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Auftakt zum Superwahljahr: Merkel*droht Katastrophenstart

In Hamburg fällt der Startschuss ins Superwahljahr - mit Folgen für die Bundespolitik. Die SPD erwartet*kräftigen Rückenwind, die CDU steht vor einem Debakel. Bis zu*20 Prozent könnten die Christdemokraten in der Hansestadt verlieren. Für Angela Merkel heißt das: Augen zu und durch.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...746094,00.html
  1. #1

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Hamburg fällt der Startschuss ins Superwahljahr - mit Folgen für die Bundespolitik. Die SPD erwartet*kräftigen Rückenwind, die CDU steht vor einem Debakel. Bis zu*20 Prozent könnten die Christdemokraten in der Hansestadt verlieren. Für Angela Merkel heißt das: Augen zu und durch.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...746094,00.html
    Und? Die Merkel sitzt alles aus. Ich kann mir wahrhaft keinen Skandal vorstellen, der Madame vom Thron stürzen würde. Das können letztlich nur die Wähler. Und die sind von ihr bereits ordentlich eingelullt worden.
  2. #2

    Den Hamburger Wählern

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Hamburg fällt der Startschuss ins Superwahljahr - mit Folgen für die Bundespolitik. Die SPD erwartet*kräftigen Rückenwind, die CDU steht vor einem Debakel. Bis zu*20 Prozent könnten die Christdemokraten in der Hansestadt verlieren. Für Angela Merkel heißt das: Augen zu und durch.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...746094,00.html
    wünsche ich einen klaren Kopf am Sonntag:
    Die gelbe Schnösel - Ansammlung und die christliche
    alte-Zöpfe-Clique gehören ins Abseits.
    Mit denen will keiner mehr spielen.
  3. #3

    Die CDU ist selbst Schuld.

    Sie hat die letzten 10 Jahre in Hamburg regiert. In Erinnerung wird bleiben, dass von Beust sich nicht scheute mit Richter Gnadenlos zusammen zu regieren und später innovativ war, als es zur ersten schwarz-grünen Koalition auf Landesebene kam. Man kann Olaf Scholz nicht als Charmbolzen bezeichnen, aber er vermittelt irgendwie Seriosität und Pragmatismus. Hier ein lesenswertes Interview mit ihm.
  4. #4

    Rückenwind aus Hamburg?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Hamburg fällt der Startschuss ins Superwahljahr - mit Folgen für die Bundespolitik. Die SPD erwartet*kräftigen Rückenwind, die CDU steht vor einem Debakel. Bis zu*20 Prozent könnten die Christdemokraten in der Hansestadt verlieren. Für Angela Merkel heißt das: Augen zu und durch.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...746094,00.html
    Da werden wieder Behauptungen aufgestellt, die einer näheren Überprüfung nicht standhalten. Genauso wenig, wie sich die Hamburger Bürger einen gebürtigen Heidelberger (Althaus) als Chef vorstellen möchten, werden sich die Ba-Wü-s davon leiten lassen, ob Olaf Scholz für Hamburg gut oder schlecht ist. Wähler sind zwar blöd - aber so blöd auch wieder nicht!

    Nach wie vor gibt es keinen Ruck weg von der CDU. Daran werden auch die Wahlen dieses Jahres nichts ändern. Okay, der Job wird für Frau Merkel nicht einfacher, aber als es einfacher war, weil sie die Bundesratsmehrheit hatte, hat sie ja auch nichts daraus gemacht. Schwerer wird es für sie also auch nicht.

    Es bleibt das Verdienst des Systems Merkel, Politik vom Anspruch auf Gestalten aufs schiere Überleben reduziert zu haben, jeder Tag an der Macht ist ein Gewinn, ein kleiner Sieg. Aber dieses Prinzip erscheint derzeit alternativlos, weil das, was andere Parteien gerne gestalten würden, keine Mehrheit findet - nirgends.

    Spannend wird es nur für Guidos Amok-Truppe: wir haben einen Außenminister, von dem kein ehrlicher Mensch auch nur einen Kanten Brot annehmen würde, einen Wirtschaftsminister, der in völliger Inkompetenz glänzt, einen Gesundheitsminister, der völlig dilletantisch agiert und dabei für den Entwicklungshilfeminister und die Justizministerin das Vorbild gibt. Bis sich aber die Frage eines Koalitionspartners auf Bundesebene neu stellt, fließt noch viel Wasser den Rhein runter und werden noch jede Menge Rettungsschirme zu spannen sein.

    Die schwierigste Aufgabe wird für Frau Merkel darin bestehen, in öffentlichen Auftritten ihr innerliches Grinsen zu verheimlichen - Katastrophe sieht ganz anders aus.
  5. #5

    Wo denn?

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Und? Die Merkel sitzt alles aus. Ich kann mir wahrhaft keinen Skandal vorstellen, der Madame vom Thron stürzen würde. Das können letztlich nur die Wähler. Und die sind von ihr bereits ordentlich eingelullt worden.
    Wo sind denn die Wähler, die sich von Merkel noch einlullen lassen? Sie ist mit ihrer angeblichen Modernisierungspolitik - die CDU auch für Koalitionen mit GAL zu öffnen, scheint eine Modernisierung der CDU zu sein - ordentlich gescheitert.

    Ihr Abgang ist überfällig.
  6. #6

    Parteien

    Zitat von si_tacuisses Beitrag anzeigen
    wünsche ich einen klaren Kopf am Sonntag:
    Die gelbe Schnösel - Ansammlung und die christliche
    alte-Zöpfe-Clique gehören ins Abseits.
    Mit denen will keiner mehr spielen.
    Sehr wahr. Allerdings ... was sind die Alternativen?
    Eine konturlose SPD, Ultralinke und Umweltphantasten sind auch keine Lösung.
  7. #7

    Hier könnte ein Titel stehen

    Zitat von famulus Beitrag anzeigen
    Wo sind denn die Wähler, die sich von Merkel noch einlullen lassen? Sie ist mit ihrer angeblichen Modernisierungspolitik - die CDU auch für Koalitionen mit GAL zu öffnen, scheint eine Modernisierung der CDU zu sein - ordentlich gescheitert.
    Leute, es stehen Landtagswahlen an. Merkel steht also gar nicht zur Wahl. Eigentlich. Leider ist es ja so, dass viele Wähler Landtagswahlen als Ersatzbundestagswahl begreifen.
    Zitat von famulus Beitrag anzeigen
    Ihr Abgang ist überfällig.
    Sicher. Das wirkliche Problem ist dann aber das absolute Vakuum hinter ihr.
  8. #8

    die einzig

    die einzig interessante frage bei der hamburg-wahl wird sein, wie die Linken abschneiden. Dem Einheitsbrei von SPDCDUFDPB90G ist nichts weiter zuzutrauen als ein "weiter so" , inclusive sämtlicher verwerfungen im sozialen wie finanziellen wie wirtschaftlichen bereich, wie wir sie aus der tagespolitik kennen. Es bleibt da auch so ziemlich egal, wer nun den winkeotto dabei abgibt oder die rhetorik leicht rot,schwarz, grün oder gelb eingefärbt ist.

    Ernstzunehmende alternative konzepte bieten derzeit lediglich die Linken.
    Wie sinnvoll, nicht sinnvoll, finanzierbar, ideologisch belastet, real umsetzbar usw.usf. diese sind, sei mal dahingestellt.

    Es wirdalso auch ein gradmesser werden für die frage, wie hoch die schmerzgrenze derzeit liegt für das aktuelle system (stichworte: rentenlüge, 80/20-gesellschaft, hartz4, verkehr, krieg, bildung etc.).
  9. #9

    Alter Tee - Neu aufgegossen

    Das ist doch alles nichts Neues. Wir wissen seit Herbst vergangenen Jahres, daß es für die Union in Hamburg ein Debakel geben muß. Bleibt abzuwarten, wie die kleineren Parteien abschneiden, insbesondere angesichts des ausgesprochen unübersichtlichen neuen Wahlverfahrens. Darauf wird es letztendlich ankommen: bleiben die Stalinisten von der Linkspartei in der Bürgerschaft, kommt die FDP hinein, wie schneiden die Grünen ab. Insgesamt lassen die Ergebnisse aber keine Rückschlüsse für die anderen Wahlen zu - auch wenn der Union derzeit (Verlust wertkonservativer Wähler!)der Wind ins Gesicht bläst.


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