Wenn sie gerade Hans-Werner Sinn auf Bayern alpha gehört haben, da kamen die Spekulanten kausal nicht vor:
http://www.br-online.de/content/cms/...0926082541.pdf
ich denke mal, das hilft weiter ... so als Grundlage.
Die*Euro-Länder stocken den Rettungsfonds EFSF auf - doch eine Pleite Italiens oder Spaniens könnte er*immer noch nicht verhindern. Der Druck auf die Staaten der Währungsunion wächst: Sie sollen den Fonds mit unbegrenzten Mitteln ausstatten, um die Spekulation gegen Krisenländer endlich zu stoppen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...788378,00.html
Wenn sie gerade Hans-Werner Sinn auf Bayern alpha gehört haben, da kamen die Spekulanten kausal nicht vor:
http://www.br-online.de/content/cms/...0926082541.pdf
ich denke mal, das hilft weiter ... so als Grundlage.
...denn Theorien wie
http://wientv.org/2011/04/08/franz-h...-im-interview/
sind zwar genial, aber nicht umsetzbar, weil alle zu einem bestimmten Zeitpunkt umschwenken müssten in das neue,konstruktive Wirtschaftsmodell mit Perspektive.
Bleiben nur die hier aufgezeigten, realistischen Möglichkeiten, - aber bitte die am wenigsten grausamste!
tandemvipera.blogspot.com
(tandem vipera sibilare desisti !)
die das geschossene Geld entweder auf Nummer sicher bei der Zentralbank parkt oder sich selber an den Spekulationen beteiligt bzw. das Geld dafür zur Verfügung stellt. Banken und auch Staaten pleite gehen lassen. Entsprechend politisch flankieren, wie man das bei den Rettungen getan hat und noch tut und damit den Steuerzahler vor einer weiteren systemimmanenten Ausbeutung durch die politisch protegierten Banken schützen. Der Staat selbst übernimmt die Geldversorgung über eine der Grameenbank entsprechenden Organisation. Wirtschaft und Politik koppeln sich mit einem Radikalschnitt von den kranken Ackermännern ab und alles wird gut.
Ja schön nur leider hätte das an der jetzigen Situation nichts geändert und würde sie auch nicht entschärfen. Schade das manche immer hier noch auf den banken rum hacken ohne einen Plan zu haben. Ohne Zweifel in der Banken Welt läuft einiges schief, aber die Gründe für die Schuldenkrise liegen bereits 20 Jahre zurück und waren ein schleichender Prozess geprägt von politischen Fehlentscheidungen, westlicher Dekadenz, sinkender Produktivität und einer ungezügelten Finanzwelt.
"Spekulanten" dienen den Politiker lediglich als Sündenböcke für ihr eigenes Versagen.
Natürlich spekulieren die, dass ein Land weiter an Kreditwürdigkeit verliert, wenn es sich überschuldet. So what? Ich würde einen berüchtigten Schuldenmacher auch keinen Kredit geben, weil ich spekuliere, dass der nie zurückzahlen kann.
Spekulation ist nichts anderes als eine Kalkulation der in die Zukunft gerichtete Wahrscheinlichkeit einer Entwicklung. Es braucht nicht viel Wissen um festzustellen, dass bei 2 Bio. € Schulden ein Land bei Erhöhung der Kreditzinsen um 3 % in 5 Jahren seine Zinsen nicht mehr zahlen kann. Weil die dann 60 Mrd. € in einem Jahr mehr zahlen müssen als jetzt. Und bereits heute ihren Haushalt nur mit Neuschulden decken können.
"Spekulieren", im abwertenden Sinne des Wortes, kann man nur gegen jemanden oder ein Land, der/das eigentlich wirtschaftlich gesund, aber in einem vorübergehenden Liquiditätsengpass ist. Es kann sinnvoll sein, solche Spekulationen durch ausreichend große Garantien zu verhindern. Die Idee dabei ist, die Garantien so groß zu machen, dass sie die Spekulation von vornherein verhindern, so dass die Garantien am Ende nicht in Anspruch genommen werden.
Wenn aber die Finanzmärkte einem Land, das fundamental pleite ist, kein Geld mehr geben, dann ist das keine "Spekulation", sondern reine wirtschaftliche Vernunft. Garantien helfen dem Land nicht, auch nicht riesengroße. Solche Garantien werden dann auch in Anspruch genommen, so dass das Geld dann weg ist. Diese Garantien verhindern dann am Ende den Zusammenbruch auch nicht, sondern zögern ihn nur hinaus. Im Falle Griechenlands haben wir es mit dem zweiten Fall zu tun. Der Finanzmarkt "spekuliert" nicht gegen Griechenland, sondern reagiert adäquat darauf, dass der griechische Staat schlichtweg pleite ist.
Dieser Artikel und ein breiter Teil der Öffentlichkeit scheinen leider den Unterschied zwischen vorübergehendem Liquiditätsengpass und fundamentaler Pleite nicht zu sehen. Die jetzt angepeilten Garantien sind vielleicht bei den "IPS"-Ländern (also "GIPS" ohne das G für Griechenland) sinnvoll (auch da habe ich meine Zweifel angesichts des Fehlens weiterer Maßnahmen - Zeit allein und Beten werden Italien und Spanien auch nicht helfen). Bei Griechenland handelt es sich hingegen nicht um Garantien, sondern um Hilfe zum Lebensunterhalt - die das Problem verlängert und nicht löst.