APSie schreien, beten oder strafen das Gericht mit Missachtung: Zum Auftakt des Prozesses um die Terroranschläge von 9/11 haben die Verdächtigen versucht, die Verlesung der Anklage zu boykottieren. Kaum begonnen, droht das Verfahren von Guantanamo im Chaos zu versinken.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...831567,00.html
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Dieser Klamauk-Prozeß, der nur einer Wahlkampf- Inszenierung Obamas dienen soll, nämlich Rechtsstaatlichkeit im Umgang mit angeblichen Terroristen vorgaukeln soll, ist Farce und Skandal zugleich.
Mit Verteidigern, die über erfolgte Folter mit den Gefangenen nichtmal sprechen dürfen.
Unwürdig und traurig, mit Rechtsstaatlichkeit hat das von vorne bis hinten nichts zu tun.
rabenkrähe
Geändert von ( um Uhr)
Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
Ich hoffe sehr, dass sie das bekommen, was sie sich verdient haben. Sie haben, wenn sich die Anklage bestätigt, die Vorbereitung für einen Massenmord akribisch geplant und durchgeführt. Darauf muss ein Staat mit der maximal möglichen Härte des Gesetzes antworten. Er schuldet es denen, die am 11. September 2001 sinnlos ermordet wurden.
Massenmörder gehören vor Gericht und Gauck und Westerwelle brauchen sich dazu nicht äußern.
...aber Prozesse gegen Massenmörder sind nicht nur eine Farce, sondern vollkommen unnötig. Wer bereits als Massenmörder feststeht, für den braucht sich der Rechtsapparat eines Staates nicht mehr mittels Prozess ins Zeug legen und ein Brimborium verantsalten. So jemand sollte einfach nur noch seiner ihm aufgrund seiner Schuld zugemessenen Strafe zugeführt werden.
Anders sieht es bei angeklagten Verdächtigen aus. Bei ihnen mus ein Richter oder eine Jury im Rahmen eines Prozesses zur Auffassung gebrachtw werden, dass die vorgebrachten Beweise die Schuld des Angeklagten in erforderlichen Strenge (z.B. beyond any reasonable doubt) untermauern. Denn, soviel ist in der Welt von uns real existierenen Menschen schon klar, einen direkten Zugang zu einer absoluten Wahrheit sollte sich keiner anmassen, wir müssen mit der besten aller erhältlichen Wahhrheiten vorlieb nehmen und zufrieden sein.
Und damit ein Rechtssystem möglichst niemandem unrecht tut, haben die Menschen in hren Zivilisationen Vorgehensweisen in Regelwerke gefasst, die bei der Aufnahme und bei der Würdigung von Beweisen und Geständnissen einzuhalten sind. Das klingt doch absolut sinnvoll und dazu geeignet, dem Gerechtigkeitsbedürfnis der allermeisten zivilisierten Menschen genüge zu tun. Oder nicht?
Die Frage hier ist, ob man zufrieden sein will, wenn sich mit Zähnen und Klauen und mit rechtsstaatlich in höchstem Masse grenzwertigen Methoden eine Fünfertruppe hat ausfindig machen lassen, der man das ganze Desaster um 9/11 als Schwerverbrechen in die Schuhe schieben kann, oder ob man an der Wahrheit des kompletten Tathergangs interessiert ist.
In ersterem Fall spricht alles für kurzen Prozess: Die Verdächtigen waren teilweise ja schon geständig, muten durchwegs wie üble Gesellen an, fürhren sich selbst vor Gericht auch demensprechend auf und werden schon nicht ganz unschuldig sein. Im letzteren Fall müsste man grosse Sorgfalt darauf verwenden, die Angeklagten dazu zu bringen noch mehr Details auszupacken, damit auch die Helfer und Helfershelfer an diesem Verbrechen nicht ihrer gerechten Strafe entgehen können.
Manch einen, den man hier auf dem Forum "Hängt sie auf!" rufen zu hören vermeint, habe ich in leisem Verdacht, dass er den bisher verborgen gebliebenen Rest der gesamten schrecklichen Geschichte fürchtet und froh ist, wenn die Dinge buchstäblich totgeschwiegen werden.
Noch gilt man in einem Rechtsstaat die Unschuldsvermutung, solange nicht vor Gericht das Gegenteil festgestellt wird. Mit Aussagen, die durch Folter erpresst wurden, wird es schwierig mit der Glaubwürdigkeit. Die 'Geständnisse' können die Wahrheit sein oder aber auch nicht.
Die Amerikaner scheinen das ähnlich zu sehen, nicht umsonst ist dies der dritte Anlauf eines Prozesses.