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Aufstand in Syrien: Annan wirft Assad-Regime falsches Spiel vor
APSyrien hält laut Uno-Angaben den Friedensplan weiterhin nicht ein: Das Regime behauptet, schwere Waffen aus Wohngebieten abgezogen zu haben - Satellitenbilder beweisen Kofi Annan zufolge das Gegenteil. Sobald die internationalen Beobachter weg seien, ginge die Gewalt wieder los.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...829576,00.html
- #1 25.04.2012 07:18 von
Kein einziges Wort von Annan.
Aber die Überschrift:
Annan wirft Assad-Regime falsches Spiel vor
Zutreffender wäre es dann doch gewesen:
Ahmad Fawzi wirft Assad-Regime falsches Spiel vor - #2 25.04.2012 07:33 von
Falsches Spiel der Presse?
Annan wirft Assad-Regime falsches Spiel vor
Die Falschdarstellungen nehmen wieder zu.
Kofi Annan hat derartiges eindeutig nicht gesagt.
Syria: Security Council urges rapid deployment of military observers
Das Kernproblem: die Entsendung von Beobachtern wird verzögert. Die Ursachen? Man kann nur spekulieren. - #3 25.04.2012 07:56 von
Wahrheitsfindung?
Auszug aus dem SPON von heute:
Wenn Journalisten einer Schülerzeitung solche „Wahrheiten“ liefern, könnte man ja noch Verständnis haben, aber über solche Meldungen kann man nur den Kopf schütteln.
Zudem setzten syrische Soldaten und Sicherheitskräfte Menschen, die Kontakt zu Uno-Beobachtern gehabt hätten, massiv unter Druck. Es sei nicht ausgeschlossen, dass Einige anschließend getötet würden. "Das ist völlig unakzeptabel", sagte Fawzi.
(Das ist natürlich die absolute Wahrheit: Es sei nicht ausgeschlossen: )
Annan wollte den Uno-Sicherheitsrat noch am Dienstag über Fortschritte bei seinen Vermittlungsbemühungen informieren. Derzeit sind nur wenige Beobachter eines Vorauskommandos in Syrien. "Herr Annan ist der Auffassung, dass wir eine größere Präsenz brauchen", sagte Fawzi. "Mit elf, zwölf Beobachtern kann man nicht überall sein." Es habe an vielen Orten Kämpfe gegeben und dort müssten die Vereinten Nationen präsent sein.
(Wenn es: „Kämpfe gegeben“: hat, dann sind in der Regel zwei Seiten beteiligt, hat irgendjemand mal gelesen,: dass die andere Seite die Waffen niedergelegt hat?:)
Mit den 300 Beobachtern, deren Entsendung der Sicherheitsrat kürzlich beschlossen hatte, könne das gelingen.
Es wird aber sicher Foristen geben, die uns das erklären, falls sie den Text lesen können.
. - #4 25.04.2012 08:03 von
- #5 25.04.2012 09:27 von
- #6 25.04.2012 10:00 von
- #7 25.04.2012 10:06 von
Ach, ich bitte Sie, dass ist ja nun wirklich hanebüchen. Natürlich haben die Aufständischen keine funktionstüchtigen Panzer, und sollten sie auch nur kurzfristig solche besessen haben, so hat die Armee diese sicherlich umgehend außer Gefecht gesetzt.
Satellitenbilder können durchaus beweisen, ob Panzer in Wohngebieten stationiert sind, und ob diese bewegt werden.
Natürlich gibt es auch eine ganze Menge ausgebrannter Panzer, welche auf den Satellitenbildern sicherlich ähnlich aussehen, aber ich denke, dass die Damen und Herren, deren Profession es ist, so etwas zu erkennen, das schon werden unterscheiden können.
Es ist eine Sache, Falschmeldungen der Aufständischen zu entlarven, aber eine ganz andere, UN-Beobachtern eine Lüge zu unterstellen. - #8 25.04.2012 10:13 von
Es ist doch immer wieder überraschend, wie man es schaffen kann, mit Biegen und Brechen die deutsche Sprache noch stärker ad absurdum zu führen.
Ich finde es schon schlimm genug, auf SPON regelmäßig umgangssprachliche Ausdrücke wie "am Start" zu lesen, aber muss DAS den wirklich sein?
Unakzeptabel? Wenn man Seriösität suggerieren möchte, sollte man inakzeptabel verwenden.
Unakzeptabel klingt furchtbar Neudeutsch. Man könnte es geradezu als Inwort bzw. Unwort abtun. - #9 25.04.2012 10:15 von
eindeutig falsche Bildunterschrift
Unter dem Bild von Annan haben die SPON Redakteure die Worte geschrieben:
Uno-Sondervermittler Annan: "Sobald die Beobachter weg sind, geht es wieder los"
Es soll also der Eindruck erweckt werden, dass Annan das wortwörtlich gesagt habe.
Im Text selber aber widersprechen sich die Redakteure.
hier heisst es Ahmad Fawzi habe das gesagt.
"Aber wir haben glaubwürdige Berichte, nach denen es sofort wieder losgeht, wenn die Uno-Leute weg sind", so Fawzi weiter."
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