Aufstieg von NRW-Siegerin: Kraft schwächt die Männer-Troika

Getty ImagesSigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück wollten die Kanzlerkandidatur unter sich ausmachen - aber in der SPD werden die Rufe nach Hannelore Kraft laut, vor allem bei den Linken. Nach ihrem glänzenden Wahlsieg in Nordrhein-Westfalen verschiebt sich das Machtgefüge in der SPD.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...834078,00.html
  1. #1

    komisch

    Griechenland sinkt, Europa bröckelt und die besten Chancen werden einer Person gegeben nicht weil sie die besten Konzepte von sich gegeben hat sondern weil sie an sympathischsten rueberkommt.

    Liegt es an mir das mir das komisch vorkommt?
  2. #2

    Gabriel, Steinmeier und Steinbrück

    haben ihre Wahlen allesamt verloren. Kraft nicht. Von daher erscheint die Forderung der SPD-Linken nicht verkehrt.
  3. #3

    Kraft?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück wollten die Kanzlerkandidatur unter sich ausmachen - aber in der SPD werden die Rufe nach Hannelore Kraft laut, vor allem bei den Linken. Nach ihrem glänzenden Wahlsieg in Nordrhein-Westfalen verschiebt sich das Machtgefüge in der SPD.

    Hannelore Kraft verschiebt Machtgefüge in der SPD - SPIEGEL ONLINE
    Kraft als Kanzlerin? Also bitte..... .

    Die Frau, die mit "ich hab euch alle lieb, ich kümmer mich um euch und find euch alles supi" die Mama in NRW wurde, nach der sich viele sehnten. Schulden? Egal. Im Prinzip muss man ja mal sparen, aber doch nicht hier und jetzt. Und ich will auch, dass mich einer ganz doll lieb hat.
    NRW wird seine Quittung schon bekommen, aber diese Frau tatsächlich zur Kanzlerkandidatin zu machen wäre ein Armutszeugnis nicht nur für die SPD sondern für die ganze Republik.
    Steinmeier und Steinbrück sind deutlich kompetenter. Und wir brauchen Kompetenz und kein "Ich hab euch alle lieb"... .
  4. #4

    So wird das nichts!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück wollten die Kanzlerkandidatur unter sich ausmachen - aber in der SPD werden die Rufe nach Hannelore Kraft laut, vor allem bei den Linken. Nach ihrem glänzenden Wahlsieg in Nordrhein-Westfalen verschiebt sich das Machtgefüge in der SPD.

    Hannelore Kraft verschiebt Machtgefüge in der SPD - SPIEGEL ONLINE
    Es sagt viel über den Zustand der SPD nach Schröder aus, wenn nach Jahren der Opposition noch immer kein geeigneter Kanzlerkandidat/in in Sicht ist und die SPD sogar den Wortbruch einer momentan beliebten Landespolitikerin in kauf nehmen würde, um eine Stimmung zu ihren Gunsten auszunutzen.

    Dabei liefert die Regierung eine Vorlage nach der anderen, die die SPD thematisch aufnehmen könnte. Stattdessen verlieren sie sich lieber in den allseits verhassten Winkelzügen und Beliebigkeiten. Kein Konzept, dafür eine Person, die aufgrund eines nicht ernst zu nehmenden Gegners eine Landtagswahl gewonnen hat.

    Das reicht vielen in der SPD, um einen Machtwechsel im Bund herbeizusehnen. Dem Wähler wird dies nicht reichen! Es macht aber überdeutlich, dass niemand in der SPD ernsthaft glaubt, einer der drei Männer hätte das Zeug, Merkel abzulösen.

    Es ist auch nicht wirklich besonders klug, mit einem Verlierer in Wahl zu gehen. Und das sind die drei Herren nun mal. Gibt es denn keinen Hoffnungsträger in der SPD? Ich fürchte, nein!
  5. #5

    Ich fürchte ja,

    Zitat von go4it2 Beitrag anzeigen
    Griechenland sinkt, Europa bröckelt und die besten Chancen werden einer Person gegeben nicht weil sie die besten Konzepte von sich gegeben hat sondern weil sie an sympathischsten rueberkommt.

    Liegt es an mir das mir das komisch vorkommt?
    denn wenn ich zwischen zwei Plan- und Konzeptlosen wählen muss, entscheide ich mich zumindest für die Sympathischere. Wobei es erst noch zu beweisen wäre, ob man es schlechter machen kann als die Amtsinhaberin.

    Diese kann für sich natürlich zunächst einmal verbuchen, dass sie ihre Planlosigkeit bereits nachgewiesen hat...
  6. #6

    was bitte

    gibt es denn an der SPD-Troika nach zu schwächen ?

    Schwache und Schwächen hat die SPD wahrlich genug. Dass sie sich darin nicht von den anderen Parteien unterscheidet ist nun wirklich kein Trost.
  7. #7

    Medialer Sturm im Wasserglas

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück wollten die Kanzlerkandidatur unter sich ausmachen - aber in der SPD werden die Rufe nach Hannelore Kraft laut, vor allem bei den Linken. Nach ihrem glänzenden Wahlsieg in Nordrhein-Westfalen verschiebt sich das Machtgefüge in der SPD.

    Hannelore Kraft verschiebt Machtgefüge in der SPD - SPIEGEL ONLINE
    Da können Sie lange rufen und viele Seiten bedrucken mit dem Thema. Das wird nichts. Eine Schuldenkönigin, die so ganz offensichtlich ihr Wort bricht und eben nicht das tut, wofür sie gewählt wurde, nämlich NRW zu regieren, die hätte 2013 keine Chance. Die Wähler sind nicht so dumm (hoffe ich mal).
  8. #8

    Kraft hat sensationelle Zustimmungswerte...

    ZDF Politbarometer:

    "Die Arbeit von Angela Merkel als Bundeskanzlerin wird nach wie vor überragend für gut bewertet. Sie erhält die Zustimmung von 70 Prozent der Befragten. "

    Zeit Online Umfrage:

    43% würden am Sonntag H. Kraft zur Bundeskanzlerin wählen. Die Amtsinhaberin käme auf 34%. Unentschieden sind 23%.

    Damit müsste man doch eigentlich ein Zustimmung zu H. Kraft von fast 90% ableiten lassen können ;-). Das ist ja beinnahe unheimlich....
  9. #9

    Zitat von go4it2 Beitrag anzeigen
    Griechenland sinkt, Europa bröckelt und die besten Chancen werden einer Person gegeben nicht weil sie die besten Konzepte von sich gegeben hat sondern weil sie an sympathischsten rueberkommt.

    Liegt es an mir das mir das komisch vorkommt?
    Das kommt im Moment nur etwas komisch rueber.

    Angesichts des Wechsels vieler CDU-Waehler ins Lager der Nichtwaehler haben die Kraft-Anhaenger noch nicht begriffen, dass dies hauptsaechlich eine Wahl gegen die CDU und ihren Kandidaten, nicht so fuer Kraft war.