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Auftakt im 9/11-Prozess von Guantanamo: Chaotische Szenen in Camp Justice
APSie schreien, beten oder strafen das Gericht mit Missachtung: Zum Auftakt des Prozesses um die Terroranschläge von 9/11 haben die Verdächtigen versucht, die Verlesung der Anklage zu boykottieren. Kaum begonnen, droht das Verfahren von Guantanamo im Chaos zu versinken.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...831567,00.html
- #10 05.05.2012 20:53 von
Ja. Vor ein GERICHT, das den Bestimmungen und Regeln der US Constitution genügt. Das ist hier eindeutig nicht der Fall.
Unter Folter gewonnene Erkenntnisse dürfen vor regulären US-Gerichten nicht verwertet werden.
Hier wird auf die Werte geschi... gespuckt, die man zu schützen vorgibt.
Man will Rache - dann soll man es auch so nennen. - #11 05.05.2012 20:55 von
Mit der Argumentation sind wir wieder 100 Jahre zurück in der Geschichte.
Erstmal it festzustellen, dass Amerika keine richtigen Gesetzte hat und deshalb macht was es will. Ein Staat ohne Verfassung die Gleichheit voraussetzt und einklagbar macht ist ein fairer Prozess nie gegeben.
Man schuldet auch keinen Opfern etwas, sondern ist normalerweise an ein/ das Gesetz gebunden. Wenn es um Opfer geht dann sollte man Herr Bush in Den Haag vorbeischauen... da gehts um hunderttausende.. - #12 05.05.2012 20:56 von
- #13 05.05.2012 21:14 von
Für die deutschen Ermittler ist es erwiesen, dass KSM der Auftraggeber des Anschlags in Tunesien war, bei dem hauptsächlich deutsche Touristen ermordet wurden. Und was ist hier "rechtsstaatlich einwandfrei" passiert, um diesen Mörder vor Gericht zu bringen ?
Ich sag's Ihnen: NICHTS ! Das wäre Ihre "rechtsstaatlich einwandfreie" Alternative ! Und auch beim 9/11 sind 11 Deutsche ermordet worden...
Nichts tun und neunmalklug Amerikaner 'belehren'...ganz toll ! - #14 05.05.2012 21:18 von
- #15 05.05.2012 21:25 von
- #16 05.05.2012 21:41 von
optional
Vor ein ordentliches Gericht, Kein Militärgericht. Und die Beteiligung des Verbrechens muss natürlich bewiesen werden. Verteidigung zugelassen werden. Beweise aus Folter sind natürlich nicht zugelassen. Und Gauck und Westerwelle dürfen sich sehr wohl dazu äußern, Sie tun es ja auch mit Ihrem Beitrag.Massenmörder gehören vor Gericht und Gauck und Westerwelle brauchen sich dazu nicht äußern. - #17 05.05.2012 21:52 von
...
Sie haben mich missverstanden. Das war eher ein ironisches Statement. Ein paar Beispiele, wie SpOn normalerweise schreibt, wenn es nicht gerade um den Prozess (oder Folter) geht:
- ...Chalid Scheich Mohammed, dem Kopf hinter den Anschlägen
- Die Ur-Idee für 9/11 kam dem eigentlichen Hauptdrahtzieher, Chalid Scheich Mohammed
- die festgenommenen Topterroristen wie Chalid Scheich Mohammed
- Sie hätten auch von seiner Verbindung zum Planer der Anschläge vom 11. September, Chalid Scheich Mohammed, gewusst.
Mein Beitrag war also eher als Kritik gemeint, wenn auch offensichtlich missverständlich. ;-) Das gesamte Thema wird ja nicht sauber journalistisch behandelt... wurde es auch nie. - #18 05.05.2012 22:13 von
Ordnung statt Recht und Gesetz
"Während Richter Pohl versuchte, Ordnung in das Verfahren ..."
Hauptsache Ordnung, rechtsstaatliche Grundsätze sind jedenfalls egal. Nicht daß ich Mitleid mit Terroristen habe, aber wieviel unschuldige sitzen da wohl dazwischen.
Ausgerichtet ist das ganze ja auf die Todesstrafe, da kann man ja hinterher sein Bedauern ausdrücken wenn es ein Fehlurteil war.
Der Spiegel hat in dem Artikel nichts besseres zu tun als die mangelnde Mitarbeit am eigenen Tode der Angeklagten anzuprangern. Anstatt sich für die Rechtsstaatlichkeit einzusetzen wird man mit den unhaltbaren Zuständen quasi in SAT1 Manier unterhlaten. - #19 05.05.2012 22:28 von
optional
Ich weiß gar nicht was es hier zu kritisieren gibt. Ich hab im Falle von Chalid Scheich Mohammed gerade mal 10 Minuten recherchiert und bin zu einem glasklaren Ergebnis gekommen. Falls jemand Zweifel daran haben sollte, ob diese Vögel die nun vor Gericht stehen schuldig oder unschuldig sind, dann möge er oder sie auch mal recherchieren. Bei jedem der genannten Täter (oder rechtstaatlich korrekter Ausdruck "mutmaßlicher Täter") kann man mit Sicherheit nach kurzer Recherche aufs gleiche Ergebnis kommen.
Im Falle KSM kam folgendes bei raus:
a) Er hat zB den Mord am Journalisten Daniel Pearl zugegeben. Er hat damit geprahlt.
b) Obwohl ein Geständnis im Prinzip schon mehr als genug Belastung ist, gibt es noch andere schwerwiegende Beweise gegen KSM.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,740666,00.html
Da stellt sich natürlich die Frage, ob ein Todesurteil an einem unschuldigen Journalisten auf der Grundlage eines bewiesenen Mordes ausreichen würde. Nach amerikanischem Recht ja. Zumal wars besonders abstoßend, da der Mord aus Propagandazwecken heraus ausgeführt wurde, besondern brutal und berechnend war (Mord wurde mit Kopf abschneiden nachgestellt weil beim Kehle durchschneiden einer der Terroristen zu blöd war die Kamera zu bedienen) und zudem stark "rassistische" respektive antjüdische Motive eine starke Rolle spielten.
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