Als Kunsrlaie fühlt man sich da veralbert. Was ist an diesem drittklassigen Geschmiere so besonders?
SothebysEin Hammerschlag erschüttert die Kunstwelt: Eine Version von Edvard Munchs weltberühmtem Bild "Der Schrei" wurde bei Sotheby's in New York versteigert - für unfassbare 119,9 Millionen Dollar. Das ist der höchste Erlös, den jemals eine Gemälde-Auktion gebracht hat.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...830913,00.html
Als Kunsrlaie fühlt man sich da veralbert. Was ist an diesem drittklassigen Geschmiere so besonders?
Ein Wahnsinn, so viel Geld für ein Stück bemalte Leinwand rauszuschmeißen. Und dann wird das Teil wahrscheinlich in einem Hochsicherheitstrakt verschwinden.
Ähm, Munch ist seit knapp 70 Jahren tot, er wird das Geld sicher nicht mehr bekommen. Derartige Kunstgeschäfte werden genau zwischen derartigen Managern abgewickelt, wobei Winterkorn dann doch nicht in der gleichen Liga spielt, hier dürften wir es mit indischen, chinesischen oder russischen Oligarchen zu tun haben, die ihr Geld durch Korruption gemacht haben, wer 2000 Millionen besitzt, für den sind dann die 100 Mios nur Taschengeld.
Gerade dieses Bild Munchs letzter "Schrei" ist völlig überbewertet. Einige Künstler sind zu recht berühmt (und viele teilweise hervorragende Talente unbekannt) aber Originale haben nur so lange einen Wert, bis sie hochauflösend und möglichst informationserhaltend kopiert (digitalisiert) worden sind. In Zukunft können Roboter hervorragende Kopieen anfertigen (und der Masse reicht ein hochwertiger Druck) - entscheidend ist der dargestellte Inhalt, nicht ein gehyptes Original. (imho)
Bitte keine Kommentare mehr wie: Das hätte mein Sohn besser gekonnt / das ist keine Kunst etc. Wer sich nicht mit Kunst auskennt sollte einfach ruhig sein, ich beurteile auch nicht die Qualität irgendwelcher technischer Bauteile die ich nicht verstehe. Natürlich ist es seeeehr seltsam, für ein Bild soviel Geld auszugeben. Ich finde solche Summen auch viel zu übertrieben, vor allem in Anbetracht der Armut anderer Menschen. Andererseits gehört das Geld den jenigen die dafür bezahlt hat und wenn man Sie jedes mal wenn Sie sich eine DVD oder eine CD kaufen oder ein Konzert ansehen, fragen würde, warum Sie das Geld nicht lieber spenden, fänden Sie das auch nicht so toll.
Der Landpreis ist gerade recht hoch, der Goldpreis auch, also ist klar, dass nun langsam auch die Kunst im Wert steigt.
- Land kann enteignet werden, da unbewegllich (deshalb als wahre Wertanlage eher ungeeignet)
- Gold hat keinen anderen Wert, denn als Anlage und ist ab einer gewissen Größenordnung schwer beweglich (das Bild hat einen Gegenwert von aktuell 2243 kg Gold), ist aber dafür sehr wertbeständig
- Kunst ist leicht beweglich und man hat auch außerhalb des reinen Anlagewertes etwas davon, jedoch ist Kunst nicht ganz so im Wert beständig...
Alles in allem ist der Preis also nicht so ganz überraschend in der heutigen Zeit.
Wer kann, legt an!
Um es kurz zu machen:
Eine CD 16 €
E. Munchs Bild 119 000 000 €
Ich denke nicht, dass jeder, der in der 3. Welt hungert den Kauf einer CD meinerseits in gleichem Maße kritisieren würde, wie den Kauf des Bildes...
Ja, ja, nun ereifern sich wieder die selbsternannten Experten über die zu hohen Preise, die bei Auktionen erzielt werden. Natürlich kann man sich trefflich darüber streiten, ob ein Kunstwerk das wert ist. Es ist - wie oben dann doch richtig angemerkt wurde - der Markt, der den Preis bestimmt und nicht das Werk selbst. Und Munch selbst hat null und gar nichts davon!
Wer keine Ahnung von Kunst hat, sollte sich eines Urteils über die Qualität der Malerei enthalten. Das Bild von Munch ist keineswegs in einigen wenigen Tagen "dahingepfuscht", sondern Ergebnis eines jahrelangen Arbeitsprozesses mit vielen Entwürfen und Verwürfen, bis es zu einem sichtbaren und bleibenden Ergebnis kommt, das in die Öffentlichkeit gelangt. Insofern hätte der Maler selbst einen hohen Preis für das Werk verdient. Hat er damals aber nicht!
Und: Im Artikel wurde bereits beschrieben, was mit dem Verkaufserlös geschehen soll: Es wird ein Museum eingerichtet - es gelangt also in die Öffentlichkeit zurück. Wem das Bild so viel Geld wert ist, wird den Preis bezahlen. Sich darüber zu echauffieren ist also absolut unsinnig.