Aufschwung West: US-Wirtschaft wächst wieder kräftig

Europa schwächelt, Amerika berappelt sich: Im vierten Quartal 2011 ist die US-Wirtschaft so stark gewachsen wie seit anderthalb Jahren nicht mehr. Finanzminister Geithner warnt trotzdem vor verfrühter Euphorie.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...811821,00.html
  1. #1

    Na, ist das ein Wunder?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Europa schwächelt, Amerika berappelt sich: Im vierten Quartal 2011 ist die US-Wirtschaft so stark gewachsen wie seit anderthalb Jahren nicht mehr. Finanzminister Geithner warnt trotzdem vor verfrühter Euphorie.

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    Wenn die FED kräftig Dollarscheine druckt (Was übrigens neulich auch Miss Merkel empfohlen wurde), wird dieses Spielgeld über den Umweg Staatsausgaben in die heimische Wirtschaft gepumpt.

    Da können Sie auch einem halbtoten noch mal Adrenalin spritzen!

    Strukturell verbrauchen die USA weiterhin mehr, als sie produzieren.
  2. #2

    Jürgen Elsässer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Europa schwächelt, Amerika berappelt sich: Im vierten Quartal 2011 ist die US-Wirtschaft so stark gewachsen wie seit anderthalb Jahren nicht mehr. Finanzminister Geithner warnt trotzdem vor verfrühter Euphorie.

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    Buchinfo BYE BYE, USA « Jürgen Elsässers COMPACT-Blog

    15 Mind-Blowing Facts About Wealth And Inequality In America. Information Clearing House, Grafiken über Einkommens- und Vermögensverteilung in den USA

    ****** : Information Clearing House -* ICH

    Blog de Paul Jorion » Deutschlandfunk, dimanche 9 mai de 9h30 à 10h00

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    China Intern - Hintergrundberichte zu Wirtschaft und China

    100 Mal Niedergang [07.10.2011]

    100 Zahlen und Fakten über den Niedergang der US-Ökonomie.

    China kommt natürlich auch darin vor, unter Nr. 65, 67, 68 und 69.


    China Intern - 100 Mal Niedergang

    SteinbergRecherche

    Michael C. Ruppert "Crossing the Rubicon - the decline of the American empire at the end of the age of oil"

    From The Wilderness: Information on Peak Oil, Sustainablility, and the events surrounding 9/11

    EIR - LaRouche Bewegung

    BüSo
  3. #3

    100 Mal Niedergang

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Europa schwächelt, Amerika berappelt sich: Im vierten Quartal 2011 ist die US-Wirtschaft so stark gewachsen wie seit anderthalb Jahren nicht mehr. Finanzminister Geithner warnt trotzdem vor verfrühter Euphorie.

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    China Intern - 100 Mal Niedergang

    100 Mal Niedergang
    [07.10.2011] 100 Zahlen und Fakten über den Niedergang der US-Ökonomie.

    China kommt natürlich auch darin vor, unter Nr. 65, 67, 68 und 69.
  4. #4

    Die USA Wirtschaft wächst wieder?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Europa schwächelt, Amerika berappelt sich: Im vierten Quartal 2011 ist die US-Wirtschaft so stark gewachsen wie seit anderthalb Jahren nicht mehr. Finanzminister Geithner warnt trotzdem vor verfrühter Euphorie.

    Aufschwung West: US-Wirtschaft wächst wieder kräftig - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Schön das man so etwas auch mal wieder hört, nur scheint das kaum einer zu glauben.
    Es steht eine neue Präsidentenwahl vor der Tür und da muss sich ja dann auch was bewegen, oder?
    HR
  5. #5

    1300 Mrd $ Defizit !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Europa schwächelt, Amerika berappelt sich: Im vierten Quartal 2011 ist die US-Wirtschaft so stark gewachsen wie seit anderthalb Jahren nicht mehr. Finanzminister Geithner warnt trotzdem vor verfrühter Euphorie.

    Aufschwung West: US-Wirtschaft wächst wieder kräftig - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Es wäre wirklich Hopfen und Malz verloren, wenn die USA nicht
    etwas Wachstum zustande brächten, denn das Defizit von
    1300 Mrd $ ist doch ein Konjunkturprogramm erster Kategorie.
    Ob dies bei einem ausgeglichenen Haushalt auch so wäre, wage
    ich doch zu bezweifeln.
  6. #6

    Trotz der hohen Arbeitslosigkeit zog der Konsum in den USA zum Jahresende deutlich an. Insgesamt konsumierten US-Bürger zwei Prozent mehr als noch im Vorjahr - und gaben der Konjunktur damit Auftrieb. Der Konsum trägt rund zwei Drittel zu Amerikas Wirtschaft bei. Auch die Exporte steigen deutlich, um rund 4,7 Prozent, etwa so stark wie schon im dritten Quartal.
    Der Wohnungsmarkt dagegen bleibt ein großes Problem: Die Zahl der verkauften Eigenheime ging im Dezember um 2,2 Prozent zurück. Der Schätzung des Handelsministeriums zufolge wurden aufs Jahr hochgerechnet nur 307.000 Neubauten verkauft. Experten hatten mit 320.000 gerechnet.
    Der Text beinhaltet bekannten Sprengstoff. Eine Nation bei der das BIP massgeblich vom Konsum und Häuserkauf abhängt hat ein grundlegendes Problem.
    Und man darf nicht verschweigen dass ein Teil des Wachstums darauf beruht, dass die Leute "Payroll Tax Holidays" geniessen konnten, auf Kosten der Regierung. Die Steuerreduzierung läuft Ende Februar aus.

    Aber was solls, die Amis sind gewohnt optimistisch.
  7. #7

    Hmm..

    2,8 Prozent. Klingt super. Die Konsensschätzung lag allerdings bei 3 Prozent, die sog. Flüsterschätzungen noch weit höher. Wenn man dann noch die Lagerbestände einbezieht, relativiert sich diese Zahl noch ein bischen mehr ... nur falls sich jemand wundern sollte, daß der Dow Jones-Index gerade etwas schwächelt.
  8. #8

    Zahlenschieberei …

    … sicher, eine feine Sache wenn man Beruhigungspillen dieser Art unters Volk bringen kann, die sich am Ende aber vermutlich auch nur als Zahlenschieberei erweisen. Viel ernster sollte man andere Zahlen nehmen, wonach 1/3 der Amerikaner an der Armutsgrenze lebt und rund 1/6 was immer noch fast 50 Millionen Menschen sind, sich nur noch mit Foodstamps am Leben erhalten können. Vielleicht wird es uns klarer wenn diese Zahl dort bei 83 Millionen liegt, weil es dann der Bevölkerung Gesamtdeutschlands entsprechen würde.

    Ich sehe in dem Bericht nur Ablenkung aber keine nennenswerte Änderung zum besseren. USA siecht auf ganzer Linie und bleibt damit AAA … dafür kann man die Amerikaner entweder bewundern oder bemitleiden, ich tendiere zu letzterem.
  9. #9

    Kunststück!

    Unglaublich, wie hier überall das Wirtschaftswachstum glorifiziert wird und man damit versucht die Bevölkerung zu beschwichtigen und ruhig zu stellen. Dabei sollten wir spätestens seit der Finanzkrise 2008 wissen, dass Wirtschaftswachstum auf Pump etwas sehr leichtes und einfaches ist. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie Merkel 2006 vor den Fernsehkameras stand und stolz verkündete: "Der Aufschwung ist da!". Dieser Sachverhalt ist bis heute medial überhaupt nicht verarbeitet worden. Stattdessen stellt man die Wirtschaftszahlen immer noch als seriös und realwirtschaftlich dar.

    Vorallem hat sich ja überhaupt nichts geändert: Es wird weiter Geld von unten nach oben verteilt, die Preise steigen und von einem kulturellem, gesellschaftlichem Aufschwung ist weit und breit keine Spur. Aber wenn man Geld aus dem Nichts schöpft, damit den Markt durchspült und für eine künstlich hohe Auftragslage sorgt, ja dann geht es aufwärts! Vorerst zumindestens. Bis die Karten auf den Tisch gelegt werden müssen. Aber dann springt ja wieder der Steuerzahler ein, das ist schließlich alternativlos.

    Irgendwann wird das ganze Spiel sein Ende finden. Und dann wird auch unsere wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaftlichen folgen und nur noch eine Richtung kennen, nämlich nach unten!