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Aufrüstung in Fernost: China hebt Militärausgaben deutlich an

APChina verfügt schon über die weltgrößte Armee, doch das reicht der Führung in Peking nicht: Der Militärhaushalt wächst in diesem Jahr auf umgerechnet 80 Milliarden Euro, ein Plus von mehr als zehn Prozent - Investitionen für Atomraketen sind dabei noch nicht einmal eingerechnet.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...819143,00.html
  1. #90

    Äpfel und Birnen

    Zitat von Gerdtrader50 Beitrag anzeigen

    80 Milliarden Euro Militäretat, selbst wenn er um 50 % höher läger inoffiziell, das ist kein Geld für so einen Giganten. Sogar die Minirepublik BRD mit ihrer Minibevölkerung von 80 Millionen gibt 50 Milliarden Euro per anno aus, bei gerade mal noch nicht mehr 200.000 Soldaten. ? Was soll also das popolistische Gerede ?
    Wie aus der Hinterlassenschaft der Sowjetunion belegt ist beträgt der wahre Militärhaushalt von kommunistischen Despotien ungefähr das 5-6fache der offiziellen Werte. Es sind eher 400 Mrd als 150.
    Dabei zu berücksichtigen, dass die Löhne in der chinesischen Armee noch nicht einmal 30% der amerikanischen betragen.
    SO richtig weit entfernt sind die Chinesen nicht von den USA.
    Einen Unterschied gibt es aber: die USA sind in den letzten 30 Jahren der Weltkriegstreiber Nr 1 gewesen. Mit den Chinesen auf Augenhöhe werden sie vielleicht etwas ruhiger.
  2. #91

    Hallo n+1

    Zitat von n+1 Beitrag anzeigen
    Wie aus der Hinterlassenschaft der Sowjetunion belegt ist beträgt der wahre Militärhaushalt von kommunistischen Despotien ungefähr das 5-6fache der offiziellen Werte. Es sind eher 400 Mrd als 150.
    Einen Unterschied gibt es aber: die USA sind in den letzten 30 Jahren der Weltkriegstreiber Nr 1 gewesen. Mit den Chinesen auf Augenhöhe werden sie vielleicht etwas ruhiger.
    Warum sollen die USA ruhiger werden? Es gibt asiatische Staaten, wie: Japan, Philippinen, Laos, Myanmar, Vietnam, die nach mehr amerikanischer Praesenz im Pazifikraum aus purer Angst vor China fordern.
    China wird mehr und mehr zur Bedrohung, in einem Artikel der Wortschaftswoche wird ein chinesischer Politiker zitiert, dass man im Konflikt im suedchinesischen Meer um eine Inselgruppe, wo Oelvorkommen vermutet werden, notfalls einen Krieg erwaehnen muesse.
    Sollen die Amerikaner ruhig bleiben????
  3. #92

    Zitat von Zereus Beitrag anzeigen
    Auch wenn es natürlich relativ unwahrscheinlich ist, aber eine Veränderung der Sicherheitslage kann niemand sicher ausschließen.
    Also nicht das Geld, das man nicht hat, für Bildung, Infrastruktur usw. ausgeben, sondern ab in die Rüstung. Die Bundeswehr auf 3 Millionen aufstocken und man hat auch keine Arbeitslosen mehr.
    Wenn dann der böse Feind kommt sind wir zwar pleite aber gerüstet.
  4. #93

    Zitat von intenso1 Beitrag anzeigen
    Also nicht das Geld, das man nicht hat, für Bildung, Infrastruktur usw. ausgeben, sondern ab in die Rüstung. Die Bundeswehr auf 3 Millionen aufstocken und man hat auch keine Arbeitslosen mehr.
    Wenn dann der böse Feind kommt sind wir zwar pleite aber gerüstet.
    Ach Gott .. immer gleich übertreiben.

    Eine Aufstockung des Verteidigungshaushaltes muss nicht in ein 3 Millionen-Heer münden, wir werden es uns nur nicht weiter erlauben können, mit 1,2% des BIP davon zu kommen. Ziel muss hier einfach sein, die in der Nato eigentlich vereinbarten 2% des BIP für die Verteidigung auszugeben, und das nicht von heute auf morgen, sondern in einem längeren Zeitraum.

    Auch am Ende des Kalten Krieges haben wir nicht mehr als 2,5% für die Bundeswehr ausgegeben, mehr müsste jetzt selbstverständlich auch nicht sein. Wenn wir aber weitermachen wie bisher, werden wir irgendwann wirklich wichtige Fähigkeiten verlieren, das passiert immer, wenn man sowohl am Personal als auch am Material spart.
  5. #94

    "China rüstet kräftig auf"

    Für den Frieden, natürlich !

    OK, der Witz war etwas platt, aber die wollen uns offensichtlich ihren albernen kapitalistisch-kommunistisch-konfuzianisch-animistischen Geistesbrei nach dem Motto: Und bist Du nicht willig, dann helfen wir beim Löffeln.
  6. #95

    Glaube

    Ich glaube, den Chinesen ist es völlig egal, was Sie dazu meinen.
    Und das will was heissen, dass wir mal einer Meinung sind !


    Zitat von derandersdenkende Beitrag anzeigen
    des Westens reagieren, im eigenen Interesse und natürlich im Interesse eines erheblichen Teils der Weltbevölkerung.
    Zahnlose Tiger werden von den Männern an den Schalthebeln der Hegemonialmächte zunächst belächelt und anschließend "entmannt".
    Eine Erhöhung der Militärausgaben ist deshalb wichtiger als jegliche Finanzhilfen an Amerika und Europa.
    Denn diese könnten Sich in Drohnen und andere abartige Instrumente verwandeln, die China dann wieder bedrohen.
  7. #96

    Ja, und ?

    Die USA haben legitime Aufgaben und Interessen weltweit, während China letzendlich eine Regionalmacht ist. Eine Macht aber, die nicht bereit ist, all ihren Nachbarn ausreichende Sicherheitsgarantien zu geben.

    Wer würde auch Leuten über den Weg trauen, die sich in den über 60 Jahren seit der machtergeifung nicht einmal getraut haben, sich ihre macht legitimieren zu lassen.
    Hinter all ihrem Pomp und Glitter sind die bisheute Mafiosi geblieben.
    Zitat von prospektor Beitrag anzeigen
    Hahaha, das ist gerade mal der Betrag, den die USA EINSPAREN wollen. Die haben doch einen Militärhaushalt von um und bei 550 Milliarden Dollar. Wenn man das mal in diesem Licht betrachtet, wirkt das auf einmal gar nicht mehr so bedrohlich, nicht wahr. Aber wer möchte sich schon ein umfassendes Bild machen.
  8. #97

    Auweia

    Zitat von TheZioWolf Beitrag anzeigen
    Die BRD gibt ca. 30 Mrd. für die Verteidigung aus, bei 80 Mio. Einwohnern und bleibt damit in % des Bip hinter den aller meisten NATO Staaten zurück.
    Die Volksrepublik China gibt jetzt 80 Mrd. aus, für die Verteidigung von 1,2 Mrd. Menschen....
    Für mich klingt das immer noch ziemlich arm.
    Vermutlich kostet ein Soldat in China ein paar Euro weniger im Monat. Mit Reserve und Paramilitär hat China über 4,5 Millionen Soldaten.








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