Aufstand in Syrien: Saudi-Arabien für Bewaffnung der Rebellen

APDer saudiarabische Außenminister Prinz Saud al Faisal stellt sich gegen US-Präsident Barack Obama: Bei der Konferenz der "Freunde Syriens" forderte er, den syrischen Rebellen Waffen zu liefern.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...817500,00.html
  1. #30

    Geschichte

    Zitat von Regulisssima Beitrag anzeigen
    Wo Russland drin ist, ist für den Frieden kein Platz
    Genau richtig. Russland hat doch schon immer alle möglichen Länder angegriffen, z.B. deutschland. Das wissen Sie doch aus dem Geschichtsunterricht. Übrigens: Wo sind Sie zur Schule gegangen?
  2. #31

    Bewaffnung der Rebellen in Syrien

    Bewaffnun der Rebellen in Syrien

    Soviel ich erfahre, betraegt die Zahl der Beschar-El Assads-Anhaenger über 50% der syrischen Bevölkerung. Bewaffnung der Rebellen durch den Westen und Bewaffnung der Assad-Anhaenger durch den Iran… Würde es nicht zu einer Katastropfe im Nahen-Osten führen?
    Meines Erachtens waere die verhaeltnismaessige Lösung, den Staatschef Assad mit diplomatischen Mitteln zur Vernunft zu bringen, also nicht mit Waffenlieferungen.
    Sumer Sumer
  3. #32

    ---

    Zitat von schuldig_bei_verdacht Beitrag anzeigen
    Ob die Menschen da mitmachen wollen da bezweifle ich sehr sehr ;)
    Korrektur:
    Islamische Saudi-Arabien und bitte nicht islamistische Saudi-Arabien, SIe haben mindestens mehr Verständniss als die "demokratische" Ländern gezeigt und schaut einfach nicht weg ;)
    Genau Saudi-Arabien greift ein, z.B. in Bahrain, wo man den dortigen Aufstand mit brutalster Gewalt niedergeschlagen hat. Sehr feine Musterdemokratie dieses Saudi-Arabien.
  4. #33

    Politsch nicht sehr bewandert

    Zitat von weghorn1 Beitrag anzeigen
    Dass ein sunnitischer Diktator einen alawitischen Diktator stürzen will, der dem Aufbau einer sunnitisch beherrschten Diktatur wahabitischer Prägung in Syrien im Wege steht, das ist nachvollziehbar, sollte aber mal als eines der vielen Kriegsziele des Freundeskreises benannt werden
    Falls Sie es noch nicht gemerkt haben: Saudi Arabien ist ein Koenigreich und keine Diktatur. Der Rest der Analyse ist dann genauso treffend.
  5. #34

    .

    Klar, ein syrisches islamistisches Regime nach saudischem Vorbild ist ein großer demokratischer Fortschritt. So stellen wir uns die Befreiung Syriens und seine Zukunft vor.

    Dass die US-Außenpolitik oft rational nicht nachvollziehbar ist, ist bekannt. Wenn aber auch hier im Forum einige so denken, ist das schon sehr verwunderlich.
  6. #35

    Zitat von satissa Beitrag anzeigen
    Falls Sie es noch nicht gemerkt haben: Saudi Arabien ist ein Koenigreich und keine Diktatur. Der Rest der Analyse ist dann genauso treffend.
    Die Staatsform nennt sich korrekterweise „absolutistische Monarchie“. Abgesehen davon dass sich der Diktator König nennt und seine Günstlinge und Verwandtschaft Adel genannt werden, ist der Unterschied zu einer Diktatur aber nur marginal.
  7. #36

    Wenn..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der saudiarabische Außenminister Prinz Saud al Faisal stellt sich gegen US-Präsident Barack Obama: Bei der Konferenz der "Freunde Syriens" forderte er, den syrischen Rebellen Waffen zu liefern.

    Aufstand in Syrien: Saudi-Arabien*für Bewaffnung der*Rebellen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Wenn die Führung des Saudi-Arabien für die Bewaffnung der Rebellen ist, weiß man wofür die Rebellen, Aktivisten, Freiheitskämpfer stehen. Noch ein Land, dass zum Gottesstaat mutieren soll.
    Es wird nicht mehr lange dauern und alle südlichen Nachbaren der EU sind Gottesstaaten des Islam.
    Es ist auch für Israel sehr "beruhigend".
  8. #37

    Brutalste Gewalt

    Zitat von Rodri Beitrag anzeigen
    Genau Saudi-Arabien greift ein, z.B. in Bahrain, wo man den dortigen Aufstand mit brutalster Gewalt niedergeschlagen hat. Sehr feine Musterdemokratie dieses Saudi-Arabien.
    erleben ja Aufstaendische auch im demokratischen Deutschland. Siehe Castor Transporte und Stuttgart 21. Wenn man im Glashaus sitzt, sollte man nicht so ueberheblich mit Steinen jonglieren

    Saudi Arabien hat sich uebrigens nie als Demokratie definiert und wird es auch nie. In Bahrain wurde interveniert, weil Bahrain die Verbuendeten des GCC (Golf Kooperationsrates) um Hilfe gebeten hat. Saudi Arabien den Einsatz geleitet, die Haelfte der Einsatztruppe stellten andere GCC Laender.
  9. #38

    Nun...

    Zitat von bayrischcreme Beitrag anzeigen
    Noch nicht!


    Nennen Sie doch mal ein paar "Reformen".
    Nun z.B. Steinigung, usw., da gibt es so einiges.
  10. #39

    ...........

    Zitat von stier1952 Beitrag anzeigen
    Hauptsache ein "Feind" des Westens weniger? Ist das der Grund?
    Ja. Es ist aber leider sehr kurz gesehen. Man schafft sich einen unliebsamen Despoten vom Hals und schafft sich, mit sehendem Auge, einen viel gefährlicheren "Despoten", einen Gottesstaat.
    Wenn es auch andere Fanatiker sind wie im Iran, so sind sie im keinen Fall ungefährlicher. Hoffentlich kommt für uns nicht eines Tages das böse Erfachen, wenn wir erkennen müssen >Wem man da so freimütig unterstützt hat!"< In Afghanistan haben wir ja auch erleben müssen, wie aus "Freunden" plötzlich "Feinde" wurden.