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Aufstand gegen Rechtsextreme: Bruderkampf der Burschenschafter

DPALiberale Burschenschafter brechen das Gesetz des Schweigens - und attackieren ihre rechtsextremen Verbandsbrüder in bislang ungekannter Offenheit. Der Machtkampf in der Deutschen Burschenschaft steht vor der Entscheidung.

Aufstand*gegen Rechtsextreme - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    vergebens

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Liberale Burschenschafter brechen das Gesetz des Schweigens - und attackieren ihre rechtsextremen Verbandsbrüder in bislang ungekannter Offenheit. Der Machtkampf in der Deutschen Burschenschaft steht vor der Entscheidung.

    Aufstand*gegen Rechtsextreme - SPIEGEL ONLINE
    Es ist kein "Machtkampf". Es ist maximal der Aufstand der schweigenden Mehrkeit gegen eine lautstarke Minderheit. Bemerkenswert ist daran nur, daß das anscheinend zunehmend in der Öffentlichkeit ausgetragen wird. Die damit vermutlich verbundene Hoffnung, daß das gegen die Burschenschaften einmal von den Alt68ern gesprochene Verdikt "alles Rechtsradikale" damit fallen würde, dürfte vergebens sein.
  2. #2

    Erstens schreibt der Artikel "die Leitung der Verbandszeitschrift dürfte das wirkungsmächtigste Amt sein, das die Deutsche Burschenschaft zu vergeben hat." Das ist nicht korrekt, das wirkungsmächtigste Amt ist die Vorsitzende Burschenschaft bzw. deren Vorsitzmannschaft, und gerne auch mal der Rechtsausschuss (das "Verbandsgericht") der Deutschen Burschenschaft.

    Zweitens benennt der Artikel Frau Dr. Alexandra Kurth als Expertin. Frau Dr. Kurth hat sich zwar intensiv mit der Geschichte von Studentenverbindungen und Männerbünden auseinandergesetzt und entsprechend publiziert, für eine taugliche Einschätzung der aktuellen Vorgänge innerhalb der Deutschen Burschenschaft wie einzelnen Burschenschaften mangelt es ihr aber erfahrungsgemäß am notwendigen Insiderwissen.

    Beste Grüße, ein Protest-Unterzeichner
  3. #3

    aha

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Liberale Burschenschafter brechen das Gesetz des Schweigens - und attackieren ihre rechtsextremen Verbandsbrüder in bislang ungekannter Offenheit. Der Machtkampf in der Deutschen Burschenschaft steht vor der Entscheidung.

    Aufstand*gegen Rechtsextreme - SPIEGEL ONLINE
    "liberale Burschenschaften" ja ne is kla... was für ein perverses Verständnis von Liberalismus muss man bitte haben, um diese rückwärtsgewanten Männerbünde als liberal zu bezeichnen.
  4. #4

    Spiegel und Burschenschaften

    Scheinbar sind die Burschenschaften und ihre Querelen mittlerweile zu einem Lieblingsthema des Spiegel geworden. Denkt eigentlich noch jemand nach, ob die Aufregung noch in einem vernünftigen Verhältnis zum Auslöser steht? Hier hat jemand einen Leserbrief im Nachrichtenblatt der eigenen Burschenschaft veröffentlicht, die vielleicht 100 Mitglieder hat. Hier von "öffentlich" zu sprechen, ist leicht überzogen. Außerdem ist dieser Brief zweieinhalb Seiten lang, aber es wird immer nur ein einziger Satz daraus zitiert. Dass Weidner den Widerstand gegen das NS-Regime dezidiert gutgeheißen hat, lese ich hier nie. Dies zu akzeptieren, würde nämlich den Schluss nach sich ziehen, dass der Mann kein Neonazi oder Rechtsextremist sein kann. Hier eine etwas andere Sicht der Dinge:

    Political Correctness: Deutsche Burschenschaft erneut unter Beschuss | Unzensuriert.at
  5. #5

    Zitat von e-f-v Beitrag anzeigen
    Dass Weidner den Widerstand gegen das NS-Regime dezidiert gutgeheißen hat, lese ich hier nie. Dies zu akzeptieren, würde nämlich den Schluss nach sich ziehen, dass der Mann kein Neonazi oder Rechtsextremist sein kann.
    Warum kann jemand der den Widerstand gutgeheissen hat kein Neonazi oder rechtsextremer sein? Die Rechtsextremisten koennen sich doch durchaus auch untereinander streiten, sehe nicht, warum das nicht gehen sollte.
  6. #6

    Zugegeben,

    ein Biss'l suspekt ist mir dieser "Studentenfasching" immer schon vorgekommen. Kommilitonen-Netzwerk - Traditionspflege - Traditionsverklärung - brauner Sumpf? Es scheinen alle Schattierungen vorhanden zu sein. Wenn jetzt die Streiterei an die Öffentlichkeit kommt, bzw. von der Öffentlichkeit mitverfolgt werden kann, dann könnte es mit etwas Glück dazu führen, den Anteil des braunen Mobs in den Studentenverbindungen deutlich zu verringern.
  7. #7

    Zitat von ajf00 Beitrag anzeigen
    Warum kann jemand der den Widerstand gutgeheissen hat kein Neonazi oder rechtsextremer sein?
    Ein Neonazi oder Rechtsextremer würde wohl kaum Widerstand gegen das rechtsextreme Nazi-Regime gutheißen, oder hängen Sie der These von Erika Steinbach an, dass die Nazis in Wahrheit Linke waren?
  8. #8

    Die Burschennetzwerker haben seit der Zeit der Iluminaten nichts anderes im Sinn als die Gesellschaft zu unterwandern und zu kontrollieren. Wer dagegen ist wird mit dem Degen einfach aufgespiest.
    Da sind die Rechten geradezu das kleinere Übel.

    http://projectavalon.net/lang/de/anglo_saxon_mission_interview_transcript_de.html
  9. #9

    ... es ist bezeichnend, daß gerade die BG oder dieser nahestehende Personen nunmehr dazu übergehen, von einer Zusammenrottung widerdemokratischer Kräfte zu sprechen. Solange sie selbst nach aussen getreten sind und den Verband und andere demokratische Burschenschafter blamiert haben, war davon niemals die Rede.








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