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Aufstand in Syrien: Damaskus macht Jagd auf Ärzte

AFPDas syrische Regime zerstört offenbar gezielt Krankenhäuser und verfolgt Mediziner - die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" reiste heimlich in das Land und unterstützte die bedrängten Kollegen. Am Dienstag wurde ein Uno-Konvoi angegriffen, die Beobachter befinden sich bei den Rebellen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...833399,00.html
  1. #1

    Irreführend

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das syrische Regime zerstört offenbar gezielt Krankenhäuser und verfolgt Mediziner - die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" reiste heimlich in das Land und unterstützte die bedrängten Kollegen. Am Dienstag wurde ein Uno-Konvoi angegriffen, die Beobachter befinden sich bei den Rebellen.

    Ärzte ohne Grenzen warnt in Syrien vor Verfolgung von Medizinern - SPIEGEL ONLINE
    Der Bericht von Frau Salloum ist irreführend.
    Der Originalartikel der Ärzte ohne Grenzen sagt keineswegs, dass "das syrische Regime" gezielt Krankenhäuser zerstört, etc.: Siehe hier:
    Syria: Safety of Wounded and Medical Workers Must be Prioritized | Doctors Without Borders

    Wenn es so eindeutig wäre, wer die Täter sind, würde folgende Passage nicht vorkommen: "All parties to the conflict must fully respect the safety and integrity of wounded people, doctors, and healthcare facilities, MSF said."

    Was offensichtliche Angriffe auf die UN-Beobachter angeht ist sich die regimekritische BBC im Gegensatz zu SPON gar nicht so sicher:
    BBC News - Syrian troops 'kill 20 at funeral during UN visit'
    "UN monitors were also hit by gunfire during an intense battle in the town of al Rastan on Monday, and the convoy of another UN team was struck by an explosion in Deraa last week."

    Und ob es Sinn macht bzw. auch nur entfernt wahrscheinlich ist, dass eine Regierung, die ständig Sanktionen auferlegt bekommt ausgerechnet in Anwesenheit von UN-Beobachtern auf eine Begräbnisfeier schiesst, kann sich jeder denken.
    Nur kommt es den SPONs dieser Welt nicht in den Sinn, einen Schuss Skepsis an den Tag zu legen.

    Die Logik ist so:
    Rebellen Gewalt -> "Alles Regierungspropaganda bzw. Verschwörungstheorie"
    Regierungsgewalt -> Skandal! Noch mehr Sanktionen.
  2. #2

    Übung für den Tag x?

    Zitat von KerKaraje Beitrag anzeigen
    Der Bericht von Frau Salloum ist irreführend.
    Der Originalartikel der Ärzte ohne Grenzen sagt keineswegs, dass "das syrische Regime" gezielt Krankenhäuser zerstört, etc.: Siehe hier:
    Syria: Safety of Wounded and Medical Workers Must be Prioritized | Doctors Without Borders

    Wenn es so eindeutig wäre, wer die Täter sind, würde folgende Passage nicht vorkommen: "All parties to the conflict must fully respect the safety and integrity of wounded people, doctors, and healthcare facilities, MSF said."

    Was offensichtliche Angriffe auf die UN-Beobachter angeht ist sich die regimekritische BBC im Gegensatz zu SPON gar nicht so sicher:
    BBC News - Syrian troops 'kill 20 at funeral during UN visit'
    "UN monitors were also hit by gunfire during an intense battle in the town of al Rastan on Monday, and the convoy of another UN team was struck by an explosion in Deraa last week."

    Und ob es Sinn macht bzw. auch nur entfernt wahrscheinlich ist, dass eine Regierung, die ständig Sanktionen auferlegt bekommt ausgerechnet in Anwesenheit von UN-Beobachtern auf eine Begräbnisfeier schiesst, kann sich jeder denken.
    Nur kommt es den SPONs dieser Welt nicht in den Sinn, einen Schuss Skepsis an den Tag zu legen.

    Die Logik ist so:
    Rebellen Gewalt -> "Alles Regierungspropaganda bzw. Verschwörungstheorie"
    Regierungsgewalt -> Skandal! Noch mehr Sanktionen.
    Das Timing mag nicht ganz glücklich zu sein. Aber man bereitet sich bereits für den Ernstfall vor.

    Hier eine kaum publizierte Meldung, weder von Reuters noch anderen Mainstream-Medien.

    "AMMAN, Jordan — The United States and its allies have started in Jordan what was described as the largest military exercises in the Middle East in 10 years, focusing on “irregular warfare,” top officers said on May 15
    .
    “Yesterday we began to apply the skills that we have developed over the last weeks in an irregular warfare scenario ... They will last for approximately the coming two weeks,” Maj. Gen. Ken Tovo, head of the U.S. Special Operations Forces, told reporters in Amman
    .
    More than 12,000 soldiers are taking part in the war games, dubbed “Eager Lion 2012.” They represent 19 countries, including Bahrain, Egypt, Iraq, Jordan, Saudi Arabia, Lebanon Pakistan, Qatar, Britain, France, Italy, Spain and Australia.

    “The message that I want to send through this exercise is that we have developed the right partners throughout the region and across the world ... insuring that we have the ability to ... meet challenges that are coming to our nations,” Tovo said"

    .
  3. #3

    !

    Zitat von KerKaraje Beitrag anzeigen
    Der Bericht von Frau Salloum ist irreführend.
    Der Originalartikel der Ärzte ohne Grenzen sagt keineswegs, dass "das syrische Regime" gezielt Krankenhäuser zerstört, etc.: Siehe hier:
    Syria: Safety of Wounded and Medical Workers Must be Prioritized | Doctors Without Borders

    Wenn es so eindeutig wäre, wer die Täter sind, würde folgende Passage nicht vorkommen: "All parties to the conflict must fully respect the safety and integrity of wounded people, doctors, and healthcare facilities, MSF said."

    Was offensichtliche Angriffe auf die UN-Beobachter angeht ist sich die regimekritische BBC im Gegensatz zu SPON gar nicht so sicher:
    BBC News - Syrian troops 'kill 20 at funeral during UN visit'
    "UN monitors were also hit by gunfire during an intense battle in the town of al Rastan on Monday, and the convoy of another UN team was struck by an explosion in Deraa last week."

    Und ob es Sinn macht bzw. auch nur entfernt wahrscheinlich ist, dass eine Regierung, die ständig Sanktionen auferlegt bekommt ausgerechnet in Anwesenheit von UN-Beobachtern auf eine Begräbnisfeier schiesst, kann sich jeder denken.
    Nur kommt es den SPONs dieser Welt nicht in den Sinn, einen Schuss Skepsis an den Tag zu legen.

    Die Logik ist so:
    Rebellen Gewalt -> "Alles Regierungspropaganda bzw. Verschwörungstheorie"
    Regierungsgewalt -> Skandal! Noch mehr Sanktionen.
    Sie meinen also, auf eine Begräbnisfeier zu schießen, währden die UN in der Nähe ist, mache keinen Sinn. Nun, denken sie die UN hat sich das ausgedacht? Im Übrigen: macht Assad wirklich auf sie den Eindruck, als würde er ruhig überlegen ob es Sinn macht was er tut, bevor er es tut?
    Natürlich gibt es bei den Rebellen auch schwarze Schafe, aber letztendlich war es Assad, der jegliche Gespräche abgelehnt und stattdessen auf friedliche Demonstranten geschossen hat, wodurch der Konflikt erst hochgekocht ist. Ist ihnen das entgangen?
  4. #4

    Kein Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Angaben lassen sich unabhängig nur schwer überprüfen, weil die syrischen Führung kaum ausländische Journalisten ins Land lässt.

    Ärzte ohne Grenzen warnt in Syrien vor Verfolgung von Medizinern - SPIEGEL ONLINE
    Was für ein dämlicher Satz und ausserdem falsch. Das Sheraton Damaskus ist voller Journalisten aus aller Herren Länder.
  5. #5

    sollen,hätten,müssten

    Der Artikel bsteht eigentlich nur aus Behauptungen und Vermutungen ich habe selten so was unfundiertes gelesen.
  6. #6

    Das blutigste Regime überhaupt

    Es gibt leider immer noch sehr viele naive Menschen in DE, die immer noch glauben, dass das syrische Regime das Opfer ist. Dieses Regime, dass die Einreise der Journalisten verboten hat, hat dies gemacht nur um eins zu verdecken nämlich seine Brutalität und sein Terror gegenüber sein Volk. Aber Gott sei Dank heute zu Tage gibt es Social Media, was Youtube uns alles gezeigt hat, zeigt wie blutig und gnadenlos dieses Regime ist. Es muss alles getan werden, um dieses Regime zum Absturz zu bringen. Mein Gruß an die "Freie syrische Armee", die ein bisschen Hoffnung dem eigenen Volk gibt.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das syrische Regime zerstört offenbar gezielt Krankenhäuser und verfolgt Mediziner - die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" reiste heimlich in das Land und unterstützte die bedrängten Kollegen. Am Dienstag wurde ein Uno-Konvoi angegriffen, die Beobachter befinden sich bei den Rebellen.

    Ärzte ohne Grenzen warnt in Syrien vor Verfolgung von Medizinern - SPIEGEL ONLINE
    Die gesamte Berichterstattung über Syrien ist einseitig und der falschen Außenpolitik der NATO-Staaten untergeordnet. Es wäre z.B. auch sehr gut zu wissen, daß die sogenannten Rebellen, welche aus vielen Staaten der Welt zusammengewürfelt sind (entsprechende Pässe wurden gefunden), bereits im Kosovo über Erfahrungen der UCK im Partisanenkampf unterrichtet und von NATO-Soldaten der KFOR ausgebildet werden. Ziel ist, Erfahrungen zu sammeln, die Lage so zu destabilisieren, daß ein neuer unabhängiger Staat entsteht. Leider recherchieren unsere Journalisten darüber nicht oder dürfen es nicht veröffentlichen. Ansonsten bitte mal bei Scholl-Latour nachlesen.
  8. #8

    Zitat von skopin Beitrag anzeigen
    Die gesamte Berichterstattung über Syrien ist einseitig und der falschen Außenpolitik der NATO-Staaten untergeordnet. Es wäre z.B. auch sehr gut zu wissen, daß die sogenannten Rebellen, welche aus vielen Staaten der Welt zusammengewürfelt sind (entsprechende Pässe wurden gefunden), bereits im Kosovo über Erfahrungen der UCK im Partisanenkampf unterrichtet und von NATO-Soldaten der KFOR ausgebildet werden. Ziel ist, Erfahrungen zu sammeln, die Lage so zu destabilisieren, daß ein neuer unabhängiger Staat entsteht. Leider recherchieren unsere Journalisten darüber nicht oder dürfen es nicht veröffentlichen. Ansonsten bitte mal bei Scholl-Latour nachlesen.
    hahahaha.....ist wirklich lustig :)
    Seit wann ist der Scholl-Latour eine zuverlässige Quelle? Jeder kennt seine Verbindung zum iranischen Regime und seine Zusammenarbeit mit den Mullas, also bitte wacht mal endlich auf...Das syrische Regime verbietet die Journalisten die Einreise nach Syrien. Wenn es das was Scholl-Latour richtig ist, wieso hat das Regime Angst vor Journalisten? Ich meine die Journalisten berichten sowieso über Syrien ob sie drin sind oder nicht. Das Regime hat zu verbergen nämlich seine systematische Vernichtung des eigenen Volkes.
  9. #9

    Es geht um ideologische Vorbereitung eines Krieges

    Zitat von skopin Beitrag anzeigen
    Die gesamte Berichterstattung über Syrien ist einseitig und der falschen Außenpolitik der NATO-Staaten untergeordnet. Es wäre z.B. auch sehr gut zu wissen, daß die sogenannten Rebellen, welche aus vielen Staaten der Welt zusammengewürfelt sind (entsprechende Pässe wurden gefunden), bereits im Kosovo über Erfahrungen der UCK im Partisanenkampf unterrichtet und von NATO-Soldaten der KFOR ausgebildet werden. Ziel ist, Erfahrungen zu sammeln, die Lage so zu destabilisieren, daß ein neuer unabhängiger Staat entsteht. Leider recherchieren unsere Journalisten darüber nicht oder dürfen es nicht veröffentlichen. Ansonsten bitte mal bei Scholl-Latour nachlesen.
    und nicht um Aufklärung.
    Die Bürger werden mit einseitiger teilweise auch beleidigender Berichterstattung derart geimpft, daß sie mehrheitlich irgendwann einen Überfall auf dieses Land schlucken werden.
    Kommt Ihnen dies nicht bekannt vor?


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