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Auftritt von Saif al-Islam: Gaddafi-Sohn kontert Erfolgsmeldungen der Rebellen

Die Regimegegner hatten bereits seine Festnahme gemeldet, doch jetzt erschien Saif al-Islam vor einem Hotel in Tripolis. Der Sohn von Machthaber Muammar al-Gaddafi bestritt vor Journalisten, dass die Rebellen die Hauptstadt weitestgehend unter ihre Kontrolle gebracht hätten.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...781742,00.html
  1. #70

    ja

    Zitat von weltbürger01 Beitrag anzeigen
    ...ist für mich, wenn ich in diesen Foren zum Thema Libyen lese was da so jeder (angeblich)weiß und welchen Kommentar ein jeder hier zum besten gibt. Ich lebe und arbeite seit mehreren Jahren in Libyen und habe erfahren was........
    Ich kann Sie verstehen. Insbesondere wenn man sich die letzten Äußerungen ansieht.
    Der Verteidigungsminister spintisiert über einen Bundeswehreinsatz in Lybien "zur Trennung" der gegensätzlichen Kräfte nach - Irak läßt grüßen.
    Der Entwicklungshilfeminister will 7 Millionen Euro spenden. - Als ob da nicht Milliarden gesperrt auf Konten liegen würden.

    Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln.
  2. #71

    Propaganda

    Selten wurde soviel gelogen wie bei diesem Stellvertreterkrieg, den ein gewisser Herr Sarkozy unter gütiger Beteiligung des Friedensnobelpreisträgers Obama vom Zaum gebrochen hat.
    So gut wie kein Wort von dem, was die hiesigen Medien trommelfeuerhaft verbreiten, ist wahr. Über die Verbrechen der "Freiheitskämpfer" schweigt man sich ebenso aus wie über deren blutig ausgetragenen Konflikte. Zivile Bombenopfer (allein gestern 1300) kommen nicht in der "Berichterstattung" ebenso wenig vor wie die Beteiligung von regulären Streitkräften Katars bei der Invasion.

    Auf das zu erwartende Massaker der gedungenen Contras an der Zivilbevölkerung von Tripolis bereitet man sich medial bereits vor, indem man den Gadhafi-Truppen unterstellt, sie würden auf das eigene Volk feuern. Die Opfer von Mord, Plünderung und Brandschatzung werden also prophylaktisch schonmal dem Regime zugeschrieben ...
    Schöne, neue Welt. Mein Mitgefühl gilt den Menschen in Libyen, die mit unzulänglichen Mitteln (AK47) den Apache-Hubschraubern, Predator-Drohnen und High-Tech-Bombern der Invasoren Paroli bieten, um die Souveränität ihres Landes zu verteidigen.
  3. #72

    Quelle?

    Zitat von kiki8574 Beitrag anzeigen
    Von dem Desaster der Fake-Eroberung Tripolis und Verhaftung dreier Söhne Gaddhafis ganz abzusehen.Die ganzen Nato-Lügen kommmen nun zum VOrschein
    Würden Sie bitte eine offizielle NATO-Verlautbarung zitieren, in der die Eroberung von Tripolis oder die "Verhaftung dreier Söhne Gaddhafis" behauptet wird?
  4. #73

    Einsetzender Realitätsverlust?

    Ich habe so meine eigene Vermutung, wie das ausgehen wird. Ich muss das nicht gleich wissen, ich kann's abwarten!
  5. #74

    Nicht so ganz..

    Zitat von K-Mann Beitrag anzeigen
    Heute Morgen hörte ich im Radio, die USA hätten nur ein geringes Interesse an Lybien, da die Ölkontrakte mit diesem Land nur sehr.....
    Am 25. Mai hatte das amerikanische Ölraffinerieunternehmen Tesoro einen Vertrag mit dem Nationalen Übergangsrat in Bengasi über die Lieferung von 1,2 Millionen Barrel Rohöl geschlossen. Das Tankschiff Equator soll das Öl nach Hawaii bringen.

    Der Wert des Geschäfts wurde nicht mitgeteilt.
  6. #75

    ziel

    Zitat von Higans Beitrag anzeigen
    Langsam scheinst du es ja zu kapieren. Langsam müsste doch jetzt selbst dir einleuchten, dass man das Leben der Zivilisten nicht schützen kann, in dem man gewaltsam aus wirtschaftlichen Interessen eine Diktatur stürzt.
    ziel war und ist der sturz des despoten gaddafi, der sieg über die tyrannei, ich bin zufrieden mit dem erfolg der verbündeten nato-luftwaffe, die letztendlich den weg nach tripolis freimachten, jetzt klarer ?
  7. #76

    .

    Zitat von jörg pk Beitrag anzeigen

    Im Gegenteil: Es ist zu hoffen, dass sich die Freiheitskämper nun - mit noch grösserem Hass -in die Schlacht werfen und die kranken Verbrecher fertig machen.
    Ich nehme an Sie reden über die PKK und ihren Freiheitskampf, nachdem Sie von der Türkei im Irak angegriffen wurden.

    Sso soll es in Libyen demnächst auch zugehen. Westliches Militär kann in fremden Ländern ungehindert Bomben werfen und das betroffene Land wagt nicht einmal dagegen zu protestieren.
    Das ist die Demokratie die wir dort haben wollen.
  8. #77

    ....

    Zitat von Le Commissaire Beitrag anzeigen
    Genau so ist es. Die Öllieferungen wären unter Gaddafi immer noch am sichersten und die Lage wäre schön "stabil", wie es sich der Westen immer gewünsch hat.

    Ich bin froh, dass diese Zeiten vorbei sind und sich die verbliebenen Diktatoren im Nahen Osten sehr viel genauer überlegen .....
    Also noch mal langsam: Wenn sich viele Foristen nicht damit abfinden können, dass die NATO unter dem Deckmäntelchen des "Schutzes der Zivilbevölkerung" in einen Bürgerkrieg eines souveränen Staates einmischt, dann sind diese Foristen also folgerichtig ehemalige Stasis und aktive Kommunisten, ja? Auf so viel Unsinn muss man erst mal kommen.
    Um es ihnen klar zu machen: Es gab Unruhen in Libyen und Gadaffi lies gegen die Demonstranten vorgehen. Ich wage zu bezweifeln, dass es sich dabei um das gesamte Volk gehandelt hat. Dieses Vorgehen kann ich ebensowenig gut heißen, wie vermutlich 99% der Foristen hier. Aber es sind interne Angelegenheiten eines souveränen Staates und in diese kann man nicht einfach mit kriegerischen Mitteln eingreifen. Embargo: natürlich Ausschluß aus der UNO: wäre zu überlegen Krieg "zum Schutz der Bevölkerung": nein.
    Mir kann nämlich niemand erzählen, dass durch den NATO-Einsatz keine Zivilisten getötet wurden.
  9. #78

    es

    Zitat von fhouseman Beitrag anzeigen
    Auf das zu erwartende Massaker der gedungenen Contras an der Zivilbevölkerung von Tripolis bereitet man sich medial bereits vor, indem man den Gadhafi-Truppen unterstellt, sie würden auf das eigene Volk feuern. Die Opfer von Mord, Plünderung und Brandschatzung werden also prophylaktisch schonmal dem Regime zugeschrieben ...
    Schöne, neue Welt. Mein Mitgefühl gilt den Menschen in Libyen, die mit unzulänglichen Mitteln (AK47) den Apache-Hubschraubern, Predator-Drohnen und High-Tech-Bombern der Invasoren Paroli bieten, um die Souveränität ihres Landes zu verteidigen.
    vielleicht sollten sie ab und an doch einmal bei den mainstream-medien vorbeischauen, vielleicht sollten sie sich auch mal ein video anschauen welches nicht von gaddafi persönlich abgesegnet ist.

    es könnte ihren horizont dermaßen erweitern das ihnen schwindelig werden könnte.
  10. #79

    Da wäre ich mir nicht so sicher.

    Zitat von MatthyK Beitrag anzeigen
    Ich verfolge das auch schon länger und gehe mittlerweile davon aus, dass es sich um gekaufte Stimmungsmache handelt. Es gibt ja mittlerweile zahlreiche Agenturen, die sich darauf spezialisiert haben. Von anderen Themen her hat man ja auch ungefähr eine Vorstellung davon, wie die Masse der SPON-Foristen so ticken und das .......
    Selbstverständlich ist hier auch der eine oder andere Propagandist im Auftrage des ehemaligen Gaddafi-Regimes unterwegs. Wer Erfahrung hat, erkennt das an kleinen Indikatoren: z.B. die Videos, auf die sie sich berufen oder die Übereinstimmung mit Reden, Verlautbarungen und Aktionen des Regimes.

    Die hiesigen Linksradikalen jedoch gehören wohl kaum dazu. Die sind weltweit auf Seiten des Regimes. Behaupten zwar stets das Gegenteil, doch ihre Praxis zeigt, der Feind meines Feines ist mein Freund - und als ihren Feind betrachten sie die USA, und zwar egal, was die gerade tut.

    Ich warne jedoch, jeden, der, mit Hinweisen auf sein Propagandamaterial in dieses Horn tutet, als Linksradikalen zu bezeichnen; es kann nämlich auch ein Rechtsradikaler sein, beide sind nur sehr schwer voneinander zu unterscheiden, und das ist alarmierend. Meiner Ansicht nach vereinigen sich in der Parteinahme für das ehemalige Gaddafi-Regime die Demokratiefeinde aller Länder.

    Dazu kommen, nicht minder erschreckend, die Kolonialisten. Kolonialistische Weltsicht lässt sich hinter fast allen Kommentaren der offenkundig Islamophoben erkennen (meist aber auch der Freunde der Diktatur). Also, was da im Zusammenhang mit Libyen aus unserer eigenen Gesellschaft alles hoch gespült wird, das lässt mich schon danach fragen, wie es sein konnte, dass Deutschland, dass jahrzehntelang einen weitaus besseren Ruf in der Welt genoss, als die meisten je glaubten, in ein paar Jahren wieder dermaßen alt und hässlich werden konnte.








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