen dort auch noch...)
  9. #9

    Zitat von Krokodilsträne Beitrag anzeigen
    Ich frage mich eher, was ein sechsjähriges Mädchen in diesem Film ab 12 J. um Mitternacht zu suchen hatte. Es musste die grenzenlose Dummheit seiner Mutter mit dem Leben bezahlen.
    Meines Wissens gehörte das sechsjährige Mädchen zu den Verletzten und nicht zu den Todesopfern. Ob man kleine Kinder mal ausnahmsweise in einer solche Mitternachtsvorstellung mitnehmen darf, ob "The Dark Knight Rises" dafür der geeignete Film ist usw ist vollkommen nebensächlicher Kram. Fakt ist, keiner muß damit rechnen, bei einer solchen Veranstaltung angeschossen zu werden. Ihre Schuldzuweisungen sind einfach nur niederträchtig. Die Verantwortung für die Toten und Verletzten liegt ausschließlich beim Tätern.


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