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Aufstand gegen Rechtsextreme: Bruderkampf der Burschenschafter

DPALiberale Burschenschafter brechen das Gesetz des Schweigens - und attackieren ihre rechtsextremen Verbandsbrüder in bislang ungekannter Offenheit. Der Machtkampf in der Deutschen Burschenschaft steht vor der Entscheidung.

Aufstand*gegen Rechtsextreme - SPIEGEL ONLINE
  1. #100

    Geschichtskenntnisse mangelhaft

    Zitat von jüttemann Beitrag anzeigen
    Ich erlaube mir, Sie an den Titel dieses Threads zu erinnern.
    Seit wann sind Konservative Rechtsextreme?
    Schon klar, dass gewisse Gruppierungen darin keinen Unterschied sehen, weil für sie das nazistische Pfui-Bähh-Spektrum unmittelbar rechts neben der SPD anfängt, aber wir wollten hier doch ernsthat diskutieren, oder?
    Antikapitalismus, Antiamerikanismus und Antisemitismus ist die große Gemeinsamkeit der Ultrarechten und Ultralinken, und die bürgerlich-Konservativen und die Christen sind ihr gemeinsamer Todfeind.
    Sie scheinen noch nicht mitbekommen haben, dass sich die bürgerlichen, christlichen und konservativen Kräfte immer, um die angebliche rote Gefahr abzuwehren, sehr gerne mit den Rechten verbrüdert haben.
    MFG
    jolip
  2. #101

    Zitat von jolip Beitrag anzeigen
    Sie scheinen noch nicht mitbekommen haben, dass sich die bürgerlichen, christlichen und konservativen Kräfte immer, um die angebliche rote Gefahr abzuwehren, sehr gerne mit den Rechten verbrüdert haben.
    MFG
    jolip
    Vielleicht einigen Sie sich mal (auch untereinander) auf eine Bezeichnung für die Leute, über die wir hier reden.
    Es hat wirklich keinen Sinn, die (je nach Laune) als bürgerlich, konservativ, deutschnational, christlich, rechts, rechtsradikal und schließlich rechtsextrem zu bezeichnen.
    Man muss schon ideologisch auf "Komintern"-Niveau sein, um diese Begriffe gleichwertig zu benutzen.
  3. #102

    Sagt jemand

    Zitat von jüttemann Beitrag anzeigen
    Vielleicht einigen Sie sich mal (auch untereinander) auf eine Bezeichnung für die Leute, über die wir hier reden.
    Es hat wirklich keinen Sinn, die (je nach Laune) als bürgerlich, konservativ, deutschnational, christlich, rechts, rechtsradikal und schließlich rechtsextrem zu bezeichnen.
    Man muss schon ideologisch auf "Komintern"-Niveau sein, um diese Begriffe gleichwertig zu benutzen.
    Sagt jemand, der regelmäßig Mitforisten, die links der CDU stehen, regelmäßig als KommunistenStasimauermörderÖkofaschistenGutmensche n bezeichnet, bzw. wenn er selbst dies nicht tuen sollte, diesen Bezeichnungen seiner Mitforisten im Geiste nicht widerspricht.

    Außerdem müßten Sio emerken, falls Sie meinen Beitrag gelesen habe, dass ich Konservative, Christen und Deutschnationale nicht als Rechtextrem bezeichnet habe, sondern lediglich, entsprechend der Fakten, behauptet habe, dass sich diese Menschen, wenn es gegen die Rote Gefahr geht, gerne auch mal mit den Rechten verbinden.
  4. #103

    Pardon

    Zitat von jolip Beitrag anzeigen
    Sagt jemand, der regelmäßig Mitforisten, die links der CDU stehen, regelmäßig als KommunistenStasimauermörderÖkofaschistenGutmensche n bezeichnet, bzw. wenn er selbst dies nicht tuen sollte, diesen Bezeichnungen seiner Mitforisten im Geiste nicht widerspricht.

    Außerdem müßten Sio emerken, falls Sie meinen Beitrag gelesen habe, dass ich Konservative, Christen und Deutschnationale nicht als Rechtextrem bezeichnet habe, sondern lediglich, entsprechend der Fakten, behauptet habe, dass sich diese Menschen, wenn es gegen die Rote Gefahr geht, gerne auch mal mit den Rechten verbinden.
    Ich bin leider erst jetzt auf die intelligente Idee gekommen, mir Ihre Posts bezüglich der von mir angeführten Bezeichnungen anzuschauen und mußte nach kurzer Prüfung feststellen, dass Sie anscheinend zu den nicht gerade zahlreichen Mitforisten von der "anderen Seite" gehören, die diese Kampfbegriffe nicht benutzen.

    Von daher möchte ich mich dafür entschuldigen, Ihnen dies unterstellt zu haben.
  5. #104

    Stereotypen

    Es ist wohl einer der vielen Diskussionen zu diesem Thema, wo nur gegenseitige Klischees bedient werden ... schade, dass man nicht vernünftig und differenziert über diese Frage sprechen kann.
  6. #105

    Zitat von SirLurchi Beitrag anzeigen
    "Bäääh! Mami! Mami! - Die haben mich nicht aufgenommen! - Niemand will mich haben! - Die sind alle doof!"
    Am ausgelagerten Fachbereich meiner sehr renommierten Uni gab es gar keine Burschenschaften, die mich hätten aufnehmen können.

    Es wurde einmal versucht, eine "Ortsgruppe" zu gründen.

    Das habe ich in Zusammenarbeit mit anderen denkenden Menschen verhindern können.

    Wenn die Pest vor der Tür steht, tut man halt Alles, um sie vor der Tür zu halten.
  7. #106

    Generell sind Burschenschaften demokratisch organisiert; so extrem demokratisch, daß man teilweise (mit gesenktem Haupte) Ungeheuerlichkeiten der hier beschriebenen Form zur Kenntnis nehmen muß. Die im Artikel erwähnte konservativ-liberale Seite des Verbandes wehrt sich nun mit Recht dagegen, daß der Verband durch Funktionäre als Vehikel für extremistische Auff. herhalten muß. Zu 80 % sind die Mitglieder im Bereich CDU/CSU/FDP angesiedelt, absolut bürgerliche Existenzen. Die sind es satt, daß das Renommée der Burschenschaften von irgendwelchen Radikalinskis missbraucht wird. Die Radikalinskis haben (völlig richtig im Artikel beschrieben) die Solidarität der anderen Burschenschafter mißbracht und wundern sich, daß diese ausrasten.
  8. #107

    Liebe Vorredner,

    ich selbst gehöre einem dieser "Verschwörungsvereine" an, die die Weltherrschaft an sich reißen möchten, und kann nur über solche Aussagen schmunzeln. Sicherlich gibt es "qualifiziertere" Gruppierungen als Burschenschaften, die politische System unterwandern und die "Karten im Hinterzimmer" ausspielen, wie es hier so schön heißt. Vielleicht sollte man hier auch mal erwähnen, dass Burschenschafter maßgeblich mit an der Entstehung unseres heutigen Bundessystems in Deutschland beteiligt waren, und ebenso, dass sie in der NS-Zeit verboten waren bzw. umstrukturiert werden sollten (Deutscher Studentenbund), woraufhin sich die meisten lieber selbst auflösten (wie auch mein Bund), und später - nach dem Krieg - wieder auflebten. Burschenschaft sein ist nicht gleichzusetzen mit rechts, oder erzkonservativ, oder "verstaubt", oder wie auch immer man es nennen mag. Nein, man kann auch weltoffen denken, und dies auch in seinem Bund fördern, so wie wir es tun – und gleichzeitig Teil der DB sein. Man wird halt immer gerne in einen Topf mit denen geworfen, die in der Presse für mehr Schlagzeilen sorgen. Fußballfans sind nicht automatisch Schläger oder Hooligans (als Beispiel) – ebenso sind Burschenschafter nicht automatisch rechts. Danke!
  9. #108

    Zitat von ein_deutscher Beitrag anzeigen
    Hans Peter Uhl
    Dr. Günther Beckstein
    Karl Freller


    auf die Schnelle geantwortet
    vielleicht versuchen Sie's lieber mit Gründlichkeit?
    Uhl ist Burschenschafter. Aber Beckstein und Freller? Nachweise? CV, KV und UV sind in der CSU wesentlich stärker vertreten. Was zur Hölle das für Verbände sein mögen, darum können Sie sich hoffentlich ohne Nachhilfe selbst kümmern.
  10. #109

    Ach und der Umstand, daß er einen Vortrag bei einer Burschenschaft hielt, belegt dessen Mitgliedschaft? Schmarrn. Poltiker halten viele Vorträge. Auch auf Verbindungshäusern, wo Vorträge zu diesem und jenem, und eben auch zu politischen Fragen gang und gäbe sind, von Politikern, Professoren und wer sonst eingeladen wird.








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