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Aufholjagd vor der Griechen-Wahl: Der Bulle von Athen

AFPEvangelos Venizelos verkörpert die Misere Griechenlands - für seine Landsleute und die anderen Europäer war er lange der Sündenbock. Und doch steht der Sozialist unangefochten an der Spitze seiner Partei. Bei der Wahl am Sonntag könnte er einen Erfolg erringen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...831455,00.html
  1. #30

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Evangelos Venizelos verkörpert die Misere Griechenlands - für seine Landsleute und die anderen Europäer war er lange der Sündenbock. Und doch steht der Sozialist unangefochten an der Spitze seiner Partei. Bei der Wahl am Sonntag könnte er einen Erfolg erringen.

    Evangelos Venizelos zieht als Kämpfer in die Wahl in Griechenland - SPIEGEL ONLINE
    Na klar verkörpert ein Politiker, der neben 27 Häuser und Eigentumswohnungen ein Barvermögen von knapp drei Millionen Euro angehäuft hat, die Misere Griechenlands! Und das auch noch als "Sozialist".

    Die Griechen werden auf jeden Fall für den Erhalt des Euro stimmen, denn mit der Drachme kämen sie vom Regen in die Traufe - zumindest alle, die vom Staat leben und das sind einschliesslich der Rentner viele.
    Wer sägt schon den Ast ab, auf dem er sitzt?
  2. #31

    Ich denke der Gegensatz von

    Zitat von jawa351 Beitrag anzeigen
    Die Zahlen die manche hier präsentieren sind äuserst bedenklich bis erbärmlich. Einer z.B. schreibt, daß die Griechen... 35000 Euro pro Kopf bekommen haben... Wie dumm kann man sein. Der "pro Kopf Grieche" hat davon nicht einen einzigen Cent gesehen. Dieses Geld ist ausschließlich in die Banken geflossen.
    dumm ist klug und das sind sie bei weitem NICHT! DER gemeine Grieche hat als fett pensionierter Bemater, als megafett bezahlter Lockführer, als Einkommensmillionär als Fluglotse, als dick gewordener Geschäftsmann der die Gelder seiner über über über bezahlten, gewöhnlichen Landsleute einsammeln konnte wegen deren Konsumlust, gern verfrühstückt. Andere mußten Maß halten, insbesondere die Deutschen. Griechische Arbeitgeber, Rentner haben Geld ausgegeben das ihnen NIE gehört hat! Wir Deutschen sollen diese Zeche nun zahlen. Und wir werden zahlen. Auch der GEMEINE Grieche hat eine Fest ohne Ende gefeiert!
  3. #32

    Einzig der Staatsbankrott ist in Griechenland Arzt, nicht aber diese Rosskur

    Es ist reichlich merkwürdig, daß sich Griechenland derart schröpfen und bevormunden läßt bloß um das Spielgeld Euro am Leben zu erhalten, ebenso seltsam ist die Anhänglichkeit, welche die deutsche Nichtregierung gegenüber dem Spielgeld Euro zeigt; aber wie sagte Nietzsche einmal: „es gehört mehr Mut dazu, ein Ende zu machen, als einen neuen Vers: das wissen alle Ärzte und Dichter.“ – und das böse Spiel muß nun ein Ende haben: Hätte Griechenland vor 20 Jahren angefangen zu sparen und sein Staatswesen wirksamer zu machen, so würde ihm dies wohl den bitteren Kelch des Staatsbankrottes erspart haben; aber weil die Griechen sich Unsummen zu niedrigen Zinsen geliehen haben, welche sie nun nicht mehr aus ihren Staatseinkünften bestreiten können und in der elenden Lage sind, sich Geld leihen zu müssen, um ihre alten Schulden zu begleichen, hilft hier nur noch der Staatsbankrott.
    Je mehr Gelder man Griechenland jetzt noch leiht, desto mehr wird man dabei auch verlieren, zumal Deutschland sich zuerst selbst die Gelder leihen muß, die es dann Griechenland leiht; und somit wird man den griechischen Banktrott nicht abwenden können, sondern bloß die eigenen Staatsfinanzen mit dazu ruinieren; ob dies aber den Parteien bekommt bleibt abzuwarten.
  4. #33

    Zitat von Hermes75 Beitrag anzeigen
    Den Vorschlag finde ich super! Ich bin sicher die meisten EU-Bürger wären froh wenn die EU diesen Ballast nicht mehr mit durchschleppen muss. Zu meinem tiefen Bedauern ist es leider nicht möglich Staaten aus der EU auszuschließen, aber wenn die genannten Staaten diesen Schritt freiwillig tun wüden wäre es mir sehr recht.
    Von mir aus können diese Länder auch einen Balkanbund gründen.
    Dann könnte man mal studieren, ob organisierte Kriminalität als Staatsform geeignet ist. Ich habe allerdings meine Zweifel, ob Russland Lust hat sich diesen Klotz ans Bein zu binden.
    Es freu tmich sehr, dass auch Ihnen diese Zukunftsvision gefällt.

    Was die OK angeht, auch die würde dadurch besser bekämpft werden können, da die EU dann nicht mehr Mafiosis wie den Bulgaren Borissow unterstützen würde, und Rußland könnte seinen Mafiosi Mogulewitsch wieder einsperren, anstatt auf seine Dienste in Bulgarien angewiesen zu sein.

    Asonsten empfehle ich Ihnen etwas europäische Geschichte zu studieren und Sie werden erkennen, dass es für Rußland mehr als ein 6er im Lotto wäre.
  5. #34

    dem panslawistischen Traum näher kommen?

    Zitat von Panslawist Beitrag anzeigen
    Samaras wird die Regierung stellen und einen Austritt aus dem Euro ohne aus der EU auszutreten, wird es ncht geben.
    Griechenland wird aus der EU austreten und mit Serbien, Rumänien und Bulgarien einen Balkanbund gründen, der sich an Rußland orientieren wird.
    Darüber können nur europäische Nationalisten und Imperialisten traurig sein, aber das interessiert uns nicht.
    Immer diese Panslawisten. Schon seit Sarajewo zu Beginn des 20. Jahrhunderts, haben die Panslawisten davon geträumt, alle Slawen in einem Großbündnis zu einen.

    Jetzt müssen es die paar Balkanländer sein?
    Und Sie meinen, aus vier bankrotten und unstabilen Länder, die zudem froh sind, in der EU zu sein, oder noch rein zu dürfen, könnten Sie dem panslawistischen Traum näher kommen?

    Warum schlagen Sie nicht vor, Polen, die Tschechen und Slowaken mit einzubeziehen?

    Die husten Ihnen was.
  6. #35

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    Immer diese Panslawisten. Schon seit Sarajewo zu Beginn des 20. Jahrhunderts, haben die Panslawisten davon geträumt, alle Slawen in einem Großbündnis zu einen.

    Jetzt müssen es die paar Balkanländer sein?
    Und Sie meinen, aus vier bankrotten und unstabilen Länder, die zudem froh sind, in der EU zu sein, oder noch rein zu dürfen, könnten Sie dem panslawistischen Traum näher kommen?

    Warum schlagen Sie nicht vor, Polen, die Tschechen und Slowaken mit einzubeziehen?

    Die husten Ihnen was.
    Von Müssen kann keine Rede sein und Zwang darf dabei keine Rolle spielen. Es ist ein natürlicher Prozess, zumal es sich beim Balkan/Ukraine mehr oder weniger um einen Kulturraum handelt und im Falle Bulgariens das Scheckbuch immer das letzte Wort hat, und das russische sieht zum europäischen immer attraktiver aus.
    Bei Polen und Tschechen ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie verstehen, dass eine Pufferzone kein gleichberechtigter Partner, sondern eher ein notwendiges Übel ist, wobei die Tschechen einem Kurswechsel im Moment näher stehen als die Polen. Allerdings ist auch in Polen eine strake panslawistische Szene zu beobachten, die insbesondere den Überfall auf Jugslawien zur Polemik nutzt. Es spielt für uns keine Rolle, wie lange es dauern wird. Es passiert, wenn die Völker reif dafür sind.
    Die Slowaken wären heute schon zu einem Kurswechsel bereit, man wartet allerdings noch auf den aufkeimenden ungarischen Separatismus, sodass das Volk geschlossen hinter dem Kurswechel stehen wird.
    Die Kroaten und Slowenen überlasse ich Ihnen liebend gerne, bin mir aber sehr sicher, dass Sie uns eines Tages um eine Rücknahme dieser Problemfälle bitten werden :-)








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